Ein Netzwerk einrichten

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                                                                                             Wels, am 2016-02-20

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Windows 10 - Tipps und Einstellungen
http://www.elves-castle.de/pc-tipps/windows-10-tipps-und-einstellungen.html



Windows 10 - Netzwerk zwischen 2 PCs einrichten

Wenn Ihr zwei oder mehr PCs gemeinsam an einem Router angeschlossen habt, (oder per Netzwerkkabel direkt verbunden) könnt Ihr ein Netzwerk zwischen diesen PCs einrichten, unabhängig von der Windows Version.
Mit einem solchen Netzwerk ist es möglich Daten untereinander auszutauschen.
Ihr könnt Dateien vom PC "A" öffnen und bearbeiten, welche auf dem PC "B" gespeichert sind.
Oder Ihr könnt wichtige Dateien vom PC "B" als Backup auf den PC "A" kopieren.

Am einfachsten ist es, auf dem einen PC einen Ordner von der Festplatte im Netzwerk freizugeben, und auf dem anderen PC ein sogenanntes Netzlaufwerk einzurichten.
Dieses sieht im Windows Explorer dann wie eine normale Festplatte aus, und enthält die Daten von dem freigegebenen Ordner des anderen PC.
Damit dieses auch erfolgreich funktioniert, sind ein paar Einstellungen in Windows nötig.

In diesem Kapitel gehe ich davon aus, dass das Netzwerk "allgemein" schon richtig funktioniert.
Dieses erkennt Ihr daran, dass Ihr auf das Internet zugreifen könnt.

Tipp:
Im Optimalfall benötigt Ihr lediglich die Punkte 1, 2, 3 und könnt dann direkt mit Schritt 7 das Netzlaufwerk verbinden.
Alle anderen Schritte können aber helfen, falls das Netzwerk nicht direkt so funktioniert wie es sollte.


Inhaltsverzeichnis:
01) Datei und Druckerfreigabe aktivieren:
02) Heimnetzwerk aktivieren:
03) Die erweiterte Freigabe eines Ordner im Netzwerk:
04) Arbeitsgruppe ist von bei allen PCs 100%ig identisch einstellen:
05) Passwörter für alle Benutzerkonten vergeben
06) Firewall abstellen:
07) Netzlaufwerk verbinden:
08) IP Adressen manuell vergeben mit einer statischen IP:
09) Netzlaufwerk über IP Adresse verbinden - die professionelle Lösung:
10) Tipp für größere Netzwerke:
11) Benötigte Windows-Dienste:





1) Datei und Druckerfreigabe aktivieren:
(Immer Notwendig)


Windows 10:
Bei Windows 10 lässt sich das Netzwerk nicht mehr so einfach wie bei Windows 7 umstellen, zwischen Privat und Öffentlich.
Nach der Windowsinstallation steht das Netzwerk standardmäßig auf "Öffentlich", damit könnt Ihr ins Internet, aber kein Netzwerk einrichten.
Um ein Netzwerk mit einem andern PC aufzubauen, könnt Ihr mit folgenden Schritten auf ein "Privates" Netzwerk umstellen:
Klickt mit rechter Maustaste auf START > Systemsteuerung > Netzwerk und Internet > Heimnetzgruppe.



Wenn der PC bisher als "Öffentlich" angezeigt wird, dann erscheint nun die Meldung, dass ein privates Netzwerk aktiviert werden muss.
Klickt in diesem Menü auf "Netzwerkadresse ändern".
Dadurch wird auf der rechten Seite eine Frage eingeblendet, ob Ihr ein Netzwerk zulassen möchtet.

Dort bestätigt Ihr mit Ja.
Hierdurch wird das Netzwerk dann von öffentlich auf privat umgestellt, und Ihr könnt mit der Einrichtung des Netzwerk fortfahren.



2) Heimnetzwerk aktivieren:
(Empfehlenswert)



Windows 7, 8, 10:
Wenn Ihr ausschließlich Computer mit Windows 7/8/10 im Netzwerk verwendet, solltet Ihr unbedingt das "Heimnetzwerk" aktivieren.
Dieses ist eine neue Funktion von Windows und damit wird der Zugriff auf andere Computer deutlich einfacher, zum Beispiel ohne Eingabe von Benutzername und Passwort.
Also geht in die (Unter Windows 10 Rechtsklickt auf Start) Systemsteuerung - Netzwerk und Internet - Heimnetzgruppe.
Dort klickt auf "Jetzt beitreten" falls Ihr dies noch nicht habt.



Wenn Ihr schon beigetreten seid, klickt auf "Kennwort für die Heimnetzgruppe anzeigen".
Notiert Euch das Passwort, und stellt dieses gleiche Passwort auch bei allen anderen PCs im Netzwerk ein, jeweils in deren Systemsteuerung unter Heimnetzgruppe - Jetzt beitreten.




Falls Ihr Schwierigkeiten habt, dem Heimnetzwerk beizutreten, versucht folgendes:
Verlasst auf allen PC's nochmal das Heimnetzwerk, und wechselt in das Arbeitsplatznetzwerk.
Anschließend tretet an einem PC dem Heimnetzwerk bei, und notiert Euch das Kennwort.
Anschließend tretet Ihr auf den anderen PCs diesem Netz bei.

Das Heimnetzwerk könnt Ihr bedenkenlos aktivieren, wenn Ihr alle Personen innerhalb des Netzwerkes kennt und denen vertraut.
Also z.B. zuhause, daher der Name "Heimnetzwerk".
In einer Umgebung in welcher sich auch fremde Personen im Netzwerk befinden, sollte das Heimnetzwerk aus Sicherheitsgründen nicht aktiviert werden.





3) Die erweiterte Freigabe eines Ordner im Netzwerk:
(Immer Notwendig)

Windows Vista, 7, 8, 10:
Um unter Windows einen Ordner im Netzwerk freizugeben, sind zwei Schritte nötig, da es bei Windows zwei verschiedene Sicherheitsmechanismen gibt.
Dieses erscheint für den Privat-Anwender verständlicher Weise unnötig kompliziert.
Es ist jedoch notwendig, damit Administratoren zum Beispiel in größeren Firmen, detaillierte Berechtigungen an unterschiedliche Anwendergruppen vergeben können.

3.1) Die "erweiterte Freigabe" im Netzwerk aktivieren:

Also, im Windows Explorer klickt zunächst den Ordner, den Ihr im Netzwerk freigeben möchtet mit rechter Maustaste an – Eigenschaften – Reiter Freigabe – Erweiterte Freigabe.
Dort aktiviert „Diesen Ordner freigeben“ und gebt einen Freigabenamen ein (ohne Leerzeichen und Sonderzeichen!) und klickt dann auf Berechtigungen.
Klickt oben auf "Jeder" und dann setzt den Haken bei "Vollzugriff" - OK – Schließen.
(Falls "Jeder" in der Liste fehlt, klickt auf Hinzufügen - Erweitert - Jetzt suchen, und scrollt nach unten und markiert "Jeder" - OK)




Tipp: Kopiert zur Sicherheit mindestens eine Datei in den freigegebenen Ordner.

Tipp: Nachdem Ihr die Freigabe erteilt habt, seht Ihr in dem Fenster außerdem den Netzwerkpfad, siehe Screenshot von Windows.
Diesen könnt Ihr Euch kopieren und in eine Textdatei kopieren:




3.2) Die "NTFS-Zugriffsrechte" freigeben unter "Sicherheit":

Nun ist der Ordner zwar freigegeben, dass jeder diese Freigabe finden kann.
Aber noch hat niemand die Berechtigung, den Inhalt des Ordners und der Dateien zu bearbeiten.
Dafür sind nämlich noch zusätzlich die sogenannte NTFS-Zugriffrechte verantwortlich:
Daher klickt ein zweites Mal diesen Ordner mit rechter Maustaste an
– Eigenschaften und wählt diesmal den Reiter „Sicherheit“ aus und klickt auf Bearbeiten – Hinzufügen – Erweitert – Jetzt Suchen.
Scrollt in der Liste nach unten und markiert dort „Jeder“ – OK – OK.
Nun taucht in der Liste von Sicherheit „Jeder“ auf, diesen markiert Ihr und setzt wieder den Haken bei Vollzugriff zulassen – OK – OK.



4) Arbeitsgruppe ist von bei allen PCs 100%ig identisch einstellen:
(Nur notwenig, wenn Ihr das Heimnetzwerk nicht benutzt)


Windows Vista, 7, 8, 10:
Damit Windows den anderen PC im Netzwerk findet, sollten beide Rechner die gleiche Arbeitsgruppe verwenden.
Im Windows Explorer rechtsklickt auf "Computer / Dieser PC" – Eigenschaften, und dann rechts unten wo Arbeitsgruppe steht, auf „Einstellungen ändern“ – Reiter "Computername" und dort unten auf: Ändern.
Hier könnt Ihr in dem unteren Feld den Namen der Arbeitsgruppe ändern – OK – OK – PC Neustart.




5) Passwörter für alle Benutzerkonten vergeben
(Normalerweise nicht notwendig)


Windows XP, Vista, 7, 8, 10:

Mit dem Netzwerk klappt es manchmal nur dann, wenn für alle Benutzerkonten der PCs jeweils ein Passwort eingestellt wurde.
Falls Ihr also Schwierigkeiten habt ein Netzwerk einzurichten, erstellt für alle Benutzerkonten Passwörter.
In der Systemsteuerung (Unter Windows 10 rechtsklick auf Start) könnt Ihr diese unter dem Punkt „Benutzerkonten“ - "Eigenes Kennwort erstellen" einrichten.
Eventuell muss unter Benutzerkonten erst noch auf "Anderes Konto verwalten" geklickt werden, bevor Ihr das Kennwort ändern könnt.



6) Firewall abstellen:
(Normalerweise nicht notwendig)


Windows XP, Vista, 7, 8, 10:

Manchmal verhindert auch eine Firewall die Einrichtung eines Netzwerkes.
Falls Ihr eine Internet Security oder Antivirenlösung installiert habt, kann dort eine Firewall integriert sein.
Deaktiviert sie, um auszuprobieren ob der Zugriff auf das Netzwerk nun möglich ist.
Auch Windows selbst hat eine Firewall - die eigentlich nicht stören sollte - aber Ihr solltet sie trotzdem testweise ausstellen.
Dazu klickt im Windows Explorer mit Rechter Maustaste auf "Computer / Dieser PC" –> Verwalten – Dienste.
Dort in der Liste doppelklickt die Windows-Firewall und klickt auf "Beenden" und stellt den Starttyp auf "Deaktiviert" - OK.





7) Netzlaufwerk verbinden:
(Unbedingt notwendig)


Windows 7/8/10:
Geht in den Windows Explorer und klickt auf "Computer" und dann oben auf "Netzlaufwerk verbinden" – Durchsuchen – Wartet einen Moment bis die PCs des Netzwerkes angezeigt werden,
und klickt dann auf den Namen des PCs mit dem Ihr verbinden möchtet.
(Falls die Benutzernamen und Kennwärter beider PCs nicht identisch sind, oder Ihr nicht im Heimnetzwerk seid, dann erscheint ein zusätzliches Fenster:
Gebt in diesem den Benutzernamen und Passwort des PCs ein mit dem Ihr Euch verbinden möchtet, und klickt auf OK.)
Dann werden die freigegebenen Ordner angezeigt, markiert mit welchem Ihr verbinden möchtet – OK – Fertig stellen.
Nun habt Ihr im Windows Explorer eine neue Festplatte mit dem Buchstaben Z: welche den Inhalt des anderen PCs anzeigt, dort könnt Ihr nun abspeichern und so Daten transferieren.



Tipp:
Falls Ihr Euch wie oben im Punkt 3.1 den freigegebenen Netzwerkpfad in eine Textdatei kopiert habt, könnt Ihr diesen Pfad auch unter "Netzlaufwerk verbinden" einfügen.
Damit muss Windows nicht erst suchen, und die Fehlermöglichkeiten sind geringer.






8) Weitere Möglichkeiten - IP Adressen manuell vergeben mit einer statischen IP:
(Normalerweise nicht nötig und eher für fortgeschrittene Anwender geeignet)



Windows XP, Vista, 7, 8, 10:
Falls es mit dem Netzwerk noch immer nicht klappt könnt Ihr noch versuchen die IP Adressen manuell zu vergeben.
Normalerweise ist das aber nicht nötig denn Euer Router vergibt dynamische IP Adressen mithilfe von DHCP.
Aber mit einer statischen IP könnt Ihr das Netzlaufwerk über die IP Adresse einrichten, und das ist dann eine professionellere und zuverlässigere Lösung.

Als erstes müsst Ihr nachschauen, welche IP-Adresse Euer Router (das "Standardgateway") hat.
Um diese herauszufinden, klickt auf Start und sucht nach CMD. Klickt im Suchergebnis auf CMD.exe.
Es erscheint ein schwarzes Fenster, in diesem gebt den Befehl ipconfig ein und drückt Enter.
Scrollt nach oben, und schaut nach, welche Adresse beim Standardgateway eingetragen ist, und notiert Euch diese IP.

In diesem Beispiel-Bild lautet die IP des Routers (Standardgateway): 192.168.0.249.
Bei jedem Router kann die Adresse aber anders lauten, daher müsst Ihr mithilfe des Befehls ipconfig nachschauen:




Klickt nun in der Systemsteuerung von Windows 7/8/10 unter "Netzwerk- und Freigabecenter" auf Eure "LAN-Verbindung" (Unter Windows 10 heißt diese "Ethernet") - Eigenschaften.
Dort markiert das Internet Protokoll IPv4 - Eigenschaften. Statt "IP-Adresse automatisch beziehen" klickt Ihr nun auf: "Folgende IP Adresse verwenden" - Siehe Screenshot:





1)
Tragt bei Standardgateway (siehe Screenshot 6c) die nun IP ein, welche Ihr Euch notiert hattet.
In dem Beispielbild war es 192.168.0.249. Das Standardgateway ist bei allen PCs die sich im selben Netzwerk befinden immer gleich.

2)
Bei IPv4-Adresse (siehe Screenshot 6a) tragt ihr nun die IP ein, die Euer PC bekommen soll.
Die ersten drei Nummernblöcke müssen hierbei identisch sein mit der IP Eures Routers. (Standardgateway)
Nur im letzten Nummernblock nehmt Ihr eine Nummer zwischen 1-254, welche noch nicht belegt ist.
Ein PC kann auf keinen Fall die gleiche IP des Routers bekommen.
Die IPs für die Computer würden in diesem Beispiel folgendermaßen aussehen:

PC Nr.1 des Netzwerks: IP-Adresse: 192.168.0.1
PC Nr.2 des Netzwerks: IP-Adresse: 192.168.0.2
PC Nr.3 des Netzwerks: IP-Adresse: 192.168.0.3

usw.

Wenn Eurer Router die IP 192.168.2.249 hätte, müsste die IP des ersten PC entsprechend lauten: 192.168.2.1.
Wenn der Router die IP 192.168.0.1 hätte, müsste der erste PC mit 192.168.0.2 anfangen, oder mit 192.168.0.11 - ganz wie Ihr möchtet.
Es macht nichts wenn ungenutzte Lücken übrig bleiben.
Nur doppelte IPs gehen nicht.

3)
Die Subnetzmaske (siehe Screenshot 6b) hat nicht die ersten drei Nummernblöcke wie die des Routers.
Sie ist nur dafür da um die "Größe" des Netzwerkes anzugeben.
Die Subnetzmaske ist daher immer gleich bei allen PCs welche sich in einem Privat-Netzwerk befinden und lautet: 255.255.255.0
(Nur bei speziellen Netzwerken in Firmen gibt es noch andere Subnetzmasken)

4)
Unten werdet Ihr noch nach der IP Adresse des DNS-Servers gefragt. (siehe Screenshot 6d)
Die Aufgabe des DNS-Servers ist es, die Namen der Internetseiten in die entsprechende IP Adressen zu übersetzen.
Bei einem normalen herkömmlichen Router könnt Ihr hier einfach die gleiche IP eintragen wie die vom Standardgateway.
In dem Beispielbild wäre es 192.168.0.249 gewesen.
Dann bekommt Ihr weiterhin den DNS Server Eures Internetanbieters.
Tragt also bei "Bevorzugter DNS Server" die IP des Standardgateway ein.
In der Zeile "Alternativer DNS Server" könnt Ihr
z.B. den DNS Server von Google nutzen, der hat die IP: 8.8.8.8.
Falls also der DNS Server Eures Internetanbieter mal nicht funktionieren sollte, wird Eurer Router automatisch auf den DNS von Google zugreifen.

5)
Wenn Ihr die IPs nun manuell vergebt, benötigt Ihr in Eurem Router die Funktion der automatischen Vergabe der IPs (DHCP) eigentlich nicht mehr.
Ihr könnt sie aber trotzdem aktiviert lassen, damit Geräte welche Ihr später anschließt, per "IP Adresse automatisch beziehen" direkt erkannt werden und funktionieren.

Ihr solltet aber dann den Nummernbereich festlegen, in welchem Eurer Router IPs vergeben soll:
Startet Euren Internetbrowser und gebt oben, wo sonst die Internetseite eingegeben wird, die IP Eures Router ein.
Dadurch wird das Menü mit den Einstellungen des Routers geöffnet.
Darin schaut Ihr nun nach den "Experteneinstellungen" und stellt bei DHCP zum Beispiel ein: Von 192.168.0.100 bis 192.168.0.200.
Dann könnt Ihr zwischen 1-99 manuelle IPs einstellen, und Geräte welche IPs automatisch beziehen, bekommen IP Adressen zwischen 192.168.0.100 bis 192.168.0.200.

Falls dieser Tipp nicht geholfen hat, oder das Internet nicht mehr funktioniert, könnt Ihr alles rückgängig machen, nämlich indem Ihr in der LAN-Verbindung unter den Einstellungen von IPv4 wieder auf "IP automatisch beziehen" klickt.






9) Netzlaufwerk über IP Adresse verbinden - die professionelle Lösung:
(Normalerweise nicht nötig und eher für fortgeschrittene Anwender geeignet):


Windows XP, Vista, 7, 8, 10:
Wenn Ihr nach dem Tipp oben den PCs im Netzwerk statische IP Adressen gegeben habt, könnt Ihr auch über die IP Adresse des PCs ein Netzlaufwerk verbinden:
Zunächst rechtsklickt Ihr hierfür auf dem PC "A" den Ordner, der freigegeben werden soll - Eigenschaften - Freigabe - Erweiterte Freigabe.
Aktiviert "Diesen Ordner freigeben" - Erweiterte Freigabe - markiert den Haken bei "Diesen Ordner Freigeben"
und gebt einen Freigabe-Namen ein und notiert Euch diesen, zum Beispiel: Laufwerk-Z.
Achtet darauf dass Ihr keine Leerzeichen oder Sonderzeichen verwendet, ein Bindestrich ist aber in Ordnung.
Klickt dann noch auf Berechtigungen und klickt bei "Jeder" auf: "Vollzugriff" zulassen und klickt auf OK - OK - Schließen.
Notiert Euch weiterhin noch die IP Adresse von diesem PC "A" mithilfe des Befehl ipconfig wie in Tipp oben beschrieben.

Dann klickt an dem PC "B" im Windows Explorer auf "Computer" - und wählt aus der Leiste oben "Netzlaufwerk verbinden".
Wählt als Buchstabe "Z" aus (oder gerne einen anderen) und gebt bei Ordner folgendes ein: \\IP-des-PC-A\Name-der-Freigabe
Achtet darauf den richtigen Backslash (\) zu nehmen nicht den Slash (/) der sonst im Internet benutzt wird.
Zum Beispiel könnte es folgendermaßen aussehen:

\\192.168.0.1\Laufwerk-Z

Wenn die beiden Rechnern nicht dem Heimnetzwerk beigetreten sind, werdet Ihr noch nach
Benutzernamen und Passwort gefragt, gebt hier die Login-Daten des PC "A" ein mit dem Ihr Euch verbindet, nicht die Login-Daten von dem eigenen PC.
Am besten wählt Ihr "Verbindung beim Anmelden wiederherstellen" und "Login Daten abspeichern", damit Ihr nicht bei jedem Zugriff die Login-Daten eingeben müsst.





10) Tipp für größere Netzwerke:
Freigabe auf dem Hauptrechner -> sinnvoll bei vielen Rechnern im Netzwerk:


Je mehr verschiedene Rechner Ihr miteinander verbinden möchtet, desto eher lohnt es sich, wie in einem Firmen-Netzwerk vorzugehen.
Hierbei wird ein einzelner Rechner als "Hauptrechner", als Server ausgewählt.
Auf diesem Hauptrechner wird eine feste IP Adresse eingerichtet, sowie ein Ordner mithilfe der "erweiterten Freigabe" freigegeben.
Alle anderen Rechner im Netzwerk greifen nur auf diesen einen Ordner zu, indem sie jeweils dieses eine Netzlaufwerk vom Server verbinden.

Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist der einfache Aufbau des Netzwerks, sowie das alle wichtigen Dateien zentral an einer Stelle gespeichert werden.
So lässt sich zum Beispiel einfacher ein Backup aller wichtigen Dateien anlegen, da eben nur der eine Ordner auf dem Server gesichert werden braucht.




11) Benötigte Windows-Dienste:

Falls Ihr trotz all diesen Tipps noch immer Schwierigkeiten habt, das Netzwerk einzurichten, könnte es auch daran liegen, dass vielleicht manche erforderliche Windows-Dienste ausgeschaltet sind.
Klickt auf Start, und dann klickt mit rechter Maustaste auf Computer/Dieser PC -> Verwalten.
Danach klickt in der linken Seite auf Dienste -> Dienste. Nun scrollt in der Liste zu den folgenden Diensten und stellt sicher, dass diese alle auf "Automatisch" eingestellt sind:


DHCP-Client
DNS-Client
Netzwerklistendienst
Netzwerkverbindungen
IP-Hilfsdienst
Heimnetzgruppen-Anbieter
Heimnetzgruppen-Listener



Falls einer der Dienste deaktiviert sein sollte, dann doppelklickt diesen.
Nun könnt Ihr bei Starttyp umstellen auf "Automatisch". Am besten startet den PC danach nochmal neu.


Letzte Änderung: 10.01.2016 17:12:08



Quelle:
http://www.elves-castle.de/pc-tipps/netzwerke.html







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Heim-Netzwerk einrichten unter Windows 10

Johannes Kneussel am 03.09.2015 um 11:40 Uhr 1

Ihr wollt unter Windows einem Netzwerk beitreten oder eines einrichten und Ordner freigeben?

Wir zeigen euch, wie es am einfachsten geht und wie man ein Heimnetzwerk in den eigenen vier Wänden erstellt – unter Windows Vista, Windows 7 und Windows 8.



Netzwerk einrichten unter Windows Vista, Windows 7, 8 und Windows 10

Für unser Tutorial, wie man ein Netzwerk unter Windows einrichtet, nutzen wir Windows 7.

Prinzipiell funktioniert die Einrichtung aber auch bei Vista, Windows 8 und auch dem neuen Windows 10 sehr ähnlich, nur Kleinigkeiten unterscheiden sich hier.

In unserer ausführlichen Erklärung lernt ihr, wie ihr ein Netzwerk unter Windows erstellt und welche Einstellungen nötig sind, damit die Netzwerkverbindung einwandfrei und wie gewünscht funktioniert. 

Netzwerk einrichten: Tutorial Bild für Bild

Im nächsten Abschnitt erklären wir euch, wie ihr ein Heimnetzwerk erstellt, nachdem ihr die richtigen Einstellungen in der Windows-Systemsteuerung vorgenommen habt.

Heimnetzwerk erstellen und beitreten – Tutorial

Habt ihr ein Netzwerk bei Windows eingerichtet und die richtigen Einstellungen getroffen, könnt ihr euch nun ganz schnell ein Heimnetzwerk einrichten und später mit einem anderen PC beitreten.

Auch hier sind die nötigen Schritte unter

Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 ähnlich bis gleich. Ihr geht folgendermaßen vor:
Öffnet zunächst wieder die Systemsteuerung. Diese erreicht ihr entweder direkt über den Desktop oder über das Startmenü.

Falls das Icon bei euch nicht zu finden ist, könnt ihr auch einfach nach Systemsteuerung im Suchfeld suchen.
Geht nun auf Netzwerk und Internet.

Jetzt klickt ihr auf Heimnetzgruppe.



Im Folgenden seht ihr folgenden Dialog. Klickt auf Heimnetzgruppe erstellen.



Nun könnt ihr festlegen, welche Ordner und ob Drucker im Heimnetzwerk freigegeben werden sollen.



Als Letztes wird euch das Passwort für das Heimnetzwerk angezeigt. Dieses braucht ihr, um mit anderen PCs dem Netzwerk beizutreten.
Das Passwort ermöglicht es natürlich nur PCs dem Heimnetz beizutreten, wenn sich diese auch im selben physischen Netzwerk befinden, also mit demselben Router verbunden sind.



Stellt aus Sicherheitsgründen sicher, dass das Medienstreaming immer noch deaktiviert ist, wenn ihr nicht wollt, das alle PCs im Netzwerk
 (nicht nur im Heimnetzwerk) Zugriff auf die Mediendateien eures PCs haben.
Darauf sollte man vor allem in öffentlichen Netzwerken achten.


Habt ihr eine Heimnetzgruppe erstellt, könnt ihr nun mit anderen PCs dieser beitreten.
Der PC, von dem die Gruppe aus erstellt wurde, ist natürlich automatisch Mitglied in der Gruppe.
Vor allem in Firmennetzwerken ist es häufig nicht möglich, eine Heimnetzgruppe einzurichten und anschließend beizutreten:





Einer Heimnetzgruppe beitreten: So gehts

Gibt es in eurem Netzwerk bereits eine Heimnetzgruppe, der ihr beitreten möchtet, könnt ihr folgendermaßen vorgehen.
Auch hier unterscheiden sich Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 10 nur leicht.
Schaut an einem PC, der bereits in der Gruppe ist, das Passwort nach. Klickt dazu auf Kennwort für die Heimnetzgruppe anzeigen oder drucken.
Diese Option findet ihr wieder an derselben Stelle in der Systemsteuerung.



Nun geht ihr auf dem anderen PC in Heimnetzgruppe und dort auf Heimnetzgruppe beitreten unter Heimnetzgruppe in der Systemsteuerung.



Auch hier solltet ihr wieder einstellen, was ihr freigeben wollt und im Zweifelsfall das Medienstreaming deaktivieren.



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Quelle:
http://www.giga.de/downloads/microsoft-windows/tipps/netzwerk-einrichten-unter-windows-auch-heimnetzwerk-so-gehts/













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