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                                                                                             Wels, am 2019-05-10

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GRUNDLAGEN für den Bausatz zusammenbau

                  Achtung!  Unbedingt lesen!
Bevor Sie mit dem Nachbau beginnen, lesen Sie immer die Bauanleitung erst einmal bis zum Ende durch
(besonders den Abschnitt über die Fehlermöglichkeit und deren Beseitigung!).
Sie wissen dann, worauf es ankommt, was Sie beachten müssen und vermeiden von vornherein Fehler, die manchmal nur mit viel Aufwand, äußerst schwierig zu korrigieren sind.

Mit das Wichtigste in der Elektronik ist das richtige Löten.
. Beachten Sie auch, daß Sie Bausätze, nicht mit säurehaltigem Lötzinn, Lötfett löten.!

Allgemeine Hinweis zum Aufbau von Schaltungen:
Die Möglichkeit, daß nach dem Zusammenbau etwas nicht funktioniert, läßt sich durch einen gewissenhaften und sauberen Aufbau drastisch verringern. Kontrollieren Sie jeden Schritt, jede Lötstelle zweimal, bevor Sie weitergehen!
Halten Sie sich an die Bauanleitung!
Machen Sie den dort beschriebenen Schritt nicht anders und überspringen Sie nichts!
Haken Sie jeden Schritt doppelt ab: Einmal fürs Bauen, einmal fürs Prüfen.
Nehmen Sie sich auf jeden Fall Zeit:
Basteln ist keine Akkordarbeit, denn die hier aufgewendete Zeit ist um das dreifache geringer als jene bei der Fehlersuche.
Eine häufige Ursache für einen negativen Test ist ein Bestückungsfehler.
z.B. verkehrt eingesetzte Bauteile wie IC (wo ist Pin-1), Diode und Elko (wo ist Kathode).
Beachten Sie auch unbedingt die Farbringe der Widerstände, da manche leicht verwechselbare Farbringe haben.
ev. mit Ohmmeter prüfen !
Achten Sie auch auf die Kondensator-Werte z.B. n10 = 100pF (nicht 10 nF).
Dagegen hilft doppeltes und dreifaches Prüfen.
Achten Sie auch darauf, daß alle IC-Beinchen wirklich in der Fassung stecken (Pin-1 muß stimmen).
Es passiert sehr leicht, daß sich ein Beinchen beim Einstecken umbiegt.
Ein kleiner Druck und das IC muß fast von selbst in die Fassung springen.
Tut es das nicht, ist sehr wahrscheinlich ein Beinchen verbogen.

Stimmt hier alles, dann ist als nächstes eventuell die Schuld bei einer kalten Lötstelle zu suchen.
Diese unangenehmen Begleiter des Bastlerlebens treten dann auf, wenn entweder die Lötstelle nicht richtig erwärmt wurde, so daß das Zinn mit den Leitungen keinen richtigen Kontakt hat, oder wenn man beim Abkühlen die Verbindung gerade im Moment des Erstarrens bewegt hat.
Derartige Fehler erkennt man meistens am matten Aussehen der Oberfläche der Lötstelle.
Einzige Abhilfe ist, die Lötstelle nochmals nachzulöten.
Bei 90% der nichtfunktionierenden Bausätze handelt es sich um Lötfehler, kalte Lötstellen, falsches Lötzinn usw.
So manches  „Meisterstück" zeugte von nicht fachgerechtem Löten.
Verwenden Sie deshalb beim Löten nur Elektronik-Lötzinn Dm1 bis 1,5mm mit der Bezeichnung „SN 60 Pb" (60 % Zinn und 40 % Blei).
Dieses Lötzinn hat eine Kolophoniumseele, welche als Flußmittel dient, um die Lötstelle während des Lötens vor dem Oxydieren zu schützen.
Andere Flußmittel wie Lötfett, Lötpaste oder Lötwasser, dürfen auf keinen Fall verwendet werden, da sie säurehaltig sind.
Diese Mittel werden im laufe der Zeit die Leiterplatte und Elektronik-Bauteile zerstören, außerdem leiten sie den Strom und verursachen dadurch Kriechströme und Kurzschlüsse.
Ist bis hierher alles in Ordnung und läuft die Sache trotzdem noch nicht, dann ist wahrscheinlich ein Bauelement defekt.
In diesem Fall, falls Sie Elektronik-Anfänger sind, ist es das Beste, Sie ziehen einen Bekannten zu Rate, der in Elektronik ein bißchen versiert ist und eventuell nötige Meßgeräte besitzt.
Sollten Sie diese Möglichkeit nicht haben, so schicken Sie den Bausatz bei Nichtfunktion gut verpackt und mit einer genauen Fehlerbeschreibung
(Nur eine exakte Fehlerangabe ermöglicht eine einwandfreie Reparatur!)
sowie der zugehörigen Bauanleitung an die Service-Abteilung ein.
Eine genaue Fehlerbeschreibung ist wichtig, da der Fehler ja auch bei Ihrem Netzgerät oder Ihrer Außenbeschaltung sein kann.
Um eine gewisse Funktionssicherheit beim Bau  zu erreichen ist der  Aufbau in 2 Baustufen aufzugliedern:

1. Baustufe: Montage der Bauelemente auf der Platine
2. Baustufe: Anschluß/Inbetriebnahme

Achten Sie beim Einlöten der Bauelemente darauf, daß diese (falls nichts Gegenteiliges vermerkt) ohne Abstand zur Platine eingelötet werden.
Alle überstehenden Anschlußdrähte werden direkt über der Lötstelle abgeschnitten.

Da es sich bei Bausätzen teilweise um sehr kleine und eng beieinanderliegende Lötpunkte handelt (Lötbrückengefahr), darf hier nur mit einem 25W Lötkolben mit kleiner Lötspitze gelötet werden.
Führen Sie die Lötvorgänge  3 Sekunden und den Aufbau sorgfältig aus, da bei schlecht oder mit Lötfett o.ä. gelötetem Bausatz keine Reparatur erfolgt bzw. die Garantie erlischt.

Hinweis:
Alle Bausatz wurde, bevor sie in die Produktion gingen, viele Male als Prototyp aufgebaut und getestet.
Erst wenn eine optimale Qualrtät hinsichtlich Funktion und Betriebssicherheit erreicht ist, wirden diese für die Serie frei geben.
Beachten Sie:
Sorgfältiges Arbeiten erspart hinterher die große Fehlersuche !

1. Baustufe: Montage der Bauelemente auf der Platine

1.1 Zuerst werden die Anschlußdrähte der Widerstände entsprechend dem Rastermaß rechtwinkelig abgebogen und in die vorgesehenen Bohrungen (lt. Bestückungsplan) gesteckt.
Danach biegen Sie die Anschlußdrähte ca. 45° auseinander, damit die Widerstände beim Umdrehen der Platine nicht herausfallen können und verlöten die Anschlußdrähte auf der Rückseite sorgfältig mit den Leiterbahnen.
Widerstände müssen flach auf der Platine aufliegen
.

1.2 Nun werden die Anschlußdrähte der Dioden entsprechend dem Rastermaß rechtwinklig abgebogen und in die vorgesehenen Bohrungen (lt. Bestückungsdruck) gesteckt.
Beachten Sie dabei bitte unbedingt die Polarität.
Danach biegen Sie die Anschlußdrähte ca. 45° auseinander, damit die Dioden beim Umdrehen der .Platine nicht herausfallen können und verlöten die Anschlußdrähte bei kurzer Lötzeit mit den Leiterbahnen.
Danach werden die überstehenden Drähte abgeschnitten.

1.3 Stecken Sie nun die Kondensatoren in die entsprechend gekennzeichneten Bohrungen, biegen Sie die Drähte etwas auseinander und verlöten diese sauber mit den Leiterbahnen.
Bei den Elektrolyt-Kondensatoren (Elkos) ist auf die Polarität zu achten (+ - = Kathode).
Achtung!
Je nach Fabrikat weisen Elkos verschiedene Polaritätskennzeichen auf.
Maßgeblich ist jedoch die Polaritätskennzeichnung, die auf den Elkos vom Hersteller aufgedruckt ist.
Manche Hersteller kennzeichnen „+" oder „-".

1.4 Stecken Sie nun die IC-Fassungen für die integrierten Schaltkreise von der Bestückungsseite in die entsprechenden Positionen auf der Platine.
Achtung!
Einkerbung oder sonstige Kennzeichen der Fassung beachten, dies ist die Markierung für die ICs (Anschluß 1).

Um ein Herausfallen der Fassung zu verhindern, werden zwei schräg gegenüberliegende Pins der Fassung umgebogen und danach alle Anschlüsse verlötet.

1.5 Drücken sie nun die Lötstifte von der Bestückungsseite mit Hilfe einer Flachzange in die Bohrungen.
Anschließend werden die Lötstifte auf der Leiterbahnseite verlötet.

1.6 Löten Sie nun das Mehrgang-Poti in die Schaltung ein.

1.7 Jetzt löten Sie die LED polungsrichtig in die Schaltung ein.
Die abgeflachte Seite bzw. der kürzere Anschluß kennzeichnet die Kathode.
Betrachtet man die LED gegen das Licht, so erkennt man die Kathode an der größeren Elektrode im Inneren der LED, bzw. am kürzeren Pin.


Wird die LED in die Platine eingelötet, so werden die Anschlußdrähte zunächst nur einseitig festgelötet, damit die LED noch insgesamt exakt fixiert (ausgerichtet) werden kann.
Ist die LED rechtwinklig ausgerichtet, wird der zweite Anschluß festgelötet.
Die LED kann auch in der Frontplatte befestigt werden, dann erfolgt die Verbindung von LED und Platine mit dünner Litze.

Es gibt LEDs bei denen handelt es sich um eine sogenannte „LOW CURRENT" LED,
d.h. eine LED mit einer Stromaufnahme von max. 2 mA.

1.8 Jetzt werden die integrierten Schaltkreise polungsrichtig in die vorgesehenen Fassungen gesteckt.

Achtung!
Integrierte Schaltungen sind empfindlich gegen falsche Polung!
Achten Sie deshalb auf die entsprechende Kennzeichnung der ICs (Kerbe oder Punkt).
Die C-MOS-Bauteile  sind besonders empfindlich da die durch statische Aufladung zerstört werden können.
MOS-Bauelemente sollten deshalb nur am Gehäuse angefaßt werden, ohne dabei die Anschlüsse zu berühren.
Integrierte Schaltungen sollten grundsätzlich nicht bei anliegender Betriebsspannung gewechselt oder in die Fassung gesteckt werden, da sie dadurch ebenfalls zerstört werden können.


1.9 Kontrollieren Sie die Platine vor der Inbetriebnahme nochmals darauf hin, ob alle Bauteile richtig eingesetzt oder gepolt sind.
Sehen Sie auf der Lötseite (Leiterbahnseite) nach, ob durch Lötzinnreste Leiterbahnen überbrückt wurden, was zu Kurzschlüssen und zur Zerstörung von Bauteilen führen kann.
Ferner ist zu kontrollieren, ob nicht abgeschnittene Drahtenden auf oder unter der Platine liegen, was ebenfalls zu Kurzschlüssen führen kann.
Die meisten zur Reklamationen eingesandten Bausätze sind auf schlechte Lötung (kalte Lötstellen, Lötbrücken, falsches oder ungeeignetes Lötzinn usw.) zurückzuführen.

fritz prenninger


                                Lötanleitung
Wenn Sie im Löten noch nicht so geübt sind, lesen Sie bitte zuerst diese Lötanleitung, bevor Sie zum Lötkolben greifen, denn Löten will gelernt sein.
1. Verwenden Sie grundsätzlich beim Löten von elektronischen Schaltungen nie Lötwasser oder Lötfett.
Diese enthalten eine Säure, die Bauteile und Leiterbahnen zerstört.
2. Als Lötmaterial darf nur Elektronikzinn SN 60 Pb (d.h. 60% Zinn, 40% Blei) mit einer Kolophoniumseele verwendet werden, die zugleich als Flußmittel dient.
3. Verwenden Sie einen kleinen Lötkolben mit max. 30 Watt Heizleistung.
Die Lötspitze sollte zunderfrei sein, damit die Wärme gut abgeleitet werden kann. Das heißt:
Die Wärme vom Lötkolben muß gut an die zu lötende Stelle geleitet werden.
4. Die Lötung selbst soll zügig vorgenommen werden, denn durch zu langes Löten werden Bauteile zerstört, ebenso führt es zum Ablösen der Kupferbahnen.
5. Zum Löten wird die gut verzinnte Lötspitze so auf die Lötstelle gehalten, daß zugleich Bauteildraht und Leiterbahn berührt werden.
Gleichzeitig wird Lötzinn zugeführt (nicht zuviel), das mit aufgeheizt wird. Sobald das Lötzinn zu fließen beginnt, nehmen Sie es von der Lötstelle fort, warten noch einen Augenblick, bis das zurückgebliebene Lot gut verlaufen ist und nehmen dann den Lötkolben von der Lötstelle ab.
6. Achten Sie darauf, daß das soeben gelötete Bauteil, nachdem Sie den Kolben abgenommen haben, ca. 5 Sek. nicht bewegt wird.
Zurück bleibt dann eine silbrig glänzende, einwandfreie Lötstelle.
7. Voraussetzung für eine einwandfreie Lötstelle und gutes Löten ist eine saubere, nicht oxydierte Lötspitze.
Denn mit einer schmutzigen Lötspitze ist es absolut unmöglich sauber zu löten.
Nehmen Sie daher nach jedem Löten überflüssiges Lötzinn und Schmutz mit einem feuchten Schwamm oder einem Silikon-Abstreifer ab.
8. Nach dem Löten werden die Anschlußdrähte, möglichst kurz, direkt über der Lötstelle mit einem Seitenschneider abgeschnitten.
9. Beim Einlöten von Halbleitern, LEDs und ICs ist besonders darauf zu achten, daß eine Lötzeit von ca. 5 Sek. nicht überschritten wird, da sonst das Bauteil zerstört wird.
Ebenso ist bei diesen Bauteilen auf richtige Polung zu achten.
10. Nach dem Bestücken kontrollieren Sie grundsätzlich jede Schaltung noch einmal darauf hin, ob alle Bauteile richtig eingesetzt und gepolt sind. Prüfen Sie auch, ob nicht versehentlich Anschlüsse oder Leiterbahnen mit Zinn überbrückt wurden.
Das kann nicht nur zur Fehlfunktion, sondern auch zur Zerstörung von teueren Bauteilen führen.
11. Beachten Sie bitte, daß unsachgemäße Lötstellen, falsche Anschlüsse, Fehlbedienungen und Bestückungsfehler außerhalb unseres Einflußbereiches liegen.

Beachten Sie bitte:
Bausätze, die mit Lötfett, säurehaltigem Lötzinn o.ä. gelötet wurden, werden nicht repariert oder ersetzt.

Zur gefälligen Beachtung!
Dieser Bausatz wurde, bevor er in die Produktion ging, viele Male als Prototyp aufgebaut und getestet.
Erst wenn eine optimale Qualität hinsichtlich Funktion und Betriebssicherheit erreicht ist, wird er für die Serie freigegeben.
Da wir keinen Einfluß auf den richtigen und sachgemäßen Aufbau haben, können wir aus verständlichen Gründen bei Bausätzen nur die Gewähr der Vollständigkeit und einwandfreien Beschaffenheit der Bauteile übernehmen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
Wir übernehmen weder eine Gewähr noch irgendwelche Haftung für Schäden oder Folgeschäden im Zusammenhang mit diesem Produkt.
Wir behalten uns eine Reparatur, Nachbesserung, Ersatzlieferung oder Rückerstattung des Kaufpreises vor.
Die Garantie-Bestimmungen verlieren ihre Gültigkeit bzw. wir werden keine Teile oder den Bausatz ersetzen, wenn zum Löten säurehaltiges Lötzinn, Lötfett oder säurehaltiges Flußmittel u.ä. verwendet wurde oder wenn der Bausatz unsachgemäß gelötet und aufgebaut worden ist, eigenmächtiger Abänderung der Schaltung, Schäden durch Eingriffe fremder Personen, Schäden durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung und des Anschlußplanes, Anschluß an eine falsche Spannung oder Stromart, Falschpolung der Baugruppe, Fehlbedienung oder Schäden durch fahrlässige Behandlung oder Mißbrauch.
Bausätze sollten bei Nichtfunktion mit einer genauen Fehlerbeschreibung (Angabe dessen, was nicht funktioniert; denn nur eine exakte Fehlerbeschreibung ermöglicht eine einwandfreie Reparatur!) und der zugehörigen Bauanleitung sowie ohne Gehäuse zurückgesandt werden.
Zeitaufwendige Montagen oder Demontagen von Gehäusen müssen wir aus verständlichen Gründen zusätzlich berechnen.
Bereits aufgebaute Bausätze sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Bei Installationen und beim Umgang mit 220 V-Netzspannungen sind unbedingt die VDE-Vorschriften zu beachten.
Geräte, die am 230Vac Netz betrieben werden, dürfen nur vom Fachmann angeschlossen werden.
Die Inbetriebnahme darf grundsätzlich nur erfolgen, wenn die Schaltung absolut berührungssicher in ein Gehäuse eingebaut ist.




                                Lötanleitung
Wenn Sie im Löten noch nicht so geübt sind, lesen Sie bitte zuerst diese Lötanleitung, bevor Sie zum Lötkolben greifen, denn Löten will gelernt sein.
1. Verwenden Sie grundsätzlich beim Löten von elektronischen Schaltungen nie Lötwasser oder Lötfett. Diese enthalten eine Säure, die Bauteile und Leiterbahnen zerstört.
2. Als Lötmaterial darf nur Elektronikzinn SN 60 Pb (d. h. 60% Zinn, 40% Blei) mit einer Kolophoniumseele verwendet werden, die zugleich als Flußmittel dient.
3. Verwenden Sie einen kleinen Lötkolben mit max. 30 Watt Heizleistung. Die Lötspitze sollte zunderfrei sein, damit die Wärme gut abgeleitet werden kann. Das heißt: Die Wärme vom Lötkolben muß gut an die zu lötende Stelle geleitet werden.
4. Die Lötung selbst soll zügig vorgenommen werden, denn durch zu langes Löten werden Bauteile zerstört, ebenso führt es zum Ablösen der Kupferbahnen.
5. Zum Löten wird die gut verzinnte Lötspitze so auf die Lötstelle gehalten, daß zugleich Bauteildraht und Leiterbahn berührt werden. Gleichzeitig wird Lötzinn zugeführt (nicht zuviel), das mit aufgeheizt wird. Sobald das Lötzinn zu fließen beginnt, nehmen Sie es von der Lötstelle fort, warten noch einen Augenblick, bis das zurückgebliebene Lot gut verlaufen ist und nehmen dann den Lötkolben von der Lötstelle ab.
6. Achten Sie darauf, daß das soeben gelötete Bauteil, nachdem Sie den Kolben abgenommen haben, ca. 5 Sek. nicht bewegt wird. Zurück bleibt dann eine silbrig glänzende, einwandfreie Lötstelle.
7. Voraussetzung für eine einwandfreie Lötstelle und gutes Löten ist eine saubere, nicht oxydierte Lötspitze. Denn mit einer schmutzigen
Lötspitze ist es absolut unmöglich sauber zu löten. Nehmen Sie daher nach jedem Löten überflüssiges Lötzinn und Schmutz mit einem feuchten Schwamm oder einem Silikon-Abstreifer ab.
8. Nach dem Löten werden die Anschlußdrähte möglichst kurz, direkt über der Lötstelle, mit einem Seitenschneider abgeschnitten.
9. Beim Einlöten von Halbleitern, LEDs und ICs ist besonders darauf zu achten, daß eine Lötzeit von ca. 5 Sek. nicht überschritten wird, da sonst das Bauteil zerstört wird. Ebenso ist bei diesen Bauteilen auf richtige Polung zu achten.
10. Nach dem Bestücken kontrollieren Sie grundsätzlich jede Schaltung noch einmal darauf hin, ob alle Bauteile richtig eingesetzt und gepolt sind. Prüfen Sie auch, ob nicht versehentlich Anschlüsse oder Leiterbahnen mit Zinn überbrückt wurden. Das kann nicht nur zur Fehlfunktion, sondern auch zur Zerstörung von teueren Bauteilen führen.
11. Beachten Sie bitte, daß unsachgemäße Lötstellen, falsche Anschlüsse, Fehlbedienungen und Bestückungsfehler außerhalb unseres Einflußbereiches liegen.


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http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ohm.htm
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109111.htm
https://campofant.com/kabelquerschnitt-leitungsquerschnitt-berechnen/
http://www.feuchterechner.at/de/landing-pages/feuchterechner/





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