KOSMOS-Baukästen

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                                                                                          Wels, am 2021-01-01

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 KOSMOS

    LERNSPIELZEUG für 10 bis 14-jährige

Naturwissenschaft in der Schule und im Kinderspielzimmer


Diese Experimentierbaukästen bieten eine didaktisch hervorragende Einführung in die klassische Radiotechnik.
Zunächst zum legendären Radiomann, weiter unten zum Baukasten RADIO-TECHNIK

Der KOSMOS-Radiomann

Die folgende Webseite wird manch Bastlerherz aus alter Zeit höher schlagen lassen.

All diejenigen welche heute etwa 60 Jahre alt sind und älter, werden sich noch gut an die Zeiten dieses Lern-Baukastensystems erinnern.

Die Schule Walenstadt hat sich zur Aufgabe gemacht eine Erinnerungswebseite zu gestalten, die ich natürlich den interessierten Elektronik-Geschichte-Lesern nicht vorenthalten möchte.

Gefunden habe ich diese Webseite mit Google und dem Eintrag "wagner'scher hammer".

Wir wissen ja jetzt, was es mit diesem Hammer auf sich hat... :-)

Diese Erinnerungs-Webseite enthält auch schöne Bilder, wie z.B. den Funkeninduktor aus dem KOSMOS-Lehrmittelverlag in Stuttgart.

Ich wünsche allseits viel Spass und dass diese Webseite noch lange erhalten bleibt:
Der KOSMOS-Radiomann: Vom Gebirg bis zum Ozean, alles hört der Radiomann!
Nach der Enststehung dieses History-Elektronik-Minikurses im Februar 2004, wurde diese KOSMOS-Radiomann-Webseite stets erweitert und ergänzt.

Deckelaufkleber
1931

1951


1961


KOSMOS Experimentierbaukästen Radiomann und RADIO-TECHNIK

Diese Experimentierbaukästen bieten eine didaktisch hervorragende Einführung in die klassische Radiotechnik.
Zunächst zum legendären Radiomann, weiter unten zum Baukasten RADIO-TECHNIK:

KOSMOS Baukästen Preise von  1928 bis 1970



https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/radiomann0.htm
https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/radiomann1.htm
https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/radiomann2.htm
https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/radiomann3.htm

https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/zubehoer.htm
https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/historie.htm
https://www.sarganserland-walensee.ch/KOSMOS_Experimentierbaukaesten/KOSMOS-Experimentierbaukaesten.htm




KOSMOS Experimentierbaukästen von Wilhelm Fröhlich

KOSMOS Elektromann
KOSMOS Radiomann
KOSMOS Radio-Technik
Als Wilhelm Fröhlich 1916, im Alter von 24 Jahren, zum ersten Mal unterrichtete, sah der „Experimentalmarkt“ für Jugendliche etwa so aus:
Bastelecken in Jugendbüchern und sogar eigene Hefte in der Art "Wie baue ich mir selbst" gab es zwar in Menge.
Nur stiess die forsch beschriebene Beschaffung des Experimentiermaterials  bereits damals auf Schwierigkeiten.
https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/radiomann/faz.pdf
https://www.sarganserland-walensee.ch/KOSMOS_Experimentierbaukaesten/KOSMOS-Experimentierbaukaesten.htm


Experimentiersysteme aus den Anfängen der Funktechnik.
http://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/010_DM/060_Verlag/060_KuT/2015/1_15_Spiel/34-37Heiner.pdf





Heinz Richter (1909 - 1971)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Richter_(Ingenieur)
https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/Heinz_Richter/Heinz_Richter.htm

Verehrte Radiosammler,

mit grossem Interesse verfolge ich die neuen Forum-Beiträge zum Kosmos Radiomann, denn auch für mich war dieser Experimentierkasten in den 60ern der Einstieg ins Hobby. Allerdings ist meine Anfängerzeit auch untrennbar verbunden mit der Lektüre der Bücher von Heinz Richter. "Elektrotechnik für Jungen" und "Radiobasteln für Jungen" sind als Titel sicher vielen unter Ihnen ein Begriff. Die erfolgreichen Nachbauten eines Funkeninduktors sowie des zugehörigen Teslatrafos sowie meines ersten Audionempfängers verdanke ich Heinz Richter. Nicht zuletzt gibt es aber auch eine Verbindung Richter/Kosmoskästen: das Elektroniklabor XG.

Ich habe sicherlich nicht alle Bücher von Heinz Richter in der Hand gehabt, aber folgende sind in meinem Besitz oder in meiner Erinnerung (in zufälliger Reihenfolge):

Heinz Richter - Elektrotechnik für Jungen
Heinz Richter - Radiobasteln für Jungen
Heinz Richter - Radiotechnik für Alle
Heinz Richter - Radiopraxis für Alle
Heinz Richter - UKW-FM
Heinz Richter - Transistor-Bastelbuch
Heinz Richter - Neue Schule der Radiotechnik und Elektronik (4 Bände)
Heinz Richter - Meßpraxis
Heinz Richter - Impulspraxis
Heinz Richter - Tonaufnahme für Alle
Heinz Richter - Elektroakustik für Alle
Heinz Richter - Fernsehen für Alle
ausserdem die Anleitungsbücher für die Kästen "Radio und Elektronik" und "Elektroniklabor XG, XS, XR, XU.."

Man sieht, Heinz Richter war ungeheuer produktiv, hat aber scheinbar keine biografischen Spuren hinterlassen.

Ich habe immer ein inneres Bild dieses Heinz Richter als das eines nickelbebrillten, schütterhaarigen, graubekittelten mittelalten Herrn mit mir herumgetragen, ohne zu wissen, ob das wirklich zutraf. Ich hatte die Hoffnung, diese Vorstellung jetzt im Zeitalter des Internet mal eben schnell mit Hilfe der Suchmaschinen verifizieren zu können - aber Fehlanzeige. Über die Biografie dieses Menschen schweigt sich das Internet aus. Vielleicht weiss jemand von Ihnen Näheres, das würde mich freuen!

https://www.radiomuseum.org/forum/heinz_richter_bzw_ing_heinz_richter_was_wissen_wir.html
https://www.radiomuseum.org/forumdata/upload/Heinz%5FRichter%5F01%2Ejpg



Im Folgenden zwei Nachrufe auf Heinz Richter, in Funk-Technik 12/1971, S. 445
(die Funk-Technik war eine Parallel-Zeitschrift zur Funkschau; sie erschien von 1946 bis 1986 überwiegend unter Mitarbeit des bekannten OM Werner W. Diefenbach, DL3VD)
und derjenige in der Funkschau 12/1971, S. 363.



Funk-Technik 12/1971, S. 445
Am 14. Mal 1971 starb plötzlich und unerwartet Ing. (grad.) Heinz Richter. Durch seinen Tod verliert die deutsche technische Publizistik einen ihrer bekanntesten Fachschriftsteller, dessen ganzes Leben im Zeichen der Technik gestanden hat. Der 1909 Geborene legte 1932 an der Höheren Technischen Lehranstalt (MIM Oskar-von-Miller-Polytechnikum) in München seine Prüfung als Ingenieur ab. Schon als Jungingenieur beschäf-tigte er sich mit eigenen Konstruktionsarbeiten, und als Leiter einer Reparaturwerkstatt im Einzelhandel erwarb er sich solide praktische Erfahrungen. Sein weiterer Lebensweg führte ihn dann zu Professor Dieckmann an das Flugfunk-Forschungsinstitut in Oberpfaffenhofen, wo er als Entwicklungsingenieur und Leiter einer technisch-wissenschaftlichen Arbeitsgruppe auf dem Gebiet der Flugfunknavigation und Impulstechnik tätig war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete er sich ganz der technischen Publizistik, arbeitete aber auch daneben immer als freier Entwicklung,. ingenieur. Eine Vielzahl von Fachbüchern aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik und verwandter Gebiete sowie Ober 1000 Fachauf-sätze in Zeitschriften sind ebenso Beweis für seine vielseitigen Fähigkeiten wie für seinen unermüdlichen Arbeitseifer. Heinz Richters Stärke war die Fähigkeit, auch komplizierte technische Vor. gänge leicht verständlich darzustellen. Nicht umsonst erfreuen sich viele seiner Bücher deshalb besonderer Beliebtheil beim technischen Nachwuchs. Heinz Richter war steh ein freundlicher, konzilianter und hilfsbereiter Kollege. Er erfreute sich überall großer Beliebtheit und hoher Wertschätzung. Sein Tod hinterläßt eine Lücke, die nicht leicht zu schließen sein wird.

Funkschau 12/1971, S. 363.
Heinz Richter, Jahrgang 1909, ungemein fleißiger Fachschriftsteller, Verfasser einer sehr großen Zahl gängiger Bücher, vornehmlich in der Franckh'schen Verlagshandlung und im Franzis-Verlag, starb überraschend am 14. Mai. Wir verloren einen liebenswürdigen, geachteten Kollegen.




Kuzer Lebenslauf von Heinz Richter
In Anlehnung an seine Einleitung im Buch "Elektrotechnik für Jungen"
Ein zwölfjähriger Junge [Heinz Richter] erhält zu Weihnachten ein Bastelbuch, die "Kleine Elektrotechnik für Jungen", geschenkt.
Es enthält hauptsächlich Baubeschreibungen von einfachen elektrischen Geräten und fesselnde Darstellungen bedeutender elektrischer Erfindungen.
Dieses Buch kommt dem schon frühzeitig an allem Technischen interessierten kleinen Knirps gerade recht.
Er vertieft sich in die Beschreibungen und beginnt mit ziemlichem Ungeschick, aber grosser Liebe und Begeisterung, den Nachbau der Geräte.
Er lernt aus Erfolg und Misserfolg.
Das Buch weckt sein technisches Interesse in solchem Masse, dass es seine spätere Berufswahl bestimmt; er wird Elektroingenieur.
Etwa 12 Jahre später wird dieser junge Mann bei dem Versuch, einen technischen Artikel zu veröffentlichen, durch Zufall mit dem Verfasser des Bastelbuches aus seiner Kinderzeit, W. De Haas (Hanns Günther) bekannt.
Es entwickelt sich eine ausserordentlich fruchtbare Zusammenarbeit, die ihren Niederschlag vor allem in der gemeinsamen Herausgabe von mehrbändigen funktechnischen Werken findet.
Der persönliche Kontakt mit einem der damals erfolgreichsten Autoren populären technischen Schrifttums beeinflusst somit das Berufsleben des jungen Ingenieurs zum zweiten Male in entscheidender Weise.
Er lernt Dinge, die den meisten Ingenieuren in den Laboratorien und sonstigen Arbeitsstätten gewöhnlich verschlossen bleiben.
Der Herausgeber der hier vorliegenden "Elektrotechnik für Jungen" war der kleine Junge von damals.
Er wurde gebeten, das alte Bastelbuch neu zu bearbeiten, da es dem ursprünglichen Verfasser hierfür an Zeit fehlte.
Der Herausgeber ist dieser Bitte gerne nachgekommen, und es entstanden mit tatkräftiger Unterstützung seines langjährigen Mitarbeiters Carl Datz nicht nur ein neues Manuskript, sondern auch sämtliche hier beschriebenen Versuchsgeräte, denen alle Baubeschreibungen zugrunde liegen.
Herr Datz hat die Geräte, die Zeichnungen und das Rohmanuskript der Baubeschreibungen nach eigenen Ideen entworfen und hergestellt.
Das gilt auch für die in den Beschreibungen veröffentlichten Anlagen, bei deren Entwicklung Herr Datz zahlreiche originelle und neue Ideen auswertete.
Unser Buch soll allen aufgeweckten und technisch interessierten Jungen ein erster Führer durch das grosse und aussichtsreiche Gebiet der Elektrizität sein, wobei als Grundsatz gilt, dass nicht nur das Lesen, sondern vor allem die praktische Beschäftigung mit technischen Dingen den Weg zum wirklichen Verstehen erst richtig freigibt.
Auch mancher Erwachsene wird sich, wenn er ein begeisterter Bastler ist, mit unserem Buch gern und nutzbringend beschäftigen.
Wie es am besten verwertet wird, davon wird in dem ersten Kapitel ausführlich gesprochen.
Die nach der Währungsreform erstmalig erschienene Neubearbeitung der "Elektrotechnik für Jungen" fand bei unseren jungen Lesern einen so grossen Anklang, dass in kurzer Zeit zehn Neuauflagen erscheinen mussten.
Das Basteln und Bauen ist also noch nicht ausgestorben, im Gegenteil:
Es erlebt eine ganz neue Blütezeit, was vorauszusehen war. In der hier vorliegenden zehnten Auflage bringen wir teilweise ganz neue, mit modernen Hilfsmitteln gebaute Geräte sowie die Baubeschreibung einer Schalttafel, die für ein gefahrloses Arbeiten mit dem Strom des elektrischen Lichtnetzes Gewähr bieten.

ING. HEINZ RICHTER, 1909 geboren, erhielt seine Ausbildung an der Höheren Technischen Lehranstalt München (jetzt Oskar v. Miller-Polytechnikum), die er 1932 mit dem Ingenieurzeugnis verliess.
Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Konstrukteur von Selbstbaugeräten und Reparatur-Werkstättenleiter in einem Einzelhandeis-Fachgeschäft ging er zum Flugfunk-Forschungsinstitut (Prof. Dieckmann), zuerst als Entwicklungsingenieur, später als Leiter einer technisch-wissenschaftlichen Arbeitsgruppe.
Dort kam er sehr eng mit der Technik der Oszillografen und der Impulstechnik in Berührung, was zur Anmeldung und Erteilung mehrerer Patente führte.
Seit 1945 betätigt sich Heinz Richter freiberuflich als Fachschriftsteller, Gutachter, Redakteur und als Entwicklungsingenieur im eigenen Laboratorium.
Diese Tätigkeit beginnt sich gerade in letzter Zeit durch die Übernahme grösserer Entwicklungsaufträge stärker auszudehnen.
Die praktische Arbeit am Labortisch liegt Heinz Richter stets von allen Tätigkeiten am meisten am Herzen, und er bemüht sich auch in dem hier vorliegenden Buch, den Lesern unmittelbare Erfahrungen aus der Praxis in möglichst einfacher Form zu vermitteln.





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                 Heinz Richter
Radiobasteln für Jungen
6. Auflage  1963

Dieses Elektronik Buch (mit Leinen Einband) war das erste Buch meiner jetzt 698 Elektronik Bücher.

1955 gab es schon Transistor-Radios.

Zum Zeitpunkt der Herausgabe 1963 war das Buch eigentlich schon veraltet.
Es geht in dem Buch um Radiobau mit Röhren.
Ich baute aber schon Radios mit Transistoren.

Aber der Buchhändler hat diese Buch meinen Vater einem Beamten empfohlen mir dies zu Weihnachten zu schenken.

Es hat aber damals schon das BUCH "Das große Transistor-Bastelbuch" von Ing. H. Richter gegeben.
Leider konnte man sich damals seine Weihnachstgeschenke noch nicht selbst aussuchen.

Es gab nur eine Transistorschaltung eben diese

                           Wir bauen röhrenlose Empfänger / Bau eines Transistorverstärkers
          Wir bauen einen Transistorverstärker
     Wir wollen natürlich auf unseren beim Bau des Detektorempfän-gers erworbenen Lorbeeren nicht ausruhen.
Auf die Dauer ist der Empfang doch recht leise, und wenn es im Zimmer laut ist, kann man die Hälfte nicht verstehen.
Deshalb wollen wir die schwachen, vom Detektorkreis gelieferten Tonfrequenzströme verstärken und uns zu diesem Zweck einen Tonfrequenzverstärker bauen.
Dann wird die Lautstärke im Kopfhörer so groß, daß sie auch in unruhigen Räume gut verstanden werden kann.
Außerdem lernen wir bei dieser Gelegenheit viel Neues hinzu.
     Wir könnten uns gleich einen Röhrenverstärker bauen.
Da solch ein Verstärker aber ohnehin in den später zu besprechenden Baubeschreibungen immer wieder vorkommt, wollen wir den modernsten Weg einschlagen, den es zur Zeit gibt, und der über den Transistor führt.
Der Aufbau der Schaltung wird uns nicht schwerer fallen als der eines Detektorempfängers.
Ein wenig Sorge macht jedoch die Beschaffung des Transistors selbst.
Ich empfehle euch die in verschiedenen Typen erhältlichen Niederfrequenz-Kleintransistoren.
Überholte, aber für uns brauchbare Typen erhält man von den Versandgeschäften manchmal schon für 1 bis 4 Mark.
Äußerlich hat der Transistor die Form eines schwarzen Röhrchens von etwa 10 mm Länge und 5 mm Durchmesser.
Daraus ragen drei Drähtchen hervor, die zu den im Inneren befindlichen Anschlüssen führen.
Man nennt sie Emitter, Basis und Collector (s. a. S. 59).
Mit solch einem Transistor kann man die schwache Niederfrequenzenergie des Detektorempfängers verstärken.
     Wir bauen zunächst die Anlage auf, ohne uns um die Wirkungsweise viel zu kümmern.
In Abb. 29 seht ihr eine perspektivische Ansicht der verschiedenen Einzelteile mit den zugehörigen Verbindungsleitungen.
Da der erste Teil der Schaltung genau unserem Detektor-empfänger nach Abb. 11 bzw. 13 entspricht, wurde er nicht nochmals gezeichnet.
Lediglich der Drehkondensator C1 und der Detektor (Kristalldiode) sind nochmals wiedergegeben.
Außer dem Transistor finden wir einen Elektrolytkondensator von 25 Mikrofarad.
Der Widerstand hat einen Wert von etwa 10 Kiloohm. Weiterhin ist ein Potentiometer P1 mit 50 Kiloohm zu sehen.
Transformator T und Kopfhörer K sind uns schon bekannt.
Neu sind zwei Stabzellen B1 und B2 mit je 3 Volt, wie man sie in Miniaturausführung für Schwerhörigengeräte in jedem Radiogeschäft kaufen kann.
Diese Stabzellen können mit Hilfe der Schalter S1 und S2 eingeschaltet werden.
Seite 54

Man kann auch einen doppelpoligen Ausschalter verwenden und hat dann nur einen Bedienungsknopf.
     Ihr erseht aus Abb. 29 genau, wie die Teile zusammengeschaltet werden.
Wenn ihr wollt, könnt ihr die ganze Anlage getrennt vom Detektorempfänger auf eine Metall- oder Isolierplatte in ähnlicher Weise montieren, wie ihr das schon vom Detektorempfänger her kennt.
Ebensogut läßt sich aber auch das Detektorgerät mit dem Verstärker zusammen auf eine Platte bauen.
Über die Befestigung der Drehkondensatoren, der Spule, des Detektors und des Transformators sprachen wir schon.
Der Elektrolytkondensator kommt in Form eines größeren Röhrchens in den Handel.
Wir können ihn mit einer Schelle auf der Unterseite der Grundplatte montieren; ebensogut kann er aber auch durch Einlöten in die Verdrahtung befestigt werden.
Die beiden Stabbatterien können ebenfalls mit Schellen auf der Platte angeordnet sein, wobei ihr aber darauf achten müßt, daß kein Kurzschluß entsteht.
Die Außenwand der Zelle ist zwar durch Papier isoliert; sie führt aber den Minuspol der Spannung, der bei der Batterie B2 keinesfalls mit der Metallplatte in Kontakt kommen darf.
Das ergibt sich ohne weiteres aus den Verbindungsleitungen. Zur Entnahme der Spannung wird an den Außenzylinder und den Mittelstift je ein dünner Draht sorgfältig angelötet.
Das Potentiometer P1 und der Schalter S1S2 lassen sich zwar auch auf der Frontplatte montieren; eine bequemere Bedienung ergibt sich aber, wenn ihr diese Teile senkrecht dazu befestigt, was man durch Winkel oder durch senkrechte Querleisten zur Grundplatte leicht erreichen kann.


Abb. 29. 
So müssen die Einzelteile beim Transistor-Verstärker zusammengeschaltet werden.
Das Erdzeichen bedeutet stets den Anschluß an das Chassis.
Seite 55


Schalter und Potentiometer werden nach dem Prinzip der Einlochmontage, siehe S. 224, befestigt.
Der Transistor selbst ist so leicht, daß er keiner besonderen Befestigung bedarf. Man lötet ihn einfach in die Verdrahtung ein.

Wir verdrahten den Transistorverstärker
     Sind alle Teile montiert, so beginnt ihr mit dem Verlegen der Leitungen.
Wie das im einzelnen vor sich geht, wurde schon beim De-tektorempfänger erklärt.
Man kann natürlich nicht einfach alle Teile, soweit sie nicht durch Schrauben befestigt sind, nach dem Schaltschema der Abb. 29 zusammenlöten und sich selbst überlassen.
Der Aufbau würde dann zu unstabil, und die Teile würden beim Bewegen des Apparates schwanken.
Deshalb müßt ihr euch nach sorgfältiger Überlegung einige isolierte Stützpunkte schaffen, an die ihr die Verdrahtung an passenden Stellen festlötet.
Auch durch Zusammenbinden der isolierten Leitungen läßt sich die mechanische Stabilität verbessern.
Wenn ihr beim Aufbau mit Verstand vorgeht, werdet ihr sicher eine passende Lösung finden.

Der Empfang kann beginnen
      Ist nun auch die Verdrahtung beendet, so kann das Gerät eingeschaltet werden.
Zunächst schließt man den Kopfhörer provisorisch an Stelle des Widerstandes R an und überzeugt sich, ob das Detektorgerät Empfang liefert.
Dann wird der Widerstand R wieder eingesetzt und der Kopfhörer an die Sekundäranschlüsse des Transformators T gelegt.
Die Drehachse des Potentiometers P1 steht zunächst so, daß der Schleifer am geerdeten Ende des Widerstandes liegt.
Die Schalter S1 und S2 werden jetzt eingeschaltet, und das Potentiometer P1 wird sorgfältig und vorsichtig solange gedreht, bis sich ein klarer und lauter Empfang ergibt.
Ändert sich die Lautstärke beim Weiterdrehen des Potentiometers nicht mehr, so ist der günstigste Punkt bereits überschritten.
Ein Weiterdrehen ist nicht nur zwecklos, sondern belastet den Transistor unnötig.
     Ihr werdet feststellen, daß der Empfang jetzt wesentlich lauter geworden ist.
Wohnt ihr in der Nähe eines Senders, so kann die Lautstärke für Kopfhörerempfänger unter Umständen schon zu groß werden.
Ein kleiner, aber empfindlicher Lautsprecher liefert dann schon eine recht gute Wiedergabe.
Seite 56


Die vom Detektor erzeugten Tonfrequenzströme sind also offenbar recht beträchtlich verstärkt worden.
Der Transformator T ist — nebenbei bemerkt — nicht unbedingt erforderlich, denn der verhältnismäßig große Ausgangswiderstand des Collectorkreises liegt ungefähr in derselben Größenordnung wie der Widerstand eines Kopfhörers mit 2x 2000 Ohm.
Ihr könnt also den Kopfhörer auch direkt in die Collectorleitung schalten.
Allerdings gibt es auch Kopfhörer mit viel kleinerem Widerstand,
z. B. mit 200 bis 500 Ohm in Miniaturausführung für Diktierzwecke.
Dann braucht man einen Transformator mit einem Übersetzungsverhältnis von etwa 5 : 1 (primär zu sekundär).
An die niederohmige Seite wird der Hörer, an die hochohmige der Collectorkreis geschaltet.
     Wollt ihr einen kleinen dynamischen Lautsprecher betreiben, so muß das Übersetzungsverhältnis mit etwa 30 : 1 (bei einem Lautsprecherwiderstand von 5 Ohm) noch wesentlich größer sein.
Meist genügt ein Ausgangstransformator für Endröhren.

Und wieder das Prinzipschema...
     Zur Übung vergleichen wir den Aufbauplan der Abb. 29 mit dem Prinzipschema nach Abb. 30.
Die Spulen L1 und L2 sind uns ebenso wie die Drehkondensatoren C2 und C1 schon bekannt.
Auch den Detektor kennen wir schon.
Neu ist das Schaltsymbol für den Festwiderstand R, wofür ein kleines Rechteck gewählt worden ist.
Das Schaltzeichen für den Elektrolytkondensator C unterscheidet sich von dem Drehkondensator nur durch das Fehlen eines Querpfeiles.
Bei Elektrolytkondensatoren ist, wie auf Seite 217 zu lesen steht, die Polarität von Bedeutung.



Abb. 30.
So sieht das Prinzipschaltbild des Transistor-Verstärkers aus
Seite 57

Sie wird deswegen stets angegeben.
Ein ganz neuartiges Schaltzeichen finden wir für den Transistor To, auf den wir später noch genau zu sprechen kommen.
Die Wirkungsweise der Schalter S1 und S2 wird durch kleine Hebelarme angedeutet, wie ihr aus Abb. 30 erkennen könnt.
Dort seht ihr auch die Schaltzeichen für die Batterien B1und B2.
Die Minuspole stellt man immer durch lange Striche dar, während zu den kurzen Strichen die Pluspole gehören.
Je mehr Strichpaare vorhanden sind, um so mehr „Zellen" hat die Batterie, um so größer ist also ihre Spannung.
Schließlich müssen wir noch unser Augenmerk auf das Schaltzeichen für das Potentiometer P1 richten.
Auch hier ist ein Rechteck vorgesehen, das jedoch außer den zwei Anschlüssen links und rechts noch einen mit Pfeil versehenen Anschluß hat.
Dieser Pfeil soll den Schleifer andeuten, en man nach Belieben über die Widerstandsschicht schieben kann.

Näheres Ober Transistoren
     Auch bei dieser Schaltung wollen wir uns nicht mit dem einwandfreien Funktionieren zufriedengeben, sondern den Dingen wirklich auf den Grund gehen, so weit uns das möglich ist. Die Seele des Verstärkers ist der Transistor, den wir kurz besprechen müssen.
Schon das Schaltsymbol in Abb. 30 gibt ein wenig Aufschluß über den Aufbau.
Wir sehen dort einen senkrecht verlaufenden dicken Strich, mit dem man den Germaniumkristall andeuten will.
Auf diesem Kristall saßen früher in winzig kleinem Abstand voneinander zwei Federn, die ebenso wie bei der Kristalldiode leicht auf den Germaniumkristall drückten.
Die eine, mit einem Pfeil versehene Feder wird Emitter genannt (das bedeutet so viel wie aussendende Elektrode), die andere heißt Collector (Sammelelektrode).
Den Germaniumkristall nennt man Basis, weil er sozusagen die Unterlage für die beiden Federn bildet.
     Bei dem soeben beschriebenen Aufbau handelt es sich um einen Spitzen- oder Punkt-Transistor, womit man andeuten will, daß die Kontakte der beiden Federn punkt- bzw. spitzenförmig sind.
Diese Ausführungsform ist zwar die älteste, hat aber heute praktisch keine Bedeutung mehr.
Sie ist nicht so stabil und leistungsfähig wie die jetzt zu besprechende Anordnung, die in unserem Versuchsgerät in Form des Valvo-Transistors AC125
oder Telefunken-Transistors AC122 zur Anwendung kommt, und der man den Namen Flächen-Transistor gegeben hat.
Den grundsätzlichen Aufbau erkennt ihr aus Abb. 31
Seite 58


Abb. 31.
Hier ist der Aufbau eines Flächentransistors gezeigt


Der Flächentransistor besteht im wesentlichen aus drei Germaniumkristallen, die nach einem äußerst komplizierten und sinnreichen Verfahren aneinander gefügt sind.
Die beiden äußeren Teile werden eigentlich durch einlegierte Indiumpillen gebildet.
Dabei bildet sich an den Legierungsstellen sogenanntes p-Germanium (p = positiv), womit man andeuten will, daß dieses Germanium weniger Elektronen hat als der dritte Germaniumkristall, der sich zwischen den beiden äußeren Teilen befindet und der aus sogenanntem n-Germanium (n = negativ) besteht.
Den beiden äußeren Anschlüssen entsprechen der Emitter und der Collector, während der innere Kristall die Basis darstellt.
Die Grenzflächen zwischen den einzelnen, Kristallen, also diejenigen Kristallflächen, die aufeinander stoßen, entsprechen den punktförmigen Kontakten des Spitzentransistors.
Für die richtige Arbeitsweise müssen die Germaniumkristalle einen geradezu unwahrscheinlichen Reinheitsgrad aufweisen.
So dürfen z. B. auf etwa 70 Millionen Germaniumatome nur etwa 4 bis 5 Fremdatome treffen.
Das wäre genau so, als wenn in dem dichtbesiedelten Nordamerika nur 12 bis 15 Ausländer leben würden.
Daß die Herstellung solcher Kristalle außerordentliche Schwierigkeiten macht, versteht sich von selbst, aber man hat diese Technik weitgehend zu beherrschen gelernt.
Auch das geeignete Zusammenschmelzen der Kristalle wirft Fragen auf, die erst in langjähriger Entwicklungsarbeit gelöst werden konnten.
     Nach Abb. 30 legt man nun über das Potentiometer P1 an den Emitter eine positive Spannung, während der Collector eine negative Spannung erhält. Collector und Emitter sind sehr eng benachbart.
Eine positive Spannung am Emitter bedeutet, daß Elektronen aus dem Basiskristall herausgesaugt werden. Infolgedessen ist den vom, negativen Pol der Batterie B2 über den Transformator und die Collectorelektrode in die Basis fließenden Elektronen der Weg sehr geebnet, denn diese Elektronen treffen auf verhältnismäßig elektronenarme Stellen, die wegen des Absaugens durch die Emitterelektrode kurz vorher entstanden sind.
Die Folge davon ist, daß sich ein recht großer Collectorstrom einstellen kann.
Durch Ändern der positiven Emitterspannung um kleine Beträge kann man daher den starken Collectorstrom um große Beträge schwanken lassen.
Werden aber kleine Schwankungen in große umgesetzt, so liegt offenbar eine Ver-stärkerwirkung vor.
Und so ist es auch tatsächlich.
Seite 59

Man schaltet nämlich nach Abb. 30 in den Stromkreis Basis-Emitter nicht nur die Gleichspannung ein, die am Potentiometer P1 abgegriffen wird, sondern gleichzeitig noch die am Widerstand R auftretende, vom Detektor D und dem Schwingungskreis erzeugte Tonfrequenzspannung.
Diese Tonfrequenzspannung liegt in Reihe mit der Emitter-Gleichspannung.
Demnach sind im Basis-Emitterkreis beide Spannungen wirksam, so daß die durch die Tonfrequenz verkörperten Schwankungen verstärkt im Collectorkreis auftreten können.
Der verstärkte Strom fließt zunächst in der Primärwicklung von T, an der Sekundärwicklung entsteht eine Wechselspannung, die nun zum lautstarken Betrieb des Kopfhörers K herangezogen wird.
     Natürlich sind die wirklichen Vorgänge im Transistor wesentlich verwickelter, als ich sie hier dargestellt habe.
Sie sind heute noch nicht restlos geklärt. Indessen hat die Herstellungstechnik in den letzten Jahren derart große Fortschritte gemacht, daß heute Ausführungen nicht nur für niedrige, sondern auch für sehr hohe Frequenzen zur Verfügung stehen.
So kann man z. B. die neuen, sogenannten Epitaxial-Planar-Mesa-Transistoren für Frequenzen bis zu 1000 Megahertz verwenden.
Die Beherrschung von Frequenzen bis etwa 100 MHz macht überhaupt keine Schwierigkeiten mehr.
So ist es verständlich, daß sich der Transistor ständig neue Anwendungsgebiete erobert, obwohl er auch schlechte Eigenschaften hat, beispielsweise die Abhängigkeit bestimmter elektrischer Daten von der Temperatur.
Aber auch hierfür gibt es Gegenmittel.
     Es wäre falsch, wollte man den Transistor unbedingt als künftigen Ersatz für die Elektronenröhre ansehen.
Der Transistor wird zwar die Röhre ergänzen, sie aber niemals ganz verdrängen.
Es gibt jedoch Sondergebiete, in denen sich der Einsatz des Transistors heute schon lohnt.
Dazu gehören z. B. alle Kleinstempfänger und sonstige Kleinst-geräte.
Es ist deshalb verständlich, daß die erste praktische Anwendung dieses neuen Schaltelementes in den Hörhilfen für Schwerhörige erfolgte.
Hier kommt es ja auf kleine Abmessungen ganz besonders an, denn man kann dem Träger solcher Geräte nicht schwere und große Apparaturen zumuten.
Transistoren sind aber nicht nur klein, sondern kommen auch mit winzigen Batterien aus; gerade das ist aber bezüglich Umfang und Gewicht meistens ausschlaggebend.
     Der erste Schritt zur Vergrößerung der Leistung wurde bereits getan:
Es stehen nunmehr Ausführungen zur Verfügung, die besonders in der sog. Gegentaktschaltung Leistungen bis zu mehreren Kilowatt abgeben können, sog. Leistungstransistoren.
Seite 60

Der Wirkungsgrad ist ein wichtiger Begriff!
     Während der Beschäftigung mit dem Transistor-Verstärker habt ihr bereits einen wesentlichen Unterschied gegenüber dem Detektor-Empfänger feststellen können:
Der Detektorempfänger „lebte" von der Antennenleistung, also unmittelbar von der Strahlung des Radiosenders.
Für die Verstärkung der schwachen Tonfrequenzströme wird aber eine fremde Leistung benötigt, die man den beiden Stabzellen B1 und B2 entnehmen muß.
Die wesentlich vergrößerte Lautstärke geht also hier auf Kosten der Stabzellen.
Die von ihnen gelieferte Gleichstromleistung wird unter dem Einfluß der Niederfrequenz-Spannung in Tonfrequenzleistung verwandelt, und das ist ein wesentlicher Unterschied gegenüber dem Detektorempfänger.
Allerdings sind die für den Transistor benötigten Gleichspannungen und Gleichströme verhältnismäßig klein; ihr habt gesehen, daß eine Spannung von 3 Volt für den Collector- und Emitterkreis vollkommen ausreicht.
Demgegenüber liegen die für den Betrieb von Röhrengeräten benötigten Spannungen wesentlich höher, und tatsächlich ist es so, daß der Wirkungsgrad von Transistor-Verstärkern heute schon besser ist als der von Röhrenempfängern, weil man wesentlich weniger Leistung zuführen muß, aber trotzdem dieselbe „Nutzleistung" erhält.
Unter Wirkungsgrad versteht man nämlich das Verhältnis zwischen abgegebener Nutzenergie und zugeführter Gesamtenergie.
Die Gesamtenergie stammt im wesentlichen von den Gleichstromquellen, während die Nutzenergie in Schall verwandelt wird.
Nun ist beim Transistor-Verstärker die zugeführte Leistung relativ klein, die abgegebene Leistung aber ziemlich groß, so daß sich als Verhältnis zwischen abgegebener und zugeführter Leistung ein großer Wirkungsgrad ergibt.
Ein Röhrenempfänger oder Röhrenverstärker vermag zwar sehr große Nutzenergien zu liefern.
Dafür sind die zugeführten Fremdenergien so groß, daß das erwähnte Verhältnis wesentlich schlechter ist als beim Transistor.
Röhrengeräte haben also einen schlechteren Wirkungsgrad, und gerade in dieser Tatsache liegen für den Transistor große Aussichten für die Zukunft begründet.
Wer von euch sich näher für das äußerst interessante und zukunftsreiche Gebiet der Transistoren interessiert,
dem sei mein Buch „Transistor-Praxis" empfohlen,
das bei der Franckh' schen Verlagshandlung, Stuttgart, schon in der siebenten Auflage erschienen ist.
Ferner findet ihr in dem neuen Band „Das große Transistor-Bastelbuch" zahlreiche Transistor-Selbstbau-Geräte, und das „Schaltungsbuch der Transistortechnik" ist eine weitere Fundgrube für interessante Transistor-Schaltungen.
Seite 61







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Telekosmos-Praktikum Teil 1 XG. Mehr als 80 Grundversuche zur Radiotechnik und Elektrotechnik mit dem Grundkasten XG. 10. Auflage


TELEKOSMOS-PRAKTIKUM TEIL 1

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Schaltungen und Geräte aus dem Gebiet der Radiotechnik und Elektronik mit dem
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5. Auflage
VON HEINZ RICHTER
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ING. (grad.) HEINZ RICHTER
1909 geboren, erhielt seine Ausbildung an der Höheren Technischen Lehranstalt Muenchen (jetzt Oskar-von-Miller-Polytechnikum), die er 1932 mit dem Ingenieurzeugnis verliess.
Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Konstrukteur von Selbstbaugeräten und Reparatur-Werkstättenleiter in einem Einzelhandels-Fachgeschaft ging er zum Flugfunk-Forschungsinstitut (Prof. Dieckmann), zuerst als Entwicklungsingenieur, später als Leiter einer technisch-wissenschaftlichen Arbeitsgruppe. Dort kam er sehr eng mit der Technik der Oszillographen und der Impulstechnik in Beruehrung, was zur Anmeldung und Erteilung mehrerer Patente führte. Seit 1945 betätigt sich Heinz Richter freiberuflich als Fachschriftsteller, Gutachter, Redakteur, Inhaber eines Fernunterrichts-Unternehmens und als Entwicklungsingenieur im eigenen Laboratorium. Diese Tätigkeit beginnt sich gerade in letzter Zeit durch die Übernahme größerer Entwicklungsaufträge stärker auszudehnen. Die praktische Arbeit am Labortisch liegt Heinz Richter stets von allen Tätigkeiten am meisten am Herzen, und er bemüht sich auch in dem hier vorliegenden Buch, den Lesern unmittelbare Erfahrungen aus der Praxis in möglichst einfacher Form zu vermitteln.
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Inhaltsverzeichnis 
Title
Heinz Richter
Wichtige Hinweise
Auswahl von Geräten
Einleitung

Wir richten unser Experimentierlabor ein
Elektrotechnik, in Versuchen erlebt
Am Anfang war der Gleichstrom
Grundfundamente
Wir lassen Ströme fliessen
Was ist ein Schaltbild?
Die "Polarität"
Es gibt Reihenschaltungen
... und Innenwiderstände, Aussenwiderstände
... sowie Parallelschaltungen
Was ein Spannungsteiler ist
Etwas Wichtiges: Die elektrische Leistung
Wer etwas leistet, arbeitet auch
Auf den Wirkungsgrad kommt es an!
Anpassung ist alles!
Eine wichtige Grundschaltung: Die Brücke

Wechselstrom - überall!
Was ist Wechselspannung?
Frequenz, Amplitude, Phase - nicht so schlimm!
Was ein Kondensator ist
Ein Kondensator hat Kapazität
Zur Kapazität gehört der kapazitive Widerstand
So sind Kondensatoren gebaut
Ein Kondensator wird "geladen" - wir sehen und hören es!
Das Gegenstück zur Kapazität: die Induktivität
Zur Induktivität gehört der induktive Widerstand
So sind Spulen gebaut
Wir hören und sehen, was in der Spule steckt
Was ein Transformator ist
Wir sehen - und fühlen die Induktion
Sogar Widerstände kann man transformieren

Elektrische und magnetische Felder - unsichtbare Geister
Kraftlinien gibt es eigentlich gar nicht
Magnetismus - Elektromagnetismus
Der gute alte Dauermagnet
Wie ein Galvanometer arbeitet
Kinder unserer Zeit: Kopfhörer, Lautsprecher und Mikrophone
Elektrische Felder - wir kennen sie schon
Eine exklusive Mischung: Elektromagnetische Felder

Halbleiterbautelle Fundamente der Radiotechnik und Elektronik
Halbleiterdioden - unscheinbar, aber bedeutungsvoll
Halbleiterdioden in allen Schattierungen
Dioden sind auch lichtempfindlich
Immer noch wichtig - der Transistor
Ein kurzer Transistor-Steckbrief vorweg
Wie Transistoren gebaut sind
Man kauft nach Leistung und Frequenz
Temperaturen und Streuungen - Sorgenkinder der Ingenieure
Photowiderstände - elektronische Heinzelmaennchen

Mit Halbleiterdioden auf du und du
Wie sich Dioden in der Praxis verhalten
Eine vorsichtige Beschnueffelung
Dioden, mit Roentgenaugen betrachtet
Ein vielseitiger Verwandter: die Zenerdiode

Mitten hinein in die Diodenpraxis!
Was die Zenerdiode alles kann
Aus Wechselspannung wird Gleichspannung
Dioden als Polaritäts-Detektive
Dioden helfen sparen
Dioden schuetzen wertvolle Teile
Was Dioden sonst noch können

Mit dem Transistor ist alles zu machen
Der Transistor wird durchleuchtet
Basisschaltung - bei Hochfrequenz wichtig
Emitterschaltung - am meisten gefragt
Collectorschaltung - für "besondere Wuensche"
Wir meßen Sperrströme
Stromsteuerung und Spannungssteuerung, zwei wichtige Begriffe

Transistoren können verstärken
Basisschaltung - etwas klaeglich
Emitterschaltung - eine runde Sache
Collectorschaltung für die Baesse
Es geht auch mit Koppelkondensatoren
Selbst Gleichströme verstärkt der Transistor
Sperrstrommessung auf vornehme Art
Beatmusik im Kopfhörer
Die Tiefen kommen!
Tanzmusik im Lautsprecher
Es geht auch "galvanisch"
Eine Transistor-Wuenschelrute
Wechselsprechen macht Spass

Toene aus der Ferne - mit Transistoren
Selektion - auch in der Radiotechnik ein Begriff
Radio mit Ventilen?
Am Anfang stand der Detektor
Einfacher geht es nicht - ein Detektorempfänger
Mit Verstärker wird es lauter
Zwei Transistoren - und der Lautsprecher rauscht
Wir koppeln zurück
Rückkopplung mit Licht
Für die Soliden - mit Drehwiderstand
Varianten - immer interessant
Wie die Grossen - mit Hochfrequenzverstärkung
Für Bassliebhaber
Der Transistor kann auch zwei Herren dienen
Sanftes Wecken mit Musik

Transistoren erzeugen Schwingungen
Wie Sender arbeiten
Geduldige Hochfrequenz -die Modulation
Vom Sender zum Empfänger
Ein Sender ohne Reichweite
Vor der Modulation - die Verstärkung
Auch tiefe Frequenzen sind interessant
Wir lernen das Morsen
Elektronische Geheimsprache
Heul- und Sirenentoene - elektronisch erzeugt

Elektronik - Tummelplatz der Transistoren
Transistoren können schalten
Regen und Flüssigkeitsstände - elektronisch gemeldet.
Elektronik für Pflanzenliebhaber und Wetterpropheten
Einbrecher ohne Chancen
Schaltbare Zeiten mit Transistoren
Ein "elektrisches Stuelchen" ohne Gefahren
Aus Wechselspannung wird Gleichspannung
Elektronische Impulse - vielseitig verwendbar
Eine eigensinnige Schaltung
Ein elektronisches Gedaechtnis
Ohmsches Gesetz mit Fragezeichen?
So wirkt ein Spannungsstabilisator
Elektronische Spannungsregelung hoher Guete

Meßgeräte - Zollstoecke der Elektronik
Wir bauen ein elektronisches Voltmeter
Transistoren helfen bei Widerstandsmessungen
Wir meßen einige millionstel Ampere
Wechselspannungsmessungen - ganz einfach
Auch Frequenzen sind meßbar
Kein Problem - die Kapazitätsmessung
Warum nicht auch Spulen meßen?
Die Brückenschaltung als Maedchen für alles
Die Wechselstrombrücke misst Widerstände
Kapazitäts-Brückenmessungen sind genau
Beleuchtungsstärken werden gemeßen
Ein elektronischer Entfernungsmesser
Die Zenerdiode als Messnormal

Wir steuern mit Lichtstrahlen
Lichtwandler - gar nicht geheimnisvoll
Naeheres zum LDR
Grundversuch mit drei Bauteilen!
Lichtstrahlen merken alles!
Wir schalten mit Lichtstrahlen aus
Ein schwacher Schlmmer genügt!
Was man mit Lichtschranken machen kann
Lichtumwandlung in Strom - ein elektronisches Fundament
Wir "hören" Lichtschwankungen und "Wechsellicht"
Wir verwandeln Lichtschwankungen in Tonschwankungen
Eine "Lichtorgel" ohne Tasten
Der Einbrecherschreck - die Lichtelektronik
Lichtstrahlen machen Daueralarm
Als Abschluss - noch eine Alarmanlage mit Lichtstrahlen

Wenn unser Freund auch einen Experimentierkasten hat
Eine komfortable Gegensprechanlage
Jetzt brauchen wir keinen Kopfhörer mehr

Schlusswort

Anhang:
Anwelsung zum Aufbau
Bestandteile des Elektronik-Labors XG
Einsetzen der Batteriehalter
Montage der Schalterplatte
Allgemeine Hinweise für das Verdrahten
Verdrahten der Schalterplatte
Schrauben und Klemmen auf dem Schaltpult
Weltere Montage des Schaltpultes und Lautsprechergehäuses
Verdrahten des Schaltpultes
Montage der Bedienungsknopfe
Montieren der Widerstände und der Diode
Montieren der Kondensatoren
Montieren und Wickeln der Spule
Montieren des Transformators
Montieren der Transistoren
Montieren des Photowiderstandes
Bewickeln des Galvanometergehäuses
Einsetzen der Batterien

Anleitung zum Prüfen und Reparieren von Einzelteilen
Prüfung von Verbindungen
Prüfung van Widerstanden
Prüfung van Kondensatoren
Prüfung von Spulen und Transformatoren
Prüfung von Photowiderständen (LDRs)
Prüfung von Monozellen
Prüfung von Dioden
Prüfung von Transistoren
Prüfung von Glühlämpchen
Prüfung von Potentiometern
Prüfung von Lautsprechern
Prüfung des Kopfhörers
Nachbezug von Teilen
Anschluß des KOSMOS-Vielfach-Meßgerätes Ultron E

Versuchsverzeichnis
Stichwortverzeichnis
Accessories Norm-Schaltzeichen nach DIN

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Wichtige Hinweise
Die mit diesem Kasten gebauten Rundfunkempfänger duerfen nur in Betrieb genommen werden, wenn eine gebuehrenpflichtige Rundfunkgenehmigung (Tonrundfunk) vorliegt. was meistens bereits der Fall sein wird.

Auf den Seiten 80 bis 86 wird der Bau von Rückkopplungsempfängern beschrieben, durch die bei unsachgemaesser Einstellung benachbarte Empfangsanlagen gestört werden können. Die Rückkopplung darf daher nur in der Weise betätigt werden, daß kein Schwingungseinsatz (Pfeifen) erfolgt.

Der praktische Betrieb von Sendern für den Mittel- und Langwellenbereich, wie sie auch in diesem Buch beschrieben sind, ist im Bereich der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin grundsaetzlich verboten. Wer sich mit dem Bau von Sendern beschaeftigen will, hat nur die Moeglichkeit, die Amateurlizenz zu erwerben (entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen) oder den Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Funkanlage wr Fernsteuerung von Modellen bei der für seinen Wohnort zuständigen Oberpostdirektion zu stellen. Ais Lehrbuch und Ratgeber für den Sende- und Empfangsbetrieb empfehlen wir den im gleichen Verlag erschienenen Band von Karl Schultheiss "Der Kurzwellenamateur". Mit dem Material dieses Experimentierkastens duerfen also nur Versuche unternommen werden, die andere Empfangsanlagen oder Funkdienste nicht stören. Jede Ausstrahlung von Hochfrequenz muss vermieden werden, was man durch Abschirmung der Anordnungen und eventuell vorhandener Verbindungen zwischen diesen und einem Rundfunkempfänger erreichen kann.

Abschliessend noch folgender wichtiger Hinweis: Will man sich eine Hochantenne bauen, so muss diese den VDE-Vorschriften entsprechend angelegt und mit einem ordnungsgemaessen Blitzschutz versehen sein. Einen Blitzschutz kann man käuflich erwerben. Naeheres zur Montage ist der beigefuegten Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Auf die Blitzerdung (vorschriftsmaessiger Draht, vorschriftsmaessige Montage) ist ganz besonders zu achten. Die Anschaffung eines guten Vielfachinstrumentes (Naeheres s. Anzeige letzte Seite und S. 170) ist sehr empfehlenswert.

Zum Experimentieren werden 6 Monozellen IEC: R 20 (z. B. Daimon Nr. 251 oder Nr. 289 bzw. Pertrix Nr. 222 oder Nr. 211) benötigt, die im Kasten nicht enthalten sind.

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Auswahl von Geräten, die sich neben anderen Schaltungen herstellen lassen
Diese Liste ist nicht mit dem ausführlichen Versuchsprogramm zu verwechseln, bei dessen systematischer Durcharbeitung man der durch das Inhaltsverzeichnis (S. 7) gegebenen Gliederung folgen sollte. Die Nummern in Klammern entsprechen den am Rand des Anleitungstextes stehenden Versuchsnummern, die ihrerseits wieder in einem ausführlichen Versuchsverzeichnis auf S. 171 zusammengefaßt sind. Nummern in der folgenden Liste mit nachfolgendem S sind im Anleitungsbuch zum Superzusatz XS zu finden. Ein nachfolgendes R weist auf den Regelund Steuerungszusatz XR hin.
Mit einem Grundkasten XG können gebaut werden:
Gruppe I: Tonverstärker, im Hi-Fi-Zeitalter groß geschrieben!
Niederfrequenzverstärker für Kopfhörerbetrieb (41)
Zweistufiger Kopfhörer-Schallplattenverstärker (51)
Zweistufiger Schallplattenverstärker mit Lautsprecher (54)
Wechselsprechgerät (60)
Gruppe II: Radioempfang schafft Information, Unterhaltung und Freude!
Einfacher Detektorempfänger (61)
Detektorempfänger mit Transistorverstärker (65)
Transistorempfänger mit Rückkopplung (68)
Lautsprecherempfänger mit Hoch- und Niederfrequenzverstärker (73)
Reflexempfänger (75)
Gruppe III: Elektronische Schwingungen - Dienerinnen im Alltag!
Einfacher Schwingungserzeuger für Hochfrequenz (81)
Tonfrequenzgenerator (91)
Morseuebungsgerät (94)
Morsetelegraph (95)
Tongenerator als Rufanlage (100)
Heultongenerator (101)
Elektronische Sirene (102)
Tonlmpulserzeuger als Warngerät (103)
Gruppe IV: Licht und Elektrizität arbeiten Hand in Hand
Photoelektronischer Wecker (77)
Einfacher Lichtmelder (159)
Empfindliches Nachweisgerät für Licht (161)
Meßgerät für kleinsten Lichtschimmer (Dämmerung, Mond, GIuehkäfer) (166)
Elektronischer Wolkenmelder (175)
Lichtelektronische Orgel (176)
Lichtelektronischer Einbrecher-Alarmgeber (177)
Lichtelektronische Anlage für Daueralarm (179)
Lichtelektronische Alarmanlage mit Heul- und Impulstoenen (182)
Gruppe V: Elektronik in jedem modernen Haushalt
Suchgerät für Magnetfelder (Leitungssuchgerät) (57)
Elektronischer Radiowecker (78)
Elektronische Alarmanlage (80)
Elektronischer Regenwarner (105)
Elektronischer Flüssigkeitsstand-Anzeiger (106)
Elektronisches Pflanzen-Überwachungsgerät (109)
Elektronischer Erschuetterungsmelder (112)
Elektronischer Zeitgeber (113)
Elektronischer Elektrisierapparat (118)
Elektronisches Blinkgerät (125)
Elektronischer Entfernungsmesser (157)
Gruppe VI: Messtechnik - Schlüssel zur Elektronik
Spannungsstabilisator für konstante Meßspannungen (133)
Transistor-Voltmeter (137)
Transistor-Ohmmeter (139)
Transistor-Mikroamperemeter (141)
Transistor-Wechselspannungsmesser (142)
Absorptions-Frequenzmesser (145)
Kapazitätsmesser (147)
Induktivitätsmesser (149)
Wechselstrom-Widerstandsmeßbrücke (151)
Kapazitätsmeßbrücke (152)
Messbrücke für Beleuchtungsstärken (154)
Mit zwei Grundkästen XG können gebaut werden:
Gegensprechanlage (183)
Wechselsprechanlage (184)
Mit einem Grundkasten XG und dem Superzusatz XS können gebaut werden:
Gruppe I: Tonverstärker, im Hi-Fi-Zeitalter groß geschrieben!
Gegentaktverstärker für 400 mW (3 S)
Eisenloser Komplementärverstärker (15 S)
Schallplatten-Gegentaktverstärker (17 S)
Aussteuerungsanzeiger für Verstärker (23 S)
Mischverstärker mit Regeleinrichtungen (24 S)
Gegensprechanlage mit elektronischem Rufsignal (30 S)
Stereoverstärker mit hoher Übersprechdämpfung (26 S)
Lausch- und Nachweisgerät hoechster Empfindlichkeit (41 S)
Applausometer (Phonmesser) (43 S)
Gruppe II: Radioempfang schafft Information, Unterhaltung und Freude!
Rückkopplungs-Einkreiser mit Gegentakt-Endstufe (67 S)
Zweikreiser mit Gegentakt-Endstufe (78 S)
Bandfilter-Zweikreiser (85 S)
Zweikreiser mit optischer Abstimmung (100 S)
Zweikreiser mit automatischer Verstärkungsregelung (102 S)
Aussteuerungsindikator (110 S)
Verstärker mit gleitendem Arbeitspunkt (112 S)
Reflex-Zweikreiser (114 S)
Eintransistor-Reflex-Zweikreisempfänger mit minimalem Aufwand (115 S)
Dreikreis-Super mit HF-Vorstufe (119S)
Vierkreis-Super mit HF-Vorstufe (123 S)
Vierkreis-Super mit Regelverstärker (128 S)
Vierkreis-Super mit Schwundregelung und 400-mW-Gegentakt-Endstufe (135 S)
Reflex-Super mit 5 Transistoren (138 S)
Vierkreis-Super mit ZF-Verstärker (141 S)
Vierkreis-Super mit ZF-Reflexstufe und 400-mW-Gegentakt-Endstufe (147 S)
Gruppe III: Elektronische Schwingungen - Dienerinnen im Alltag!
HF-Generator (155 S)
Elektronischer Lampenschalter (158 S)
Komplette Übertragungsstation (162 S)
Fremderregter HF-Generator (167 S)
Schwebungsgenerator als Mädchen für alles (172 S)
Elektronisches Musikinstrument (179 S)
Aetherophon (180 S)
Elektronischer Metallsucher (181 S)
Metallunterscheider (185 S)
Elektronischer Abstandsmesser (188 S)
Elektronischer Tuerwächter (190 S)
Elektronischer Annäherungsmelder (191 S)
Elektronischer Beruehrungswarner (Garagenwarner) (192 S)
Elektronischer Temperaturanzeiger (193 S)
Phasenschieber-Tongenerator (195 S usw.)
Wienbrücken-Tongenerator (200 S)
Gruppe IV: Unser Koerper als Elektrizitätswerk und Tongenerator
Kardiophon-Kardioskop (Nachweisgerät für Herzaktionsströme) (63 S)
Myoskop-Myophon (Nachweisgerät für Muskelaktionsströme) (66 S)
Phono-Kardioskop (Nachweisgerät für Herztoene) (43 S)
Gruppe V: Elektronik in jedem modernen Haushalt
Einbrecher-Alarmanlage (44 S)
Regenmelder (45 S)
Babysitter (46 S)
Warngerät hoher Empfindlichkeit mit Daueralarm (48 S)
Alarmgeber mit Lichtsignal für Geräusche (52 S)
Lichtmelder (58 S)
Gruppe VI: Messtechnik - Schlüssel zur Elektronik
Feldstärkemesser (131 S)
Abstandsmesser (187 S)
Frequenzmesser mit Wienbrücke (202 S)
Klirrfaktormesser mit Wienbrücke (209 S)
Doppel-T-Glied als Frequenzmesser (212 S)
Doppel-T-Glied als Klirrfaktormesser (213 S) Wer außer XG und XS noch den "RADIOMANN"-Grundkasten mit Zusatz NF besitzt, kann sich auch einen Stereoverstärker guter Leistung mit zwei Lautsprechern bauen. Näheres darüber steht im Anleitungsbuch XS.
Mit einem Grundkasten XG und dem Regel- und Steuerungszusatz XR können gebaut werden:
Gruppe I: Elektronische Signalgeräte für jeden Zweck
Universelles Blinkgerät (1 R)
Elektronisches Leuchtfeuer (9 R)
Martinshörner (16 R, 28 R)
Elektronischer Telefonzeichengeber (18 R)
Sirenen aller Art (21 Rbis 27 R)
Gesteuertes Blinklicht (31 R)
Elektronische Verkehrsampel (32 R)
Flip-Flop-gesteuerte Tongeneratoren (41 R)
Gruppe II: Der elektronisch gesteuerte Haushalt
Stufenloses Lampensteuergerät (69 R)
Stufenloses Steuergerat für Haushaltmotoren (70 R)
Steuergerät ohne Funken (72 R)
Zeitgesteuerte Schalter für den Haushalt (84 R)
Schallsteuergerät für Haushaltsmaschinen (99 R)
Lichtgesteuerter Schalter für Haushaltszwecke (135 R, 153 R, 155 R)
Wärmegesteuerter Schalter für den Haushalt (174 R)
Stutenlose Wärmeregler für den Haushalt (185 R)
Gruppe III: Die zeitgesteuerte Elektronik - überall zu finden
Elektronische Eieruhr (80 R)
Elektronische Langzeituhr (81 R)
Reaktionszeit-Tester tur Kraftfahrer (86 R)
Reaktionszeit-Messer (89 Rbis 92 R)
Gruppe IV: Schall, Licht und Wärme geben Befehle
Schallgesteuerter Schalter (97 R)
Phonmeßgerät für alle Zwecke (101 R)
Tonfrequenzschalter (230 R)
Schallgesteuerter Zeitmesser (107 R)
Schallgeschwindigkeits-Meßgerät (108 R)
Laufzeitmesser (112 R)
Dämmerungsschalter (117 R)
Lichtblitzschalter (120 R)
Lichtsteuerungen aller Art (121 Rbis 137 R)
Zähler für Lichtblitze (138 R)
Lichtelektronischer Drehzahlmesser (142 R)
Lichtempfindliche Steuerschaltung (148 R)
Elektronisches Haushalts- und Fieberthermometer (159 R)
Elektronischer universeller Wärmeschalter (170 R)
Elektronischer Zweipunkt-Thermostat (176 R)
Thermostat mit Proportionalsteuerung (178 R)
Temperatur-Warngerät für jeden Zweck (187 R)
Gruppe V: Ehe zwischen Elektronik und Mechanik
Elektronischer Längenmesser (200 R)
Elektronischer Zugmesser (202 R)
Elektronischer Kraftprüfer (203 R)
Elektronische Briefwaage (205 R)
Elektronisches Metallsuch- und Prüfgerät (206 R)
Elektronischer Annäherungsmelder (208 R)
Elektronischer Dickenmesser (209 R)
Elektronischer Druckknopf (211 R)
Uhrenprüfgerät (238 R)
Gruppe VI: Die Elektronik denkt, zählt und rechnet
Geschicklichkeitsprüfer (214 R)
Elektronisches Roulette (219 R)
Digitaler Frequenzmesser (220 R)
Digitales Voltmeter (221 R)
Analoge und digitale Rechenschaltungen (222 Rbis 225 R)
Integrierender elektronischer Zähler (57 R)
Frequenzteiler (61 R)
Flip-Flop-Zähler (64 R)

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Einleitung
Radiotechnik und Elektronik werden immer wichtiger und interessanter.  Wer hätte nicht den Wunsch, diese Gebiete durch eigene praktische Versuche kennenzulernen? Das hier vorliegende KOSMOS-Elektroniklabor erfuelit diesen Wunsch in einem Ausmass, daß jeder, der mit Liebe und Sorgfalt die Versuche durcharbeitet, einen praktischen Überblick über alle wichtigen Tatsachen und Erscheinungen der Radiotechnik und Elektronik gewinnen kann. Das Labor hat eine Doppelfunktion: Einerseits ermöglicht es den schnellen Aufbau effektvoller Schaltungen ohne Gedankenarbeit, andererseits bietet es für den, der den Text studiert, eine gruendliche praktische Ausbildungsmöglichkeit. Schon etwa 14-15 jährige Interessenten mit guter Volksschulbildung können ohne sonstige Vorkenntnisse den Darlegungen des Buches folgen.

Wir beginnen beim Aufbau der Schaltungen mit den einfachsten Grundlagen, kommen aber bald zu hochinteressanten Geräten, die nicht nur praktisches Verständnis vermitteln, sondern auch nuetzliche Helfer darstellen. So können wir z. B. ein kleines, praktisches Blinkgerät bauen, erhalten aber auch einfache, brauchbare Empfänger. Wir werden sehen, wie Transistorverstärker und drahtlose Sender arbeiten, wie Tongeneratoren aufgebaut werden usw. Schliesslich lassen sich beispielsweise ein Elektrisierapparat, ein Gleichspannungswandler, ein Warngerät, verschiedene Meßgeräte usw. herstellen. Ganz besonders reizvoll sind die lichtelektrischen Versuche, die uns zeigen werden, wie man Lichtschranken baut oder sich elektronisch wecken lassen kann. Dabei ergibt sich auch eine Einbrecher-Alarmanlage. Wir werden sehen, wie man mit Licht "Klavierspielen" kann usw. Auch eine Wechselsprechanlage und einen Lautsprecher-Schallplattenverstärker werden wir uns bauen. Das auf S. 171 ff. zusammengestellte Versuchsverzeichnis gibt einen ausführlichen Überblick. Insgesamt sind 182 Versuche möglich! Daneben lernt der Experimentierende spielend alle wichtigen radiotechnischen und elektronischen Grundlagen wirklich kennen. Er durchläuft einen systematischen Lehrgang, und am Ende steht als Erfolg ein Wissen, das auch eine bedeutsame berufliche Grundlage darstellt. Deshalb ist unser System gerade für den jungen, technisch interessierten Menschen von großem Wert. Die selbständige Durchführung von Versuchen vermittelt - das ist eine alte Erfahrungstatsache - ein ungleich lebendigeres Wissen als das Studium von Lehrbuechern, die den Stoff oft in trockener und abstrakter Form dem Leser darbieten.

Experimentierpraxis in der hier gebotenen Form bietet in der heutigen Zeit, die von technischen Dingen wie nie zuvor durchdrungen ist, neuartige und äusserst zukunftsreiche Berufsaussichten. Wer später einmal als Radiotechniker oder Elektronikfachmann tätig ist, kennt keine Existenzsorgen mehr; ihm eroeffnen sich glänzende Verdienstmöglichkeiten, ferner Befriedigung und Freude an seinem Beruf. Den Anstoss dazu soll unser Elektronik-Labor geben. Es ist für reinen Batteriebetrieb, also ohne Netzanschluss, entworfen. Der Grundkasten XG bildet einen organischen Stamm, den man ganz nach Belieben durch Zusatzkaesten ausbauen kann, bei denen das Schwergewicht entweder auf der Radio- bzw. Übertragungstechnik oder auf der Elektronik liegt (siehe auch das auszugsweise Versuchsverzeichnis für die Zusaetze XS und XR auf den Seiten 4 bis 6). Zum Ausprobieren von Verstärkerschaltungen ist ein Plattenspieler mit Kristallsystem vorteilhaft. Besonderes Versuchsmaterial braucht nicht angeschafft zu werden.

Die Messtechnik haben wir in der Erkenntnis, daß unser Elektroniklabor auch für Lehrzwecke, für Schueleruebungen usw. Anwendung findet, stärker berücksichtigt, und zwar in folgender Weise: Erstens sind über den ganzen Text hinweg Messhinweise und meßtechnische Erlauterungen eingestreut, soweit sie im Rahmen des jeweils behandelten Stoffes wichtig und interessant erscheinen. Zweitens wurde der Abschnitt VI, der ohnehin nur meßtechnischen Dingen gewidmet ist, stärker ausgebaut. Messen bedeutet Wissen; wir wollen es den Benuetzern unseres Experimentierlabors nicht vorenthalten.

Mit der Wiedergabe einiger weniger Schaltungen und dem Hinweis, die Phantasie des Benuetzers werde wohl noch weitere finden, haben wir uns nicht begnügt. Erstens ist es gerade für den Anfänger wichtig, daß er Schaltungen serviert bekommt, die auch ohne Vorkenntnisse gehen, zweitens birgt eine solche "Generalvollmacht" die Gefahr der Zerstörung wertvoller Teile in sich. Dieses Risiko wollen wir unseren Freunden nicht aufbuerden. Man kann, wenn man will, Schaltungen nach eigenem Gutduenken variieren, muss dann aber die erwähnte Gefahr in Kauf nehmen. Technische Vorkenntnisse werden von dem Benuetzer unseres Elektroniklabors überhaupt nicht gefordert, denn der Abschnitt B bringt die einfachsten elektrotechnischen Grundlagen. Der Benuetzer ist außerden aller mechanischen Schwierigkeiten enthoben; saemtliche Einzelteile und das Chassis des Kastens sind so hergerichtet, daß man lediglich den beigegebenen Schraubenzieher und seine Finger braucht, um sofort arbeiten zu können. Handwerkliches Koennen wird also für das erfolgreiche Arbeiten mit dem KOSMOS-Elektroniklabor nichtvorausgesetzt. Nach der einmaligen Montage lassen sich saemtliche Schaltungen mit Hilfe unserer neuartigen Spezialklemmen ohne langwieriges Schrauben oder Loeten in sicherer, aber nicht in primitiver Form aufbauen.

Unser Lehrgang ist absolut modern und entspricht dem heutigen Stand der Technik. Sehr empfehlenswert ist das gleichzeitige Studium der vierbaendigen "Schule der Radiotechnik und Elektronik" vom gleichen Verfasser, die in der neuesten Auflage allen modernen Anforderungen entspricht und sogar die "Technik der Zukunft" berücksichtigt.

Was allgemein über die Montage und Handhabung der Teile zu sagen ist, ergibt sich aus den Ausführungen von Abschnitt A. Dort wird auf die ausführliche Montageanleitung am Schluss des Buches verwiesen, mit der man sich zuerst befassen muss. Dann kann man mit den in den Abschnitten B, C und D beschriebenen Experimenten unbesorgt beginnen.

Dieses Buechlein ist keine Gebrauehsanweisung im landläufigen Sinne, sondern ein fester und unentbehrlieher Bestandteil der Experimentierausruestung selbst. Man kommt nur dann zu einem Erfolg, wenn man sich an die Angaben dieses Buches hält und es immer wieder zu Rate zieht.

Unser Experimentierlabor ist nicht das Werk eines einzelnen, sondern eine Gemeinschaftsarbeit. Der mechanisch-konstruktive Teil wurde in der Lehrmittelabteilung des Telekosmos-Verlages geleistet, wobei sich vor allem Herr Konstrukteur Link durch hervorragende Ideen ausgezeichnet hat. Dasselbe gilt von Herrn Ing. Schöne, dem Entwicklungsleiter des Lehrmittelverlages, der außerdem als Koordinator des Ganzen wirkte und viele wertvolle Ideen und Erganzungen beigesteuert hat. Bei seiner Arbeit wurde er besonders von den Herren stud. ing. S. Rau und J. Weimer unterstuetzt. Der Verfasser dieses Buches hat lediglich die Konzeption der Experimentierkaesten und das Schaltungsprogramm aufgestellt sowie die Schaltungen nach Auswahl der benötigten Einzelteile ersonnen und entworfen. Inzwischen ist das KOSMOS-Netzsteuergerät KOSMODYN erschienen, das die gefahrlose Steuerung von Starkstromgeräten durch unsere Schaltungen ermöglicht. Im Text wird von Fall zu Fall darauf hingewiesen, naehere Einzelheiten siehe Anzeige auf der letzten Seite dieses Buches.

H. Richter


Anmerkung zur 5. Auflage
Schon nach kurzer Zeit waren 4 große Auflagen des Elektronik-Labors XG vergriffen, ein Beweis für das große Interesse an unserem Telekosmos-Praktikum. Das Versuchsprogramm wurde daher, von einigen Kleinigkeiten abgesehen, unverändert übernommen. Verschiedentlich könnten wir den Hinweisen aus dem Benuetzerkreis manche wertvolle Einzelheit entnehmen und haben alles getan, urn die Experimentierausruestung und die Aufbaubeschreibung noch besser den praktischen Beduerfnissen anzupassen. Zusammen mit dem inzwischen erschienenen Superzusatz XS und dem Zusatz XR steht unseren Freunden nunmehr ein überaus vielseitiges Experimentierprogramm mit fast 650 Einzelexperimenten zur Verfuegung.

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A. Wir richten unser Experimentierlabor ein


Was hilft uns die schönste Wohnung, wenn die Einrichtungsgegenstände fehlen? Mit kahlen Waenden läßt sich nichts anfangen.

Bett, Tisch, Stuhl und Schrank genügen, um primitiv zu hausen. Gemuetlich allerdings ist das nicht, denn erst die kleinen Dinge des Lebens bilden das Salz an der Suppe. Schon das Fehlen einer unscheinbaren Tasse oder eines Loeffels kann uns aergern und stören. Wir werden daher eine Wohnung von vornherein mit soviel Zubehör ausstatten, daß die Vorgaenge des taeglichen Lebens reibungslos ablaufen können.

Bei einem Labor ist das nicht anders. Erst wenn alles, was man zur Arbeit braucht, fertig und griffbereit vorhanden ist, macht das Experimentieren Spass. Wir werden dann nicht mehr abgelenkt und können uns ungestört den Versuchen und Gedanken, also dem fruchtbaren Lernen, hingeben. Am Anfang steht deshalb die Einrichtung unseres Labors, und zwar ohne jede Luecke. Alles, was wir dafür brauchen, enthält die Aufbewahrungsschachtel unserer Experimentiereinrichtung, von den Betriebsstromquellen einmal abgesehen. Nur müssen wir vorher die zahlreichen, anfänglich noch etwas geheimnisvoll aussehenden Einzelteile selbst zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfuegen. Das hat erhebliche Vorteile: Wir werden naemlich zu einer engen Tuchfühlung mit den Bauelementen gezwungen. So lernen wir die Bedeutung des wichtigen Farbcodes für Widerstände kennen, erfahren, worauf es bei der Herstellung von Spulen ankommt, werden mit den Grundbegriffen einfacher Montage und Verdrahtung vertraut - in der ElektronikPraxis geht man ebenso vor - und erleben nicht zuletzt viel Freude, wenn unter unseren Haenden in kurzer Zeit, auf dem Wohnzimmertisch und ohne besonderes Werkzeug, unser Labor entsteht. in dem wir arbeiten und uns wohlfühlen werden. Der enge Umgang mit den Teilen zu Beginn unserer Tätigkeit foerdert bereits unser Wissen! Auch wenn das vorerst nur eine äusserliche Bekanntschaft ist - der "persoenliche Kontakt" zu den Teilen ist hergestellt, das Vertrauen ist da.

Ohne Anleitung stünde auch ein geistiger Goliath ratios vor all jenen Teilen, die für uns die Brücken zum Erlernen eines der modernsten technischen Teilgebiete bilden sollen. Deshalb hat die Entwicklungsleitung der Lehrmittelabteilung des KOSMOS-Verlags nicht nur komplette "Baupläne" für unsere Arbeitsstätte, sondern auch bis in die letzten Einzelheiten mit großer Sorgfalt untergliederte Anweisungen geschaffen, mit deren Hilfe wir bei einiger Aufmerksamkeit und Liebe zur Sache in wenigen Stunden fehlerfrei unseren Bau errichten können. Die Zeichnungen, von kundigen Haenden entworfen und mit Verstand durchdacht, sind so einprägsam und deutlich, daß einfach nichts schief gehen kann. Für diese Arbeiten brauchen wir weder besondere Werkzeuge noch die Kenntnis von Fachausdrücken oder bestimmter Herstellungsverfahren. Dafür sorgt die sinnreiche Konstruktion der Einzelteile, in denen alle diese Probleme bereits verarbeitet sind.

Der eigentliche Text zu unseren Versuchen beginnt bereits auf S. 15. Vorher müssen wir uns mit der oben erwähnten Montage des Schaltpultes und der Einzelteile befassen. Alle Ausführungen, die wir hierfür benötigen, sind jedoch am Schluss des Buches als Anhang zu finden; sie beginnen auf Seite 141. Unsere erste Tätigkeit besteht also im Aufschlagen dieser Seite, dem Auspacken der Teile, die wir schön übersichtlich auf dem Tisch ausbreiten, und dem Bereitlegen des ebenfalls in der Schachtel enthaltenen Schraubenziehers, den wir, der strengen Norm entsprechend, eigentlich nur noch Schraubendreher nennen duerfen. Er funktioniert aber auch, wenn wir ihn mit seinem alten Namen ansprechen.

Die ganze Anleitung braucht keineswegs vorher vollständig durchgelesen zu werden. Sie ist so abgefaßt, daß nahezu jeder Satz bereits einen sinnfälligen Handgriff auslost. Wir brauchen nur den Worten zu folgen, die den Handen ganz automatisch vorschreiben, was sie zu tun haben. So entsteht systematisch zuerst der Rohbau und anschliessend die reichhaltige, zweckmaessige und allen Wuenschen gerecht werdende Innenausstattung, die wir brauchen, um in den Spuren großer Forscher zu wandeln. Dazu wuenschen wir viel Vergnügen: Wir sind davon überzeugt, daß diese kleine, aber hochinteressante "Architektentätigkeit" die Spannung auf die dann reibungslos durchzuführenden Versuche gewaltig erhöhen wird!

Noch ein Hinweis: Der KOSMOS-Experimentier-Transformator (s. S. 47 sowie Anzeige letzte Seite) wandelt die Netzwechselspannung von 220 V auf ungefaehrliche Kleinspannungen. Im Elektronik-Labor XG ist bei der Schaltung nach Abb. 37 die Moeglichkeit gegeben, eine solche Kleinspannung in den Versuch einzubeziehen, wenn dieser Transformator vorhanden ist.

Will man Schaltungen aus dem Netz speisen, so kann in bestimmten Fallen (s. u.) die KOSMOSRadiosiebkette dem Experimentier-Transformator nachgeschaltet werden. Sie enthält einen Gleichrichter, der aus der eingespeisten Kleinwechselspannung eine entsprechende Gleichspannung macht. Diesem Gleichrichter ist eine Siebkette nachgeschaltet. Sie sorgt dafür, daß die noch mit Resten der Wechselspannung behaftete Gleichspannung geglättet wird und daher für Versuche des X-Programms ebenso geeignet ist wie eine reine Batteriespannung.

Ein Ersatz der Batterien durch die Kombination von KOSMOS-Experimentier-Transformator und KOSMOS-Radiosiebkette ist immer dann ohne weiteres möglich, wenn die BatterieschlangenAnzapfungen nicht in Anspruch genommen werden, sondern nur eine einzige Spannung von 9 V vorgeschrieben ist wie bei den Schaltungen nach den Abbildungen 7, S, 16, 26, 27, 32, 35, 70, 80, 132, 13S, 146, 150, 152 und 155. Für die folgend genannten drei Schaltungen kann die Stromversorgung aus dem Lichtnetz ebenfalls Verwendung finden, sofern ein Verzicht auf die Beleuchtung des LDR mit dem kasteneigenen Lämpchen möglich ist, wenn also die Beleuchtung mit Umgebungslicht ausreicht. Dieses Umgebungslicht sollte möglichst "brummfrei" sein (vgl. Abschnitt 9 auf Seite 131): Schaltung nach Abbildung 92, 94 und 102.

Die Hintereinanderschaltung von KOSMOS-Experimentier-Transformator und KOSMOS-Radiosiebkette ist im Anleitungsbuch zum Elektronik-Labor XG auf den Abbildungen 175 und 177 besonders angegeben, weil hier der Stromverbrauch für Dauerbetrieb zweier Anlagen den Netzanschluss besonders lohnend erscheinen lasst. Auch in Schaltungen, bei denen die Batterieschlangen-Anzapfungen benötigt werden, kann das KOSMOS-Netzanschlussprogramm Verwendung finden. Man muss dann im Prinzip mit der Ausgangsspannung hinter der Siebkette die gesamte Batterieschlange polrichtig speisen, wobei die Siebkettenspannung stets größer als die Batteriespannung sein muss. Dabei soll der in die Batterie hineinfliessende Strom annaehernd dem den Batterien entnommenen Strom entsprechen. Dieses Verfahren wird Puffern genannt und setzt unbedingt voraus, daß sich zwischen Gleichrichter und Batterien ein (möglichst regelbarer) Widerstand entsprechender Größe und Belastbarkeit befindet. Wegen der kleinen Innenwiderstände des Gleichrichters und der Batterien wuerden sonst schon geringe Spannungsdifferenzen zu erheblichen Stromänderungen im Pufferkreis führen. In eine der Zuführungsleitungen muss außerdem ein Strommesser geschaltet werden, an dem man den Pufferstrom ablesen kann. Von genauen Angaben moechten wir absehen, da dieses Verfahren nur von Praktikern durchgeführt werden sollte, die bereits Erfahrung haben. Das Puffern ist auch im Hinblick darauf, daß den Einzelzellen verschieden große Ströme entnommen werden, nicht unbedenklich. Dadurch kann z. B. der Fall eintreten, daß eine stark durch die Schaltung belastete Einzelzelle zu schwach, eine unbelastete dagegen zu stark gepuffert wird. Im ersten Fall verbraucht sich die eine Zelle schneller als die anderen, während im zweiten Fall eine Beschaedigung der durch den Pufferstrom evtl. überlasteten Zelle eintreten kann. Noch zwei Hinweise: Die beiden Haelften der Monozellenbatterien sind bei den Versuchen nicht ganz gleichmaessig belastet. Zwecks besserer Ausnuetzung empfiehlt sich daher das gelegentliche Umwechseln dieser beiden Haelften. Zweitens sollte man bei ganz frischen Batterien in Schaltungen, in denen 4,5 V für das Lämpchen vorgeschrieben sind, nur 3 V anwenden. Das trägt auch zur Schonung der Batterien selbst mit bei.

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B. Elektrotechnik, in Versuchen erlebt
Welch ungeheure praktische Bedeutung die Elektronik und ihre Mutter, die Elektrophysik, heute besitzen, brauchen wir wohl nicht zu unterstreichen. Elektrotechnische Vorgaenge gehören so zum Ablauf unseres taeglichen Lebens, daß wir von ihnen praktisch keine Kenntnis mehr nehmen. Wer denkt noch daran, was passiert, wenn wir das Licht oder einen Staubsauger einschalten? Selbst über das technische Wunder, das sich beim Zustandekommen eines Fernsehbildes abspielt, machen sich viele keine Gedanken mehr.

Die juengsten und aktivsten Kinder der Elektrotechnik sind die Radiotechnik und Elektronik. Will man sich damit befassen - und das ist die Hauptaufgabe unseres Experimentierlabors -, so muss man wenigstens das Wichtigste über die Elektrotechnik wissen. Diesen Dingen dient der jetzt folgende Abschnitt, der die Grundlagen anhand erster Versuche bespricht. Auf diese Grundlagen werden wir immer wieder zurückkommen. Sie sind für alle unsere Versuche von fundamentaler Bedeutung.
I. Am Anfang war der Gleichstrom Jeder kennt den "elektrischen Strom"; er besteht aus Elektronen. Das sind winzig kleine Teilchen, die der moderne Physiker als "Grenzfall" betrachtet. Wir merken uns lediglich, daß die Elektronen in ihrer Gesamtheit dann einen elektrischen Strom bilden, wenn sie sich fortbewegen.
1. Grundfundamente Die Elektronen sind so klein, daß sie noch zwischen den Atomen 1) bestimmter Stoffe hindurchschluepfen können. Wir brauchen also zur Fortleitung des elektrischen Stromes feste, vorzugsweise metallische Koerper, beispielsweise ein Stück Kupferdraht. Stark vereinfacht können wir uns vorstellen, daß die Elektronen in einem solchen Draht in der Längsrichtung aufeinanderfolgen und so eine fortlaufende "Elektronenkette" bilden, die in Bewegung kommt, sobald man eine Kraft anwendet, die die Elektronen gewissermassen "in Schwung setzt". Diese Kraft heisst elektrische Spannung. Sie wird von den "Stromquellen" geliefert, die man sich als "Elektronenpumpen" vorstellen kann. Jede Stromquelle (in bestimmten Faellen macht man einen Unterschied zwischen Strom- und Spannungsquellen) besitzt zwei Anschlüsse, auch Klemmen oder Pole genannt, von denen der eine viel, der andere wenig Elektronen aufweist. Der Anschluß mit den wenigen Elektronen heisst Pluspol, positiver Pol oder Anode, der mit vielen Elektronen besetzte Anschluß Minuspol, negativer Pol oder Kathode.

Abb. 1 Fig. a zeigt den Längsschnitt durch einen Kupferdraht, in dem die Elektronen als Kreise angedeutet sind. Der Draht soll mit keiner Stromquelle verbunden sein, so daß sich die Elektronen überhaupt nicht bewegen. Zwei Elektronen sind besonders gekennzeichnet, rechts durch schwarzes Ausfuellen, links durch ein Kreuz. Legen wir nun die Anschlüsse der vorhin erwähnten Stromquellen an den Draht, so versucht die Stromquelle, ihre unterschiedliche Elektronenbesetzung auszugleichen. Durch den jetzt angeschlossenen Draht wird der Ausgleich möglich, so daß nunmehr vom Minuspol der Stromquelle, der viele Elektronen hat, ein "Stromfluss" zum Pluspol, der elektronenarm ist, zustande kommt. Die in dem Draht von Fig. a, Abb. 1 vorhandenen Elektronen werden also jetzt vorwärts geschoben, und zwar in Pfeilrichtung (Fig. b). Nach einer bestimmten Zeit ist das schwarz gezeichnete Elektron nunmehr ganz nach rechts


Abb. 1. Elektronenfluss In der Leitung

gerückt, das angekreuzte Elektron um die gleiche Wegstrecke im Draht weitergewandert. Dieses Wandern wird so lange in unveränderter Stärke fortbestehen, bis ein vollständiger Ausgleich zustande gekommen ist. Da die Stromquelle aber dauernd Strom liefern soll, darf der Elektronenunterschied niemals verschwinden; deshalb sind alle Stromquellen so gebaut, daß sie den Elektronenunterschied ständig in gleicher Höhe aufrecht erhalten.

Offenbar wird sich der Ausgleich um so heftiger vollziehen, je größer der Elektronenunterschied der Stromquelle, also ihre Spannung, ist. Der elektrische Strom, der der Elektronenzahl entspricht, die je Zeiteinheit eine gerade ins Auge gefaßte Stelle des Drahtes durchfliesst, steigt also mit der angelegten Spannung. Weiterhin hängt die Stromstärke davon ab, ob die Elektronen in dem stromdurchflossenen Draht einen großen oder kleinen "Widerstand" antreffen. Ist beispielsweise der Draht lang und duenn, so wird der Widerstand gross sein. Ausserdem spielt die Beschaffenheit des Stoffes, durch den sie fliessen müssen, eine Rolle. Sperren sie den Elektronen überhaupt den Weg, so spricht man von Nichtleitern oder "Isolatoren"; sie "isolieren". Alle Stoffe, bei denen das nicht zutrifft, heissen Leiter. Wir sehen: der elektrische Widerstand hängt einerseits von der Länge und der sonstigen Beschaffenheit des Weges, anderseits vom Stoff des betreffenden Leitermaterials ab. Eine einfache Überlegung zeigt, daß der Strom bei gleich großer Spannung um so größer sein wird, je kleiner der Widerstand ist, während bei einem großen Widerstand der Strom entsprechend gering ausfällt. Zwischen Spannung, Strom und Widerstand bestehen absolut eindeutige Zusammenhänge, die im sogenannten Ohmschen Gesetz zum Ausdruck kommen. Es lautet:

Spannung = Strom · Widerstand, oder
Strom = Spannung : Widerstand, oder
Widerstand = Spannung : Strom.



Man ordnet in Physik und Technik jedem Begriff einen Buchstaben aus dem deutschen oder dem griechischen Alphabet zu. So wird die elektrische Spannung mit U, der Strom mit I und der Widerstand mit R bezeichnet. Das Ohmsche Gesetz kann jetzt auch folgendermassen geschrieben werden:

U = I · R oder I = U : R oder R = U : I

Der Techniker moechte mit elektrischen Werten rechnen können. Deshalb misst man schon seit langem diese Werte in bestimmten Einheiten. Die Einheit der Spannung ist das Volt (V), die des Stromes das Ampere (A) und die des Widerstandes das Ohm (Ω). Häufig kommen große und kleine Werte vor. Um dann nicht mit unhandlich langen Zahlen oder sehr kleinen Dezimalbrüchen rechnen zu müssen, hat man Untereinheiten eingeführt. Fur sehr große Spannungen gibt es demnach das Megavolt (MV) = 1 Million Volt, das Kilovolt (kV) = 1 000 Volt, während man sehr kleine Spannungen in Millivolt (mV) (1000 Millivolt = 1 Volt) und Mikrovolt (µV) (1 Million Mikrovolt = 1 Volt) ausdruckt. Für den Strom gibt es sinngemaess das Kiloampere (kA) bzw. das Milliampere (mA), das Mikroampere (µA) sowie in letzter Zeit das Nanoampere (nA) = 1 milliardstel Ampere. Bei Widerständen rechnet man mit Kiloohm (kΩ) und Megohm (MΩ), während die kleineren Einheiten Milliohm (mΩ) und Mikroohm (µΩ) kaum gebräuchlich sind.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß man die Eigenschaft eines Stoffes, den Strom gut oder schlecht zu leiten, nicht nur durch den Widerstand, sondern auch durch sein Leitvermögen oder seinen Leitwert (G) ausdrücken kann. Ein Stoff mit hohem Widerstand wird daher einen kleinen, ein Stoff mit niedrigem Widerstand dagegen einen hohen Leitwert haben. Leitwert und Widerstand sind zueinander, wie man sagt, reziprok. Demnach errechnet sich der Leitwert aus

Leitwert = 1 : Widerstand, und
Widerstand = 1 : Leitwert
oder G = 1 : R und R = 1 : G



Auch dem Leitwert hat man eine Einheit, das "Siemens" (S), erteilt. Die Untereinheiten lauten Millisiemens (mS) und Mikrosiemens (µS).
1) Streng genommen sind es lonen, also Atome, die eines Elektrons beraubt sind. Für uns genügt aber eine ganz einfache Vorstellung.

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C. Mit Halbleiterdioden auf du und du
Eine Bemerkung vorweg: Wer sich nicht ernsthaft in das Verhalten von Dioden vertiefen will, kann den jetzt folgenden Abschnitt I voellig überschlagen. Wer aber wirklich etwas lernen moechte, sollte diese Ausführungen und die jetzt zu beschreibenden Versuche mit ihren Konsequenzen durcharbeiten.
I. Wie sich Dioden in der Praxis verhalten Eine Diode hat zwei Anschlüsse, an die man eine Spannung anlegen kann, so dass dann ein Strom fliesst. Wie diese Ströme und Spannungen zusammenhängen, zeigen die sogenannten Diodenkennlinien oder Diodencharakteristiken. Vorher schnell ein kurzer Grundversuch, der uns die praktische Auswirkung der schon besprochenen Sperrschicht zeigt.
1. Eine vorsichtige Beschnueffelung Wir bauen uns die Schaltung nach Abb. 25 auf. Sie besteht aus der Reihenschaltung des Widerstandes R, der Diode D und des Messinstrumentes, für das wir z. B. unser Galvanometer oder nach Abb. 26 das Ultron-Instrument verwenden können. Legen wir die Spannungen wie eingetragen an, so fliesst ein Strom von etwa 8 mA, der vorzugsweise durch R bestimmt ist. Jetzt ändern wir die Polarität, indem wir die Batterleanschlüsse umklemmen. Unser Galvanometer wird nichts zeigen; verwenden wir allerdings das Ultron, so werden wir einen Strom von etwa 20...200 µA je nach Exemplar und Temperatur feststellen.
Abb. 25. Schaltungsaufbau zur Untersuchung von Sperr- und Durchlass strom bei Dioden und Transistorstrecken


Was zeigt der Versuch? Immer wenn die Spannung so gepolt ist, daß der Strom in der Richtung vom Dreieck zum senkrechten Strich der Diode fliessen kann, arbeitet sie in Flussrichtung und hat dann einen sehr kleinen Widerstand. Dreht man die Polarität um, so daß der positive Pol am Strich, der negative dagegen am Dreieck liegt, arbeitet die Diode in Sperrichtung und läßt nur einen außerordentlich kleinen Sperrstrom fliessen. Der Versuch bestätigt also in groben Zuegen das, was wir bereits über die Ventilwirkung einer Halbleiter-Sperrschicht gehört haben.


Abb. 26. Schaltung zu Aufbauzeichnung Abb. 25, aber mit Ultron


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D. Mit dem Transistor ist alles zu machen!
Jetzt wird es eigentlich erst richtig interessant, denn wir wollen uns nun mit dem Transistor praktisch befassen. Die Grundkenntnisse hat uns bereits der Abschnitt B/IV vermittelt, und daran wollen wir uns erinnern, wenn wir zunaechst den Transistor in praktischen Schaltungen ein wenig durchleuchten. Für den jetzt folgenden Abschnitt I gilt dasselbe wie für den Abschnitt I von Teil C: wer nicht allzu tief in die Transistortechnik eindringen will, braucht die hier folgenden Ausführungen nicht zu lesen. Trotzdem - zu einem richtigen Verständnis des Transistors kommt man erst, wenn man sein elektrisches Verhalten gruendlich untersucht, was wir jetzt tun wollen.
I. Der Transistor wird durchleuchtet
Das elektrische Verhalten eines Transistors kann man durch zahlreiche Daten ganz genau beschreiben. Besonders die sogenannte Vierpoltheorie spielt hier eine große Rolle, und gruendliche Physiker und Ingenieure wenden sie auch auf den Transistor gern an. Wir wollen das nicht tun, sondern uns bemühen, den Transistor als einfaches Schaltelement, etwa wie einen Kondensator oder eine Spule, zu betrachten. Das genügt für die Zwecke der Praxis, aber einige Grundbegriffe muss man kennen, um überhaupt verständnisvoll mit Transistorschaltungen arbeiten zu können. So haben wir bereits gehört, daß ein Transistor grundsaetzlich in drei verschiedenen Schaltungen, der Basisschaltung, der Emitterschaltung und der Collectorschaltung, arbeiten kann. Die grundsaetzlichen Unterschiede der verschiedenen Schaltungsarten müssen wir besprechen, ebenso einige charakteristische Kenndaten, zu denen z. B. die Stromverstärkung, die Spannungsverstärkung, die Leistungsverstärkung, die Sperrströme usw. gehören. Wir müssen dem Transistor mit Messinstrumenten sozusagen zu Leibe rücken und aus den Messungen unsere Schlussfolgerungen ziehen. Das geschieht zunaechst wieder - ebenso wie bei der Diode - zweckmaessigerweise anhand von Kennlinien, die wir - falls ein Ultran vorhanden ist selbst aufnehmen können.
1. Basisschaltung - bei Hochfrequenz wichtig
Der Transistor arbeitet in der sogenannten Basisschaltung, wenn man die Emitter-Basisstrecke steuert und dabei die Auswirkungen auf die Collector-Basisstrecke beobachtet. Die Basis ist in dieser Schaltung sozusagen der "ruhende Pol", der "Schaltungsnullpunkt", und die Basis ist den beiden Stromkreisen gemeinsam. Diese Schaltung, gleich als Meßschaltung zur Aufnahme wichtiger Kennlinien ausgebaut, zeigt Abb. 45 (Aufbau Abb.46). Der Emitter-Basisstrecke des Transistors T - wir verwenden den Leistungstransistor mit Kuehlschelle - kann man über R und P eine veränderliche Spannung und damit einen veränderlichen Emitterstrom zuführen, den wir mit dem eingezeichneten Strommesser meßen könnten. Da wir aber unser Instrument (am besten ist das Ultron, zur Not geht das Galvanometer) vor allem im Collectorkreis brauchen und da sein Innenwiderstand im Emitterkreis bei einem evtl. Umschalten einen Messfehler verursachen wuerde, verzichten wir gaenzlich auf die Emitterstrommessung und setzen den Emitterstrom dem Collectorstrom gleich. Das ist zuläßig, denn, wie wir schon wissen, unterscheiden sich beide nur durch den Basisstrom, der so klein ist, daß der entstehende Messfehler innerhalb der Instrumentengenauigkeit liegt. Wir erbringen den zahlenmaessigen Beweis etwas später.


Abb. 45. Schaltung zur Kennlinienaufnahmne von Transistoren in Basisschaltung

Über das Messinstrument im Collectorkreis führen wir nun dem Collector verschiedene Spannungen UCB zu, die sich auf die Basis als Nullpunkt beziehen. Die Basis selbst liegt lautSchaltbild auf -1,5 V, so daß wir, um UCB zu bekommen, diesen Spannungswert (1,5 V) jeweils von der Monozellen-Nennspannung abziehen müssen. Beim Anlegen von -1,5 V, -3 V, -4,5 V, -6 V, -7,5 V und -9 V ergibt sich demnach jeweils ein UCB von 0 V, -1,5 V, -3 V, -4,5 V, -6 V und -7,5 V. Zu jedem Spannungswert UCB wird der sich ergebende Collectorstrom notiert. Dabei wird an der Einstellung von P, die den Emitterstrom festlegt, nie etwas geändert (beim Einstellen des Potentiometers ist darauf zu achten, daß eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn zu höheren Emitter- bzw. Collectorströmen führt).

In der folgenden Tabelle sind die bei unserem Transistorexemplar ermittelten Messwerte für 3 verschiedene, fest eingestellte Emitterströme von 3, 6 und 8 mA enthalten. Diese Tabelle ergibt das "Ausgangs-Kennlinienfeld" des betreffenden Transistors für die Basisschaltung, jeweils für einen bestimmten Emitterstrom. Abb. 47 zeigt das so zustande kommende Ausgangskennlinienbild für die Basisschaltung.












Heinz Richter verwendet noch die stromkreisorientierte Darstellungweise, ber der sowohl die Masseanschlüsse als auch die Stromversorgungspunkte unten herausgeführt werden. Diese Form des Schaltbilds war schon zu Zeiten des Telekosmos-Praktikums nicht mehr  üblich,
weil die potentialorientierte Darstellung (Masse unten, Plus oder Minus oben) verständlicher und übersichtlicher ist.

http://www.juergen-horn.de/erinacom/elektronik/kaesten/laborx/anleitung.html
300_b-fritz-x_Radiobasteln - 90 Jahre Radio- und Elektronikbaukästen - vom Kristalldetektor bis zum ..._1a.pdf










Abb. 46. Aufbauzeichnung zu Abb. 45


Collectorspannung                      Collectorströme -IC [mA]   

bei Anschluss an     -UCB [V]    für IE = 3 mA    für IE = 6 mA    für IE = 8 mA
-1,5 V                          0                 2,70                   4,4                     5,0
-3,0 V                          1,5              2,85                   5,8                     7,8
-4,5 V                          3,0              2,90                   5,8                       -
-6,0 V                          4,5              2,90                  5,9                     7,85
-7,5 V                          6,0              2,90                  5,95                     -
-9,0 V                          7,5              2,90                  5,95                   7,9



-Ic (mA)
Abb. 47. Transistor-Ausgangskennlinien für die Basisschaltung

Wir sehen, daß die Kennlinien praktisch horizontal verlaufen, daß also eine Änderung der Collectorspannung fast nichts ausmacht. Lediglich eine ganz leichte Steigung von links nach rechts ist festzustellen. Besonders beachtlich ist, dass bei der Spannung UCB = 0 V immer noch ein betraechtlicher Collectorstrom fliesst. Wenn aber ein Strom fliesst, muss auch eine Spannung vorhanden sein, und diese stammt im vorliegenden Fall aus dem Spannungsabfall, den der Emitterstrom am inneren Basiswiderstand des Transistors erzeugt. Dieser Spannungsabfall läßt auch dann noch einen Collectorstrom fliessen, wenn zwischen Basis und Collector überhaupt keine äussere Spannung angelegt wird. Erst wenn wir an den Collector eine Spannung anlegen wuerden, die positiver als die Basis ist, könnten wir diesen Spannungsabfall kompensieren; dann wuerde der Collectorstrom auf 0 abfallen. Dieses Kennliniengebiet wollen wir aber nicht aufnehmen, um eine Beschaedigung des Transistors auf alle Faelle zu vermeiden.

Warum sind die Kennlinien, die den Zusammenhang zwischen Collectorstrom und Collector-Basisspannung zeigen, nahezu horizontal? Wenn wir die Ausführungen auf Seite 36 aufmerksam gelesen haben, verstehen wir den Grund. Der Collectorstrom ist ja, wenn man von dem kleinen Basisstrom einmal absieht, praktisch mit dem Emitterstrom identisch und nur um den Wert des Basisstromes vermindert. Wir haben gehört, daß der Collector fast saemtliche vom Emitterstrom stammenden Ladungsträger begierig aufnimmt, wenn nur einmal die Diffusionsspannung, die wir bei den Dioden kennenlernten, überwunden worden ist. Dazu genügt, wie die vorherigen Erläuterungen zeigten, schon der kleine Spannungsabfall am Basis-Innenwiderstand des Transistors. Dass die Kennlinien trotzdem eine kleine Steigung haben, ruehrt davon her, daß der Stromverstärkungsfaktor, der das Verhältnis zwischen Collector- und Emitterstrom darstellt, mit zunehmender Collector-Basisspannung leicht ansteigt, weil dann immer mehr Ladungstrager yom Collector eingesammelt werden. Infolgedessen erhöht sich der Collectorstrom in ganz geringem Ausmass. Da der Anstieg der Stromverstärkung jedoch sehr klein ist, wirkt sich das praktisch auf die Kennlinien nicht aus. Die Stromverstärkung in Basisschaltung, die man mit dem Buchstaben A bezeichnet, ergibt sich aus

A = -IC / IE = IC / (IB + IC) = < 1

Wir können jetzt den zahlenmaessigen Beweis für die anläßlich unserer Messung aufgestellte Behauptung, das Gleichsetzen des Emitterstroms mit dem Collectorstrom sei zuläßig, erbringen: Unsere Transistoren haben mindestens einen Stromverstärkungsfaktor von A = 0,99. Der Emitterstrom ist daher höchstens um 1% grösser als der Collectorstrom, sodass der Messfehler des Instrumentes schon wesentlich grösser als der durch A zustandekommende Fehler ist.

Nun kennen wir das gleichstrommaessige Verhalten des Transistors in Basisschaltung, das sich noch genauer durch die Formel

IC = -A · IE + ICBO


ausdrücken läßt. Die Formel gibt den Zusammenhang zwischen Collectorstrom IC, dem Stromverstärkungsfaktor A in Basisschaltung, dem Emitterstrom IE und dem sogenannten Reststrom ICBO an, auf den wir noch zu sprechen kommen werden.

Schon bei sehr kleinen Spannungen zwischen Emitter und Basis fliesst ein großer Emitterstrom; das deutet auf einen kleinen "Eingangswiderstand" des Transistors in dieser Schaltung, und tatsächlich ergeben sich hier nur Widerstände in der Grössenordnung von weniger als 100 Ω. Der horizontale Verlauf der Kennlinien nach Abb. 47 dagegen deutet an, daß der (differentielle) "Ausgangswiderstand" in Basisschaltung sehr gross ist, denn eine große Collector-Basis-Spannungsanderung hat ja nur winzig kleine Änderungen des Collectorstromes zur Folge. Tatsächlich liegen die Ausgangswiderstände in der Grössenordnung von M Ω. Diese Tatsachen und der stets unter 1 liegende Stromverstärkungsfaktor sind typisch für die Basisschaltung.

Wie steht es mit der Spannungsverstärkung? Legen wir in den Collectorkreis einen ohmschen Widerstand, so ruft dieser bei Steuerung des Emitterstromes einen relativ großen Spannungsabfall hervor. Die dafür erforderliche Spannungsänderung zwischen Emitter und Basis ist aber wegen des kleinen Eingangswiderstandes der Schaltung sehr gering. Deshalb entspricht die Spannungsverstärkung bei großer Stromverstärkung A (~1) etwa dem Verhältnis von Ausgangswiderstand im Collector zum Eingangswiderstand zwischen Emitter und Basis. Die Basisschaltung liefert daher eine recht betraechtliche Spannungsverstärkung. Die Leistungsverstärkung, auf die es in der Praxis am meisten ankommt, ist stets gleich dem Produkt aus Strom- und Spannungsverstärkung. Da die Stromverstärkung etwas kleiner als 1 ist, wird die Leistungsverstärkung stets etwas kleiner als der Zahlenwert der Spannungsverstärkung sein. Wie wir später sehen werden, verhält sich in dieser Hinsicht die Emitterschaltung wesentlich günstiger. Deshalb erhebt sich die Frage, warum man die Basisschaltung überhaupt verwendet. In der Überschrift hiess es: "Bei Hochfrequenz wichtig." Tatsächlich eignet sich die Basisschaltung, auf einen bestimmten Transistortyp bezogen, für höhere Frequenzen besser als die Emitterschaltung. Das ist ganz einfach zu verstehen: Wir hörten bereits, daß die Ladungsträger im Basisraum um so schneller transportiert werden müssen, je höhere Frequenzen der Transistor verarbeiten soli. In der Basisschaltung transportiert der Emitterstrom die Ladungsträger in der Basis, und da er gross ist, geht das schnell. Deshalb finden wir die Basisschaltung sehr häufig bei Anordnungen, die mit hohen und höchsten Frequenzen arbeiten. Dass sich die Emitterschaltung in dieser Beziehung ungünstiger verhält, wird der naechste Abschnitt zeigen

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Schlusswort
Wir sind nun am Ende unserer Experimente, und wenn wir auch den kleingedruckten Text sorgfaltig gelesen und verarbeitet haben, wissen wir schon allerhand von der Radiotechnik und Elektronik. Aber auch wer sich dieser MOhe nicht unterzog, kam nicht zu kurz: er könnte interessante und wirkungsvolle Schaltungen ohne größere Gedankenarbeit aufbauen und sich und andere dam it erfreuen. In beiden Fallen jedoch wird der Wunsch wach werden, weiter in die Technik einzudringen oder noch andere interessante und vielseitige Schaltungen aufzubauen. Hierfür haben wir im Rahmen unseres neuen Experimentierprogramms weitgehend vorgesorgt.

Der nachste Erganzungskasten XS bildet zusammen mit diesem Experimentierkasten bereits ein ernst zu nehmendes größeres Radiolabor. Dieser Superzusatz XS ist so ausgelegt, daß er zusammen mit XG insbesondere ein tiefes Eindringen in die Verstärker- und Empfängertechnik auf Mittelwellen ermöglicht. Wir werden mit diesem Zusatzkasten Schaltungen bauen, die ganz Erstaunliches leisten. Nur ein paar Kostproben aus der Verstärkertechnik: Wir können uns einen sehr leistungsfahigen und komfortablen Schallplattenverstärker herstellen, der mit allen möglichen Raffinessen versehen ist. Auch ein Mischpultverstärker lasst sich herstellen, mit dem wir die Spannungen verschiedener Tonfrequenzquellen nach Belieben mischen und ineinander überblenden können. Eine ganz besonders attraktive Sache ist eine Einrichtung, die wir "Kardiophon" getauft haben. Wir können damit auf ganzlich ungefahrliche Weise die Aktionsströme unseres Herzens im Lautsprecher hörbar und mit einem Lämpchen sichtbar machen. Das Prinzip ist dasselbe, wie es der Kardiograph beim Herzspezialisten verwendet. Auch die Herztoene selbst können wir mittels eines empfindlichen Verstärkers abhören. Nicht zuletzt ermöglicht dieser Erganzungssatz den Bau einer außerordentlich leistungsvollen Gegentakt-Endstufe, die Ausgangsleistungen bis etwa 400 mW ermöglicht. Mit dieser Leistung lasst sich bereits ein großer Lautsprecher betreiben, wie er z. B. in einem vorhandenen Radio anzutreffen ist. Verwenden wir diese Gegentaktstufe zusammen mit einer der leistungsfahigen Empfangsschaltungen, die vom Einkreiser über den Zweikreiser bis zum Vierkreis-Super mit Schwundregelung reichen, so haben wir ein vollwertiges, empfindliches Rundfunkgerat. Es steht manchem Industrieempfanger hinsichtlich Empfindlichkeit und Lautstärke nicht nach.

Noch viel ware über diesen Erganzungssatz zu sagen; er berücksichtigt nicht nur die Empfängerund Verstärkertechnik, sondern enthalt auch einige nette, auf diesen Techniken beruhende elektronische Einrichtungen, die ganz besonders wirkungsvoll sind. So können wir ein elektrisches Lämpchen mit unserem Atem "ausblasen", können durch Papierrascheln einen Sirenenton ausloesen und vieles mehr.

Nun ein Schlaglicht auf den jetzt erschienenen Erganzungssatz XR. Er ist speziell der Elektronik gewidmet und führt uns in die Schaltungstechnik der wichtigstert elektronischen Komplexe ein. Hier werden wir ganz neuartige Schaltungen kennenlernen, angefangen vom Schmitt-Trigger über den Miller-Integrator bis zum Grundprinzip des digitalen und analogen Rechnens. Steuerund Regelvorgange stehen im Vordergrund. Mit der vorgesehenen Einrichtung lassen sich sogar elektrische Haushaltgerate elektronisch schalten! Naheres zeigt das Verzeichnis auf S. 5 und 6. SchlieBlich haben wir noch einen anderen Erganzungssatz XU in Vorbereitung, bei dem das Schwergewicht wieder auf der Radiotechnik liegt, diesmal aber bei viel höheren Frequenzen. Wir beschaftigen uns mit Kurzwellen und mit Ultrakurzwellen, bauen uns bei diesen Frequenzen leistungsfahige Empfänger, Fernsteuerschaltungen und vieles andere. Für seine Schaltungen wird sich auch eine Teleskop-Antenne wie die des als Prototyp auf dem Kastendeckel abgebildeten Experimentier-Aufbaues eignen.

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I. Anweisungen zum Aufbau
1. Bestandteile des Elektronik-labors XG




Abb. 179. Einzeltelle der Grundausrustung XG

Unser labor enthält viele im Spritzverfahren hergestellte Kunststoffteile, die an duennen "Angussstegen" geliefert werden. Die Teile sind von den Stegen abzubrechen, wodurch eine kleine mit Taschenmesser oder Feile leicht zu beseitigende Unebenheit entsteht. Abschneiden mit der Schere ist oft bequemer (es bleibt kein Grat zurück!). Abgesehen von einer Ausnahme werden die Stege anschliessend fortgeworfen. Vor Beginn der Arbeiten sollte man alle Teile, auch die verschiedenen Schrauben, griffbreit zur Hand legen.


   Teil                                                                      Best.-Nr.                         
  1. Satz große Brettchen                                  61-1003.6
  2. Galvanometergehause                              60-8134.7
  3. Satz LDR-Zubehor                                      61-4302.6
  4. Zwei Bedienungsknopfe                           61-1015.7
  5. Photowiderstand LDR                               60-0053.6
  6. Satz Schalterknebel                                   60-0018.6
  7. Zwei Packungen Montageschrauben    61-1018.2
  8. Kopfhörer                                                   60-0006.6
  9. Packung Klemmen                                  61-1035.6
10. Zehn Kontaktfedern                                 61-1002.3
11. Acht Batterleanschlussfedern               61-1003.7
12. Packung Klelnteile XG *1                       61-4302.2
13. Transformator                                          61-1036.6
14. Elektrolytkondensator 500 uF               60-0022.6
15. Spulenkorper                                           61-1025.7
16. Satz kleine Brettchen                              61-1002.6
17. Widerstand 27 kg                                    60-0021.6
18. Widerstand 100 kg                                  60-0025.6
19. Widerstand 100 g                                    60-0028.6
20. Kondensator 4,7 nF                                60-0066.6
21. Widerstand 4.7 kg                                   60-0031.6
22. Widerstand 1 kg                                      61-1030.6

23. Elektrolytkondensator 10 uF               60-0043.6
24. Kuehlschelle                                          60-0038.7
25. Kleinleistungstransistor                      60-0051.6
26. npn-Silizium-HF-Transistor                60-0050.6
27. Diode                                                       60-0033.6
28. Kompassnadel                                      60-0001.6
29. Zwei HF-Gewindekerne                       61-1026.7
30. Gewindehulse                                       43-3031.8
31. Glühlampchen 3.8/0,07                       47-1002.8
32. Potentiometer 5 kg pos. log.               60-0037.2
33. Drehkondensator 500 pF                    60-0036.2
34. Schraubenzleher                                    00-0035.6
35. Wicklungsdraht auf Rolle                     60-0034.2
36. Lautsprecher                                           60-0004.2
37. Zwei Rollen Verblndungsdraht             60-0014.2
38. Zwei Satz Batteriehalter                         60-0019.6
39. Schalterplatte                                           60-8382.7
40. Schaltpult                                                 60-8378.7
41. Lautsprechergehause                          60-8377.7

Aufklebebogen                                               61-4340.7
Ausschneidebogen                                      61-4349.7
Anleitungsbuch                                              61-4361.6

*1 Inhalt der Packung Kleinteile XG:
42. Abdeckscheibe für LDR-Schleber
43. Lagernadel
44. Pappschelbe
45. Schlelfpapier
46. Halbrundschraube M 3X6
47. Zwei Halbrundschrauben M 3X10 55. Zwei Krallen
48. Sechskantmutter M 10
49. Zwei Sechskantmuttern M 3
50. Raendelmutter
51. Fuenfzehn Messingscheiben
52. Vier Druckfedern
53. Zwei Loetoesen mit kleinem Loch
54. Loetoese mit großem Loch
55. Zwei Krallen
56. Zwei Loetoesen mit beldseitigen Fahnen

In Verlust geratene Teile können beim oertlichen Fachhandel oder direkt vom Verlag nachbezogen werden - von letzterem jedoch nur bei einer Auftragshöhe ab DM 5.-.

Bei Ersatzteilbestellungen bitte stets die Bestell-Nr. angeben bzw. Bestellschein verwenden.
Im Zuge der Modernisierung der Fabrikationsmethoden kann sich die außere Form der abgebildeten Einzelteile ändern.
Der Inhalt der Faecher entspricht jedoch der Aufstellung.


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II. Anleitung zum Prüfen und Reparieren von Einzelteilen

Trotz sorgfältiger Aufbauarbelt können bei den Versuchen Misserfolge auftreten. Da unsere Schaltungen bei einwandfreier Teilemontage absolut "narrensicher" sind, kann es sich in solchen Faellen nur um falsche, vergessene oder defekte Verbindungen im Schaltpult bzw. Versuchsaufbau handeln. Da alle gelieferten Einzelteile mehrfach geprüft sind, kommen sie als Fehlerursache kaum in Frage. Damit der Kastenbenutzer aber auch prüfen kann, ob bei einer unbeabsichtigten Fehlschaltung Teile Schaden erlitten haben, ist außerdem angegeben, wie sich die Einzelteile prüfen lassen. Unsere Hinweise gelten sinngemaess auch für die Teile der Ergaenzungssaetze.
1. Prüfung von Verbindungen
Denkbar sind Irrtuemer bei der Verdrahtung (vergessene oder vertauschte Verbindungen) sowie ein unbemerktes Abbrechen des Verbindungsdrahtes unter einer Klemme oder innerhalb der Isolation. Die erste Prüfung erfolgt bei eingesetzten Monozellen durch Nachmeßen der Teilspannungen -1,5 V, -3 V, -4,5 V, -6 V, -7,5 V und -9 V gegen den gemeinsamen Pluspol entweder unter Verwendung des auf 25 V geschalteten Ultrons oder (behelfsweise) unter Verwendung des Galvanometers mit vorgeschaltetem 1 kΩ-Widerstand. Dabei prüfen wir auch, ob die Spannungen jeweils beim Ausschalten der zugehörigen Schalter verschwinden. Sind alle Schalter eingeschaltet, so duerfen wir, wenn keine Schaltung aufgebaut ist, an anderen Anschlußpunkten des Schaltpultes weder gegen den Pluspol noch gegen den -9-V-Anschluß eine Spannung meßen. Sollte das doch der Fall sein, so muss man durch Überprüfen der Verdrahtung des fälschlich spannungführenden Anschlußes den Fehler aufspueren. Fehlt eine Teilspannung trotz eingeschalteten Schalters, so müssen die zugehörigen Leitungen oder die Schalteranschlüsse durch provisorisches Überbrücken der verdaechtigen Stelle mit einem einwandfreien Verbindungsdraht auf Unterbrechung geprüft werden.

Stimmen die Verbindungen im Stromversorgungsteil, so prüfen wir entweder mit dem auf einen Widerstandsmeßbereich geschalteten Ultron oder unter Verwendung der Schaltung nach Abb. 4 (Prüfanschlüsse: Trennstelle bei -6 V) saemtliche sonst im Schaltpult vorkommenden Leitungen (z. B. Anschlüsse zwischen den Drehkondensatoren, dem Potentiometer, den Schaltern und den zugehörigen Klemmen) auf richtigen Durchgang. Ein Kennzelchen dafür ist Ausschlag des Ultron auf Null Ohm oder Maximalausschlag des Galvanometers in Abb. 4. Anschliessend prüfen wir mit denselben Messmitteln, ob zwischen den Anschlüssen, die keine Verbindung untereinander haben duerfen, auch tatsächlich keine Verbindung besteht (Beispiel: Zwischen einer Potentiometer- und einer Drehkondensatorleitung muss ein nahezu unendlich großer Widerstand bestehen, erkenntlich an der Ultron-Anzeige "Unendlich Ohm" bzw. einem fehlenden Galvanometerausschlag). Bei diesen Widerstandsprüfungen darf keine Leitung des Stromversorgungsteils mit unseren Messmitteln in Verbindung gebracht werden!
2. Prüfung von Widerständen
Am einfachsten geht es mit dem auf einen passenden Widerstandsbereich geschalteten Ultron, auf dem wir den Widerstandswert direkt ablesen können. Fast ebenso gut eignet sich die Schaltung Abb. 142, die wir vorweg aufbauen und zunaechst selbst auf richtiges Arbeiten (wie auf S. 114 beschrieben) prüfen müssen. Ergibt sich bei diesen Messungen der Widerstand Null, so ist der Widerstand (z. B. durch eine irrtuemliche direkte Verbindung der Anschlußbrett-Klemmen untereinander) kurzgeschlossen. Ergibt sich der Widerstand Unendlich, so liegt entweder eine Unterbrechung der Zuleitungen zu den Klemmen vor (Schrauben nachziehen!) oder der Widerstand selbst ist defekt.
3. Prüfung von Kondensatoren
Hier geht es am einfachsten mit der Schaltung nach Abb. 152, die vorher aufgebaut und geprüft werden muss. Trauen wir uns jetzt am Anfang an diese Schaltung noch nicht heran, so sind oberflaechliche Prüfungen wie folgt möglich, wobel wir zunaechst nur von Nicht-Elektrolytkondensatoren sprechen: Man schaltet das auf Widerstandsmessung gestellte Ultron unmittelbar oder das Galvanometer in Reihe mit 1 kΩ und der Spannung von 9 V an den zu prüfenden Kondensator. Es darf sich kein Ausschlag zeigen, andernfalls liegt ein Kurzschluss der Kondensatorklemmen oder des Kondensators selbst vor (siehe 2.).

Die vorstehend beschriebene Prüfung gibt noch keinen Aufschluss darüber, ob der Kondensator evtl. unterbrochen, also kapazitätslos ist. Eine oberflaechliche Prüfung ist durch Reihenschaltung des Kopfhörers mit 9 V und dem Prüfobjekt möglich. Im Augenblick des Einschaltens muss ein leises Knacken zu hören sein (es wird mit abnehmendem Kapazitätswert immer leiser, unterhalb etwa 500 pF versagt diese Methode, weil der Ladestrom zu klein ist). Vor jeder Prüfung muss der Kondensator natuerlich entladen werden, indem seine beiden Anschlüsse kurzzeitig mit einem Stück Draht verbunden werden. Fehlt das Knacken bei größeren Kapazitätswerten, so ist zunaechst die richtige Verbindung mit den Brettchenklemmen zu untersuchen (Schrauben nachziehen!). Stimmt hier alles, so ist der Kondensator selbst defekt.

Zur Prüfung von Elektrolytkondensatoren
eignet sich die Schaltung nach Abb. 16 (siehe Anleitung auf S. 28). Ein fehlender Ausschlag bedeutet fehlende Kapazität oder Zuleitungsunterbrechung (Schrauben anziehen!). Den sehr seltenen Fall eines Kurzschlusses erkennt man an einer hohen Dauer-Gleichstromaufnahme des Kondensators trotz richtiger Polung.
4. Prüfung von Spulen und Transformatoren
Da man auf eine Messung der Selbstinduktion nur für Prüfzwecke verzichten kann, genügt eine einfache Gleichstromprüfung nach den Angaben unter 2. und 3. HF-Spulen sind gleichstrommaessig als Kurzschlüsse zu betrachten, bei den Transformatorwicklungen können Widerstände bis zu einigen hundert Ohm auftreten. Für unseren Transformator gelten ungefaehr folgende Werte:


Wicklung I    gr - sw 1500 Wdg.   Drahtwiderstand ca. 700 Ω
Wicklung II   gn - ws 560 Wdg.    Drahtwiderstand ca. 150 Ω
                       ws - ge   40 Wdg.    Drahtwiderstand ca.      0,7 Ω
Wicklung III  bl - rt      370 Wdg.    Drahtwiderstand ca. 110 Ω
                       rt - vt      215 Wdg.    Drahtwiderstand ca.    17 Ω
                      vt - br        15 Wdg.    Drahtwiderstand ca.      1,3 Ω


Diese Widerstände lassen sich bis auf die ganz kleinen Werte gut mit dem Ultron meßen. Im allgemeinen genügt aber schon eine Prüfung auf Durchgang.
5. Prüfung van Photowiderständen (LDRs)
Die Prüfung erfolgt wie bei Widerständen nach 2., und zwar bei Belichtung (einige hundert Ohm) und bei fehlender Belichtung (nahezu Unendlich Ohm). Alle bei 2. angegebenen Fehlermöglichkeiten gelten auch hier.
6. Prüfung van Monozellen
Eine Spannungsmessung im unbelasteten Zustand der Zelle gibt nicht genügend Aufschluss über die Brauchbarkeit. Deshalb wird jede Zelle für sich mit dem Lämpchen belastet. Es muss mindestens schwach glühen, die Spannung sollte bei dieser Belastung nicht unter etwa 0,8 V je Zelle fallen. Andernfalls ist die Zelle zu ersetzen (nach Moeglichkeit sollte immer ein Zellensatz komplett ausgewechselt werden).
7. Prüfung von Dioden
Als Prüfschaltung verwendet man die Anordnung nach Abb. 26. Ergeben sich bei jeder Polung gleichgroße Ausschlaege, so sind entweder die Brettchenklemmen kurzgeschlossen (nachsehen!) oder die Diode ist defekt. Tritt bei keiner der möglichen Polungen ein Ausschlag auf, so sind entweder die Klemmenzuleitungen unterbrochen (Schrauben nachziehen!) oder in der Diode se!bst sitzt eine Unterbrechung.
8. Prüfung von Transistoren
Eine genaue Prüfung ist mit den Meßschaltungen Abb. 45, 48, 54, 58 möglich (die Schaltungen gelten für pnp-Germaniumtransistoren. Bei npn-Siliziumtransistoren sind in den Schaltungen alle Polaritäten umzudrehen). Eine oberflaechliche Prüfung ist mit dem Widerstandsmeßbereich "X 10" des Ultron möglich wie folgt: Zwischen Basis und Emitter einerseits bzw. Basis und Collector anderseits ergibt sich in der einen Instrumentenpolung ein sehr kleiner, in der anderen Polung ein sehr großer Widerstand (teilweise kein Zeigerausschlag mehr), zwischen Collector und Emitter bei nicht angeschlossener Basis in jeder Polung ein sehr bzw. ziemlich hoher Widerstand (Widerstandswerte hängen von der Temperatur und dem jeweiligen Exemplar ab; deshalb machen wir keine Zahlenangaben). Zeigen sich andere Ergebnisse, liegen, wie schon oefter beschrieben, Kurzschlüsse oder Unterbrechungen vor. Dabei ist jeweils zu untersuchen, ob es sich um fehlerhafte Zuleitungen handelt oder ob die Transistoren selbst defekt sind.

Anstelle des Ultrons kann auch behelfsweise das Galvanometer in Reihe mit 4,5 V und einem 1 kΩ Widerstand treten.
9. Prüfung von Glühlämpchen
Zunachst ist zu prüfen, ob das Lämpchen auch dann nicht brennt, wenn man 3 V unmittelbar an Fassung und Mittelstift (durch Hinhalten der Verbindungsleitungen) legt. In diesem Fall liegt eindeutig ein durchgebranntes Lämpchen vor. Brennt es jedoch, in der Fassung aber nicht, so hat die Fassung einen Fehler. Sie ist nach den Anweisungen der Montagevorschrift auf S. 162 nochmals genau zu untersuchen.
10. Prüfung von Potentiometern
An den beiden Aussenanschlüssen müssen 5 kΩ (Messvorgang siehe 2.) zu meßen sein, zwischen dem Mittelanschluss und einem der Aussenanschlüsse müssen sich die Widerstandswerte beim Drehen des Knopfes zwar ungleichmaessig (logarithmischer Verlauf), aber ohne ploetzliche Spruenge ändern. Moegliche Fehler sind Kurzschlüsse bei der Schaltpultverdrahtung, desgleichen Unterbrechungen. Liegen Unterbrechungen bei einwandfreien Verbindungen vor oder treten Spruenge auf, so ist das Potentiometer unbrauchbar.
11. Prüfung von Lautsprechern
Der Gleichstromwiderstand der Spule beträgt etwa 8 Ω und ist nach den Vorschriften unter 2. meßbar. Beim Anlegen des Lautsprechers an eine Spannung von 9 V unter Vorschaltung des 100-Ω-Widerstandes muss ferner ein deutliches Knacken ertoenen. Ein Kurzschluss der Lautsprecherspule (Null Ohm bei einwandfreien Zuleitungen) ist sehr selten, eher ist eine Unterbrechung (nahezu unendlich Ohm) möglich.
12. Prüfung des Kopfhörers
Der Spulenwiderstand kann mit den unter 2. angegebenen Methoden zu rund 2 kΩ gemeßen werden. Einfachste Prüfung: Beim Anschluß elner Gleichspannung von etwa 3 V muss der Kopfhörer im Einschaltaugenblick einen deutlichen Knack von sich geben. Kurzschlüsse sind denkbar durch versehentlich in die Dose hineingefallene blanke Drahtstücke; Unterbrechungen der Spule Infolge Herstellungsmaengel kommen nicht vor, da jeder Hoerer vor Auslieferung geprüft wird.
13. Nachbezug von Teilen
Alle Bauteile sollten nur so verwendet werden, wie es im Text dieses Buches angegeben ist. Es muss wohl nicht besonders betont werden, daß die mit groesster Praezision gefertigten elektronischen Schaltelemente ganz besonders empfindlich gegen falsche Behandlung und Überlastung sind. Niemals darf man z. B. an eine Diode oder einen Transistor eine, wenn auch noch so kleine, Spannung ohne Vorschalten eines geeigneten Widerstandes anschliessen! Kostenloser Ersatz kann nur im Rahmen der Gewährleistung bei Vorliegen von Material- oder Fabrikationsfehlern geleistet werden. Gegen Bezahlung können alle Einzeltelle entsprechend dem beiliegenden Bestellschein nachbezogen werden.
14. Anschluß des KOSMOS-Vielfach-Meßgerätes Ultron E
Die Anschlußkennzeichnung (s. a. Anzeige auf S. 178) ist sehr sinnfallig. Alle roten Bereiche sind für Wechselspannungen, alle schwarzen für Gleichspannungs-, Gleichstrom- und Widerstandsmessungen bestimmt. Die Prüfschnuere kommen stets in die beiden rechten der. drei Anschlußbuchsen auf der Frontplatte. Achtung! Niemals eine Spannung unmittelbar anschliessen, wenn ein Strom- oder Widerstandsmeßbereich an der Waehlscheibe eingestellt ist! Die für die Versuche nötigen Meßbereiche, die stets in den Schaltbildern angegeben sind, genau beachten! Für die Gleichstrom- und Gleichspannungsmessungen dient stets die zweite Skala von aussen mit den Endwerten 5 und 25 (also je nach Meßbereich 5 V. 50 V, 500 V bzw. 50 uA unter Benutzung der 5er-Teilung und 25 V. 250 V, 250 mA, 25 mA, 2,5 mA unter Benutzung der 25er Teilung). An der äussersten Skala werden die Widerstände, Zahlenwerte je nach Stellung der Waehlscheibe mit 10 oder 1000 multipliziert, abgelesen. Vor Gebrauch der Widerstandsbereiche Prüfschnuere kurzschliessen und Zeiger am roten Einstellrad auf genau 0 abgleichen. Die roten Bereiche werden bei unseren Versuchen nie benötigt.


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Versuchsverzeichnis

Im folgenden Verzeichnis findet man sofort den gerade interessierenden Versuch. Die Nummern, auf welche dieses Verzeichnis Bezug nimmt, stehen an der betreffenden Textstelie aussen in Klammern am Rand.

(1) Stromnachweis durch Glühlämpchen
(2) Stromnachweis durch Galvanometer
(3) Einfluss des Widerstandes auf den Strom
(4) Einfluss der Spannung auf den Strom
(5) Einfluss der Polarität auf die Stromrichtung
(6) Wirkungsweise der Hintereinanderschaltung van Widerständen
(7) Wirkungsweise der Parallelschaltung van Widerständen
(8) Einfluss der Widerstandsänderung in einer Parallelschaltung
(9) Wirkung eines Spannungsteilers (Potentiometer)
(10) Untersuchung der Bruckenschaltung (Gleichstrombrücke)
(11) Versuch zur Speicherfaehigkeit eines Kondensators
(12) Nachweis der Kondensatoriadung
(13) Nachweis des Arbeitsinhaltes einer Induktivität
(14) Induktionsnachweis mit Galvanometer
(15) Induktlonsnachweis mit Kopfhörer
(16) Nachweis des Dauermagnetismus
(17) Nachweis des Elektromagnetismus
(18) Prüfung einer Halbleiterdiode in Flussrichtung
(19) Prüfung einer Halbleiterdiode in Sperrichtung
(20) Kennlinienaufnahme einer Halbleiterdiode
(21) Kennlinienaufnahme der Emitterdiode eines Transistors (pnp)
(22) Kennlinienaufnahme der Emitterdiode eines Transistors (npn)
(23) Untersuchung einer Zenerdiode
(24) Zenerdiode als Voltmeter-Überlastungsschutz
(25) Zenerdiode zur Schaffung eines unterdrückten Instrumenten-Nullpunktes
(26) Stabilisatorwirkung der Zenerdiode
(27) Versuch zur Gleichrichterwirkung von Halbleiterdioden
(28) Halbleiterdiode als Polprüfer
(29) Materialsparende Signalübertragungs-Schaltung
(30) Halbleiterdioden zum Schutz von Kondensatoren
(31) Aufnahme der Transistor-Ausgangskennlinie In Basisschaltung
(32) Aufnahme der Transistor-Ausgangskennlinie in Emitterschaltung
(33) Aufnahme der Transistor-Ausgangskennlinie in Collectorschaltung
(34) Messung des Collectorreststromes bei offenem Emitter
(35) Messung des Collectorreststromes bei offener Basis
(36) Messung des Collectorreststromes bei Kurzschluss zwischen Basis und Emitter
(37) Nachweis der Temperaturabhängigkeit des Reststromes
(38) Schaltung zur Bestimmung der Stromverstärkung
(39) Niederfrequenzverstärker in Basisschaltung
(40) Einfluss der Anpassung in der Basisschaltung
(41) Niederfrequenzverstärker in Emitterschaltung
(42) Einfluss der Anpassung in der Emitterschaltung
(43) Niederfrequenzverstärker In Collectorschaltung
(44) Einfluss der Anpassung in Collectorschaltung
(45) Niederfrequenzverstärker In Emitterschaltung mit kapazitiver Ankopplung
(46) Einfluss der Größe des Koppelkondensators bei Verstärkerstufen
(47) Einfacher Gleichstromverstärker
(48) Abhängigkeit des Gleichstromverstärkungsfaktors vom Collectorstrom
(49) Sperrstrommessung mit Gleichstrom-Nachverstärkung
(50) Empfindlicher Nachweis der Sperrstrom-Temperaturabhängigkeit
(51) Zweistufiger Kopfhörerverstärker mit Transformatorkopplung
(52) Einfluss eines Dampfungswiderstandes
(53) Gute Tiefenwiedergabe bei Collectorschaltung
(54) Zweistufiger Schallplattenverstärker mit Lautsprecher
(55) Zweifachverstärker mit galvanischer Kopplung
(56) Photowiderstand als Lautstärkeregler
(57) Suchgerät für Magnetfelder
(58) Erzeugung starker Wechselströme
(59) Aufsuchen von Wechselstromleitungen unter Putz
(60) Wechselsprechanlage
(61) Einfacher Detektorempfänger
(62) Dlrekte Ankopplung der Antenne
(63) Einfluss der Diodendaempfung
(64) Versuch mit Antennen-Verlängerungsspule
(65) Detektorempfänger mit Einfach-Transistorverstärker
(66) Lose Antennenankopplung beim Versuch 65
(67) Einfacher Transistor-Empfänger
(68) Transistoraudion mit Rückkopplung
(69) Gegenkopplung beim Transistorempfänger
(70) Rückkopplung über Photowiderstand
(71) Rückkopplung über Potentiometer
(72) Eine andere Rückkopplungsschaltung
(73) Lautsprecherempfänger mit Hoch- und Niederfrequenzverstärker
(74) Endstufe in Collectorschaltung
(75) Leistungsfaehiger Reflexempfänger
(76) Einfluss der Diodenpolung beim Reflexempfänger
(77) Elektronischer Wecker mit Photowiderstand
(78) Eiektronischer Wecker mit Schaltung nach Abb. 90
(79) Elektronischer Wecker mit Schaltung nach Abb. 97
(80) Elektronische Aiarmanlage
(81) Versuch zur Wirkungsweise von Sendern
(82) Kontrollempfaneger für die Sendeschaltung
(83) Schaltung zur Collectormodulation von Send ern
(84) Modulationsverstärker
(85) Einstellen des Modulationsgrades
(86) Lautsprecher als Mikrophon
(87) Nachweis des Senderfeldes (Spulen-Streufeld)
(88) Versuch zur Basismodulation
(89) Versuch zur Emittermodulation
(90) Verandern der Modulationsspannung bzw. des Modulationsgrades
(91) Tonfrequenzgenerator
(92) Stufenweise Veränderung der Tonfrequenz
(93) Kontinuierliche Veränderung der Tonfrequenz
(94) Morseuebungs-Gerät
(95) Akustischer Morse-Telegraph
(96) Gegenseitiger Morseverkehr
(97) Elektronische Gehelmsprache
(98) Übermittlung chlffrierter Nachrichten
(99) Anwendung von Spezlal-Nachrichtenalphabeten
(100) Tongenerator als Rufanlage
(101) Heultongenerator
(102) Elektronische Sirene
(103) Tonimpuls-Generator
(104) Grundversuch zur Schalterwirkung des Transistors
(105) Elektronischer Regenwarner
(106) Elektronischer Flüssigkeitsstand-Anzeiger
(107) Messung des elektrischen Koerperwiderstandes
(108) Messung der Atemluft-Feuchtigkeit
(109) Elektronisches Pflanzenüberwachungsgerät
(110) Elektronisches Hygrometer
(111) Elektronischer Einbruchsmelder
(112) Elektronischer Erschuetterungsmelder
(113) Elektronischer Zeitgeber mit Einschalteffekt
(114) Änderung der Schaitzelt des Zeitgebers (Verlängerung)
(115) Änderung der Schaltzeit des Zeitgebers (Verkuerzung)
(116) Elektronischer Zeitgeber mit Ausschalteffekt
(117) Änderung der Schaltzeiten
(118) Elektronischer Elektrisierapparat
(119) Verändern der Elektrisierfrequenz
(120) Erhöhung der Elektrisierspannung
(121) Glelchspannungswandler mit optischem Nachweis
(122) Gleichspannungswandler mit akustischem Nachweis
(123) Astabiler Multivibrator mit Komplementär-Transistoren
(124) Verkleinern der Multivibratorfrequenz
(125) Elektronisches Blinkgerät mit Multivibrator
(126) Regulierung der Blinkfrequenz
(127) Sehr hohe Multivibratorfrequenz
(128) Monostabiler Multlvibrator mit Komplementär-Transistoren
(129) Bistabiler Multivibrator mit Komplementär-Transistoren
(130) Stromstabilisator
(131) Spannungsstabilisator bei schwankender Speisespannung
(132) Spannungsstabilisator bei schwankender Belastung
(133) Spannungsstabilisator mit Zenerdiode als Spannungsnormal
(134) Erhöhung der stabi lisierten Spannung
(135) Regulierbarkeit der stabilisierten Spannung
(136) Beliebig wählbare Spannung aus eingebauten Batterien
(137) Transistor-Voltmeter
(138) Transformatorwicklung als Wlderstandsersatz
(139) Transistor-Ohmmeter
(140) Erweiterung des Ohmmeters auf zweiten Meßbereich
(141) Transistor-Mi Iliamperemeter
(142) Transistor-Wechselspannungsmesser
(143) Messung fremder Wechselspannungen
(144) Eichung des Transistor-Wechselspannungsmessers für fremde Wechselspannungen
(145) Absorptions-Frequenzmesser
(146) Eichung des Absorptions-Frequenzmessers
(147) Kapazitätsmesser
(148) Eichung des Kapazitätsmessers
(149) Induktivitätsmesser
(150) Eichung des Induktivtätsmessers
(151) Wechselstrom-Widerstandsmeßbrücke
(152) Wechselstrom-Kapazitätsmeßbrücke
(153) Bereichsänderung bei der Kapazitätsmeßbrücke
(154) Messbrücke für Beleuchtungsstärken
(155) Belichtungsmessung beim Kopieren und Vergrößern von Photos
(156) Bestimmung von Netzspannungsschwankungen über die Helligkeit einer Glühlampe
(157) Elektronischer Entfernungsmesser
(158) Spannungsmessung durch Kompensation
(159) Ganz einfacher Lichtindikator
(160) Einfache Messung von Beleuchtungsstärken
(161) Empfindliches Lichtnachweisgerät mit Nachverstärker
(162) Optische Rückkopplung
(163) Optischer Ausschalter
(164) Optische Gegenkopplung
(165) Hochempfindliches Lichtnachweisgerät
(166) Meßgerät für kleinste Lichtintensitäten
(167) Registrierung der Morgen- und Abenddaemmerung
(168) Messung der Lichtstärke von Glühwuermchen
(169) Messung des Mondlichtes
(170) Messung des Lichtes von Planeten
(171) Verstärker für Wechsellicht
(172) Akustisch-optische Lichtschranke
(173) Beeinflussung von Tonhöhen durch Lichtstrahlen
(174) Meldung von Netzspannungsschwankungen
(175) Elektronischer Wolkenmelder
(176) Elektronische Orgel
(177) Optisch-akustische Einbrecher-Alarmanlage (ausgeloest durch Lichteinfall)
(178) Optisch-akustische Einbrecher-Alarmanlage (ausgeloest durch Lichtfortfall)
(179) Meldeanlage für Daueralarm
(180) Daueralarmanlage mit Rückkopplung
(181) Alarmanlage mit Dauerton
(182) Alarmanlage mit Heult6nen und Impulsartigen Toenen

Wenn zwei Elektronik-Labors XG vorhanden sind: (183) Komfortable Gegensprechanlage
(184) Wechselsprechanlage mit zwei Lautsprechern


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Stichwortverzeichnis Absorbtions-Frequenzmesser ................. 116 Abstimmung .................................. 75 Akzeptoren ................................... 34 Alarmanlage, photo-elektronische ............ 133 Ampere...................................... 16 Amperemeter ................................ 18 Amplitude.................................... 25 Amplltudenmodulation ........................ 90 Anode........................................ 15 Anpassung ................................ 22, 132 Antennnenakopplung ........................ 78 Antennenspule ............................... 78 Arbeit ........................................ 22 Arbeitsinhalt .............................. 26, 30 Atome ........................................ 15 Aufschaukelung, thermische .................. 40 Aufzugsteuerung ..............................130 Augenblickswert .............................. 25 Ausbreitung .................................. 90 Ausgangswiderstand ........................ 53, 55 Aussenwiderstand ............................. 20 Babysitter.................................... 74 Backward-Diode.............................. 35 Bandbreite ................................... 75 Bandfilter.................................... 76 Basis......................................... 36 Basismodulation .............................. 94 Basisschaltung ............................... 51 Basisschaltung, Ausgangskennlinien .......... 52 Basischaltung, Kennlinienaufnahme ............ 51 Basisstrom ................................... 37 Basswiedergabe .............................. 85 Begrenzerdiode .............................. 44 Beleuchtungstärke ........................... 122 Beleuchtungsstärken, Messung von ........... 122 Belichtungsmesser ............................ 123 Blindwiderstand, kapazitiver .................. 127 Blinkgerät .................................... 106 Blitzgeräte ................................... 105 Bodenwelle .................................. 90 Brückenschaltung .......................... 23, 118 Brückenskala ................................ 24 Cadmiumsuifid-Photowiderstand .............. 126 Candela...................................... 122 Collector.................................. 36,58 Collectordiode ............................... 43 Collectormodulation .......................... 94 Collectorruhestrom .......................... 68 Collectorschaltung ............................ 56 Collectorstrom ................................ 36 Dämmerungsschalter ......................... 130 Dämmerungszeit, Bestimmung der ............ 123 Dämpfung .................................... 75 Daueralarmanlage, photo-elektronische ........ 134 Dauermagnet ................................. 32 Defektelektronen ............................. 34 Seite Demodulation ................................ 76 Demodulator................................. 76 Detektor ..................................... 77 Detektorempfänger ........................... 77 Dielektrizitätskonstante ...................... 26 Diffusionsprinzip ............................. 38 Diffusionsspannung ........................... 44 Diode.................................... 35. 155 Diodenempfänger mit HF- und NF-Verstärker .. 84 Diodenempfänger mit Niederfrequenzverstärker 79 Diodenkennlinie .............................. 42 Diodenuntersuchung .......................... 41 Donatoren ................................... 34 Dotierung .................................... 34 Drehkondensator .............................. 27 Dreipunktschaltung ........................... 91 Driftprinzip .................................. 38 Durchflutung .................................. 32 Durchlassrichtung ............................. 34 Einbruchsicherung ........................... 130 Einbruchswarner .............................. 102 Eingangswiderstand ........................ 53, 55 Eisenkern .................................... 29 Elektrisiergerät .............................. 103 Elektrolytkondensator ..................... 27, 156 Elektromagnetismus .......................... 32 Elektronenfluss ................................ 17 Elektronik .................................... 98 Emitter...................................... 36 Emitterdiode ................................. 43 Emittermodulation ............................ 94 Emitterschaltung .............................. 53 Emitterschaltung, Ausgangskennlinie .......... 54 Emitterstrom ................................. 36 Entfernungsmesser ............................ 124 Entladestrom ................................. 26 Entladung .................................... 28 Epitaxial-Planar-Transistoren .................. 38 Erschuetterungsmelder ........................ 101 Falschpolung ................................. 50 Farad........................................ 26 Fehlanpassung ................................ 23 Felddichte ................................... 32 Feldeffekttransistor .......................... 38 Felder, elektrische ........................... 33 Felder, elektromagnetische ................... 33 Feldlinie ...................................... 32 Feld, magnetisches ........................... 28 Feld-Suchgerät ................................ 70 Feuchtigkeitsmelder .......................... 100 Feuermelder ................................. 130 Flaechendiode ................................ 34 Frequenz ..................................... 25 Frequenzmessung ............................ 116 Galvanometer ..................... 17,32,164,165 Galvanometerausschlag .................... 18, 32 Gauss ........................................ 32 Seite Gedaechtnis, elektronisches .................. 108 Gegenkopplung ............................ 57,81 Gegenkopplung, optische ..................... 128 Gegensprechanlage für zwei XG .............. 136 Geheimsprache, elektronische ................ 96 Gemeinschaftsantenne ........................ 78 Germanium.................................. 34 Gigahertz.................................... 25 Gleichrichter ................................. 47 Gleichrichterdioden .......................... 48 Gleichspannungswandler ...................... 105 Gleichstrombrücke .......................... 23 Gleichstrom-Rückkopplung ................... 109 Gleichstromverstärker ...................... 40,64 Guete .......................................... 75 Halbleiterdiode .............................. 34 Helligkeitsschwankungen ..................... 131 Henry........................................ 29 Hertz........................................ 25 Heultoene ..................................... 96 Hilfsdioden .................................. 50 Hochfrequenzeisen ........................ 29,158 Hochfrequenzsenderschaltung ................. 89 Hochfrequenztransistor ....................... 39 Hochfrequenzverstärkung ..................... 53 Hygrometer.................................. 101 Impedanz .................................... 57 Impedanzwandler ............................. 57 Impulsgenerator .......................... 96,106 Induktion .................................... 30 Induktivität ................................... 28 Induktivitätsmessung ......................... 118 Innenwiderstand .............................. 20 lonosphäre ................................... 90 Kapazität .................................... 26 Kapazitätsbrückenmessungen ................. 120 Kapazltätsdiode ............................... 35 Kapazitätsmessung ........................... 118 Kapazitätsmeßbrücke ......................... 121 Kathode ..................................... 15 Kennlinienaufnahme .......................... 43 Kiloampere .................................. 16 Kilogauss .................................... 32 Kilohertz .................................... 25 Kiloohm ..................................... 16 Kilovolt..................................... 16 Kilowatt...................................... 22 Kilowattstunden .............................. 22 Kniespannung ................................ 56 Kompensationsverfahren ...................... 124 Komplementär-Multivibrator .................. 106 Kondensator .............................. 25,156 Koppelkondensator ........................... 63 Kopplung, galvanische ...................... 69, 84 Kraftlinien .................................... 31 Kreisguete .................................... 75 Kurzschluss ................................... 23 Ladekondensator ............................ 47 Ladestrom .................................... 26 Ladung ...................................... 28 Ladungsträger ................................ 34 Laser-Diode.................................. 35 Lauschanlage ................................ 74 Lautsprecher ................................. 33 Lautsprecherbetrieb .......................... 68 Lautstärkeregler .............................. 67 Seite LDR ............................... 40,66,125,162 Leerlauf ...................................... 22 Leerlaufspannung ............................ 23 Legierungstransistor .......................... 38 Leistung ...................................... 22 Leistungsanpassung ........................ 23,39 Leistungstransistor ........................... 39 Leistungsverstärkung ......................... 53 Leitwert ...................................... 16 Licht-Alarmanlage mit Heulton ................ 135 Lichtelektronik ............................... 133 Lichtempfindlichkeit .......................... 36 Lichtindikator, hochempfindlicher ............. 129 Lichtorgel .................................... 133 Lichtschranken ............................... 130 Lichtstärke ................................... 122 Lichtsteuerung ................................ 131 Lichtwandler .................................. 125 Logarithmisches Potentiometer.............. 22 Lux.......................................... 122 Magnetismus ................................. 32 Majoritätsträger .............................. 34 Mangelelektronen ............................ 34 Megahertz.................................... 25 Megavolt..................................... 16 Megawatt.................................... 22 Megawattstunden ............................ 22 Megohm...................................... 16 Mesatransistor ................................ 38 Messbrücke ................................... 24 Meßgeräte ................................... 113 metastabil .................................... 108 Mikroampere ................................. 16 Mikrofarad ................................... 26 Mikrohenry ................................... 29 Mikroohm .................................... 16 Mikrophone .................................. 33 Mikrosiemens ................................ 16 Mikrovolt .................................... 16 Mikrowatt .................................... 22 Mikrowattstunden ............................ 22 Milliampere.................................. 16 Milliamperemeter ............................ 18 Millihenry .................................... 29 Milliohm ..................................... 16 Millisiemens ................................. 16 Millivolt...................................... 16 Milliwatt ..................................... 22 Milliwattstunden .............................. 22 Minoritätsträger .............................. 35 Minuspol ..................................... 15 Mitkopplung .................................. 81 Modulation................................... 90 Modulationsverstärker ........................ 92 Modulieren ................................... 33 Momentanwert ................................ 25 Morsealphabet ............................... 95 Morsetelegraphie ............................ 95 Multivibrator ................................. 106 Multivibrator, astabiler ....................... 106 Multivibrator, bistabiler ...................... 108 Multivibrator, monostabiler.................... 107 Nadelgeräusch ............................... 67 Nanoampere .................................. 16 Nanofarad .................................... 26 Nebeneinanderschaltung ...................... 20 Seite Netzgerät, elektronisch stabilisiertes ........., 110 Netzton ..................................... 70 Neue Kerze ..... 122 n-Halbleiter ................................. 34 Niederfrequenztransistor ..................... 36 Niederfrequenzverstärker, Basisschaltung ..... 61 Niederfrequenzverstärker, Collectorschaltung .. 62 Niederfrequenzverstärker, Emitterschaltung .... 62 npn-Transistor ................................ 37 Nullpunktkonstanz ............................ 130 Nullpunkt, unterdrückter ...................... 46 Nutzleistung .................................. 22 Ohm ....................................... 16 Ohmsches Gesetz ............................ 16 Parallelschaltung ............................. 20 Periode ...... 25 Pflanzenüberwachung ......................... 101 p-Halbleiter ................................. 34 Phasenverschiebung .......................... 24 Photodiode ................................. 125 Photoelektronische Schaitung mit Verstärker .. 126 Photoelement ............................... 125 Phototransistor .............................. 125 Photowiderstand ................... 40,66, 125, 162 Picofarad......... 26 Plattenspieler ............................... 11 Pluspol ..................................... 15 pnp-Transistor ............................... 37 pn-Verbindung ................................ 34 Polarität ...................................... 19 Pole......................................... 15 Polizeisirene ................................ 97 Potentiometer, logarithmisches ................ 22 Primaerspannung ............................. 30 Primaerspule ................................. 30 Radiotechnik ................................. 74 Raumwelle .................................., 90 Reaktanzdiode ............................... 35 Referenzspannung ............................ 113 Reflexschaltung .... 86 Regenmelder ................................. 100 Reihenschaltungen ........................... 19 Rekombination .............................. 36 Resonanz ................................... 74 Resonanzfrequenz .... 75 Resonanzkurve .... 75 Restspannung ................................ 56 Richtantennen ..... 90 Rollkondensator .............................. 27 Rotor..................................... 27,151 Rückkopplung ............................. 71,81 Rückkopplung, optische ..................... 127 Rückkopplung über LDR .................... 81 Rückkopplung über Potentiometer....... 83 Rufton ...................................... 98 Rundfunkempfänger .... 77 Rundstrahlantennen ......................... 90 Saettigungsstrom .............................. 44 Schallplattenverstärker ....................... 68 Schaltbild .................................. 18 Schaltsymbole ............................. 18 Schalttransistor .... 99 Schaltung ..... 19 Schaltung, photoelektronische ................ 126 Schaltungsnullpunkt ......................... 51 Schaltungstechnik, integrierte .. 38 Seite Schleifer.............. 22 Schwingkreis ............................... 74 Schwingungen ................................ 89 Schwunderscheinungen ...................... 90 Sekundaerspannung ........................... 30 Sekundaerspule .............................. 30 Selbstinduktion ............................. 28 Selbstinduktionskoeffizient ................... 29 Selektion ................................. 74, 75 Sender ..................................... 89 Senderschaltung .............................. 91 Siebkette ................................... 48 Siemens..................................... 16 Signalgeber ................................. 106 Signaleinrichtung, materialsparende ......... 49 Silizium ...................................... 34 Sinuskurve ................................... 25 Sirenentoene ................................. 96 Spannungsabfall ............................. 19 Spannungsanpassung ....................... 23 Spannungsquelle ............................ 15 Spannungsstabilisator ....................... 110 Spannungsstabilisator mit Zenerdiode.... 111 Spannungsstabillsator, zweistufiger . 112 Spannungssteuerung ......................... 60 Spannungsteiler ..... 21 Spannungsteiler, kapazitiver .................. 85 Spannungstransformation .................... 30 Spannungsverstärkung ........................ 53 Speicherdiode .... 35 Sperrichtung ................................ 34 Sperrschicht .................................. 34 Sperrschichttemperatur ....................... 39 Sperrschwinger ............................ 104 Sperrspannung .............................. 44 Sperrstrom ................................ 35, 57 Sperrstrommessung .... 65 Spitzendiode ................................. 34 Spitzentransistor ............................ 37 Sprechspule ..... 33 Stator...... 27, 151 Streufelder .................................... 71 Streuungen ................................. 39 Strom ....................................... 15 Stromanpassung .............................. 23 Stromkreis ..... 18 Strommesser ................................. 18 Strommessungen ............................ 115 Stromquelle .................................. 15 Stromrichtung ............................. 17,37 Stromstabilisator ............................. 109 Stromsteuerung ............................. 60 Stromverbrauch .............................. 22 Stromverstärkung ....... 53,55 Stromverstärkungsfaktor ..................... 53 Stromverstärkungsfaktor, Bestimmung des.... 59 Suchspule ..... 70 Telefonadapter .............................. 71 Temperaturabhängigkeit ...................... 35 Temperaturempfindlichkeit .................... 39 Thomson-Formel .............................. 75 Thyristor ..................................... 35 Tongenerator .... 94 Trägerwelle ................................. 74 Transformator ............................. 30,159 Transformatorkopplung ....................... 85 Seite Transistor...................... 36,161 Transistorempfänger mit Verstärker ............ 80 Transistor-Mikroamperemeter ................. 115 Transistor-Ohmmeter......................... 114 Transistor, Schalterwirkung ................... 99 Transistor-Verlustleistung ..... 39 Transistorvoltmeter ...... 113 Trennschärfe ................................. 76 Tueroeffner ...... 130 Tuersprechanlage .............................. 71 Überanpassung ..... 23 Übersetzungsverhältnis .... 30 Überspannungswarner ........................ 47 Überwachungsanlage ...... 74 Umgebungstemperatur ........................ 39 Umladung ...... 26 Umpolen ..................................... 26 Unteranpassung .............................. 23 Unterhaltungselektronik ...................... 98 Varactoren ..... 35 Ventilwirkung ..... 75 Verdrahtungsplan ............................ 19 Verstärker, gleichstromgekoppelter ........... 69 Volt.......................................... 16 Voltmeter.................................... 22 Voltmeter, elektronisches .................... 113 Warmewiderstand ............................ 39 Warneinrichtung ............................. 106 Watt......................................... 22 Wattstunden ..... 22 Wechsellicht ..... 131 Seite Wechselspannung ............................ 25 Wechselspannungsmessung ................... 115 Wechselspannungsverstärker, photoelektrischer 131 Wechselsprechanlage für zwei XG ............ 138 Wechselsprechgerät ... 72 Wechselstrombrücke .......................... 118 Wechselstromverstärkung .................. 40,55 Wecker, elektronischer........................ 88 Weidezaungerät ..... 104 Wickelkondensator ........................ 27 Widerstand ................................ 16, 154 Widerstand, induktiver ........................ 29 Widerstand, kapazitiver ...................... 27 Widerstandsmeßbrücke ....................... 119 Widerstandsmessungen ...................... 114 Widerstandstransformation .................... 31 Wirkleistung ................................. 22 Wirkungsgrad ................................ 22 Z-Diode ...... 44 Zeitkonstante ............................ 102,103 Zeitschalter .................................. 102 Zenerdiode ................................ 35,44 Zenerdiode als Messnormal.................... 124 Zenerdiode, Kennlinie der .................... 45 Zenereffekt ................................. 44 Zenerstrom .................................. 44 Zerhacker .................................. 104 Ziehmethode ................................. 37 Zwelfachverstärker, Collectorschaltung ........ 67 Zwelfachverstärker, Kopfhörerbetrieb .......... 66



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Accessories
kosmos - Experimentier - Transformator
Überall wo zum Basteln und Experimentieren Strom gebraucht wird, darf ein Transformator nicht fehlen. Er ist verläßlicher, vielseitiger und auf die Dauer auch erheblich billiger als Batterien und bildet u. a. eine wertvolle Ergaenzung zu den KOSMOS-Experimentierkaesten. Unser Experimentier-Transformator zum Anschluß an 220 V Wechselspannung ist eigens für die Bastler und zum Experimentieren konstruiert. An den vier Anschlußbuchsen (für Miniaturstecker passend) können 2,3/4/6,3 V (max. 1,2 A) sowie 17,7/20/24 V (max. 0,3 A) abgenommen werden. Gesamtlast jedoch nicht über 12 VA; bei Vollast bis zu ca. 12% Spannungsminderung. Drei automatische Überlastungssicherungen sind eingebaut. Der Transformator ist vollisoliert, warmefest und hat ein unzerbrechliches Kunststoffgehäuse, s. Abb. 37, 175 und 177 sowie Text Seite 14. Größe 100 x 76 x 51 mm. Anderungen vorbehalten. Best.-Nr. 12 - 1011.5
kosmos - Radiosiebkette
Sie hat einen eingebauten Gleichrichter und liefert bei Speisung mit 4/6.3 oder 17.7 V Wechselspannung geglättete Gleichspannungen von 4 bis 24 V bei einer Stromentnahme von 0 bis 120 mA für Transistorversuche usw. Sie passt zum Experimentier-Transformator und ist die ideale Stromversorgung für Radiobastler (Anwendung siehe auch Abb. 175 und 177 sowie Text Seite 14). Unzerbrechliches Kunststoffgehäuse. Größe 10 x 54 x 51 mm. Anderungen vorbehalten. Best.-Nr. 12 - 2020.5
kosmos- Vielfach - Meßgerät Ultron E
Das im vorliegenden Buch oft angeführte KOSMOS-Vielfach-Meßgerät "Ultron E", im Text kurz "Ultron" oder "Ultron-Meßgerät" genannt, ist eine vorteilhafte Erweiterung der Experimentierausruestung und wird nachstehend ausführlich beschrieben.


In der Praxis kommt es besonders in der Elektronik und Radiotechnik darauf an, daß die zu messenden Werte durch Anschluß des Meßgerätes nicht verändert werden. Speziell für solche Spannungsmessungen wurde dieses Vielfach-Meßgerät entwickelt. In den Gleichspannungsmeßbereichen (5/25/50/250/500 V, jeweils Vollausschlag; ein Teilstrich im 5-Volt-Bereich entspricht 0,1 V) hat es 20 000 Ohm pro Volt, in den Wechselspannungsbereichen (10/50/100/500/1000 V) 10 000 Ohm pro Volt. Da in der Praxis Strommessungen meist durch Spannungsmessungen und Umrechnung umgangen werden, um das umständliche Auftrennen des Stromkreises zu vermeiden, wurden lediglich 4 Gleichstrommeßbereiche (50 µA, 2,5 mA, 25 mA und 250 mA Vollausschlag) vorgesehen. Bei der Fehlersuche ist es wichtig, jeden Widerstandswert sofort meßen und ablesen zu können. Das Gerät wurde daher so konstruiert, daß es auch als direkt anzeigendes Ohmmeter verwendet werden kann; die beiden Meßbereiche (x 10 und x 1000) schliessen so aneinander an, dass Widerstandswerte zwischen 10 Ω und 6 MΩ einwandfrei abgelesen werden können. Kleinere und größere Werte lassen sich noch schätzen. Für Abgleicharbeiten ist eine gleichspannungsfreie Output-Buchse vorhanden. Das Gerät besitzt auch noch eine dB-Skala für Pegelmessungen. Die Spiegelskala sowie der besonders große Skalenbogen von 75 mm Länge gewährleistet zusammen mit einer günstigen Abstufung der Meßbereiche ein bequemes Ablesen aller gemessenen Werte. Das Instrument hat eine Nullpunktkorrektion und einen elektronischen Überlastungsschutz. Abmessungen 83 x 114 x 29 mm, Gewicht mit Batterie 270 g. Anderungen vorbehalten.

Best.-Nr. 11-1101.5
Ultron E mit Ohmmeterbatterie und 2 Prüfkabeln



kosmos - Netzsteuergerät  KOSMODYN
 
Im vorliegenden Anleitungsbuch wird im Text bzw. in Bildunterschriften wiederholt das KOSMOS-Netzsteuergerät erwähnt. Dieses KOSMOS-Netzsteuergerät KOSMODYN (Abbildung nebenstehend) ermöglicht, Starkstromgeräte (z. B. Lampen, Radios, Tonbandgeräte, Ventilatoren, Heizoefen usw.) für 220 Volt Wechselspannung bis zu 10 Ampere voellig gefahrlos mittels Schwachstrom ein- und auszuschalten. Das geschieht über einen funkentstörten Magnetschalter. Solange dessen Wicklung von Schwachstrom (ca. 4 V -, 70 mA) z. B. aus einer Taschenlampenbatterie oder einer elektronischen Steuerschaltung (in XG-, XS- bzw. XR-Schaltungen oft an Stelle des Lämpchens 3,8 V / 0,07 A) gespeist wird, zieht sein Anker an und der über ein Isolierstück mit ihm verbundene Starkstromschalter ist geschlossen. Das KOSMOS-Netzsteuergerät läßt sich als Zwischenstecker in jede normale Schuko-Steckdose stecken; den Netzstecker des anzuschliessenden Starkstromgerätes nimmt die Schuko-Steckdose an der Vorderseite des Netzsteuergerätes auf. Seitlich befinden sich zwei Buchsen zum Anstecken der Schwachstromleitung (für 2.6-mm Miniaturstecker mit geschlitztem Stift). Höhe mal Breite 105 X 55 mm Tiefe ca. 34 mm, mit Steckeransatz und Stiften ca. 73 mm Gewicht etwa 150 g. Änderungen vorbehalten.

Best.-Nr. 12 - 0020.5
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kosmos - LEHRMITTEL
POSTFACH 640
7 STUTTGART 1

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Norm-Schaltzeichen nach DIN


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300_b_fritz-x_BUCH So arbeitet man mit Transistoren (1. Teil) - Richard Zierl (70 Seiten)_1a.pdf

Telekosmos
Hobby-
Elektronik

Richard Zierl

So arbeitet man mit Transistoren
Erster Teil  -  Transistor schalten

1. Kleines Transistor ABC                                                               7
1.1 Eine folgenreiche Entdeckung                                                7
1.2 BC 147 — kein Geheimcode                                                   8
1.3 Vom richtigen Umgang mit Transistoren                             13
2. Schalten mit Transistoren                                                         19
2.1 Glühlämpchenschalter                                                           19      Germanium-Transistoren pnp      AC153VI    AC151VI   La=6V 50mA
2.2 Versuche mit dem Glühlämpchenschalter                           21
      Transistorschalter mit 1sec. Einschaltverzögerung           22   4.700uF/3V  BC108B npn Silizium-Transistor
2.3 Glimmlampenschalter                                                           23    BFY43 BF257 BF258 npn &   70V Glimmlampe mit Vorwiderstand an 230Vac
2.4 Relaisschalter                                                                         25  Diode BA127   BC107B  SIEMENS Kammrelais V23154-D0720-B110
2.5 Berührungsschalter                                                                29 Diode BA127   BC109C SIEMENS Kammrelais V23154-D0720-B110
3. Temperaturschalter     zwischen 10 ..35 °C                          35
3.1 Schaltung eines Thermostaten für Raumtemperatur      35  SIEMENS Thernewid K15 500 Ohm TK=-4,2°C  BA127 BC107 SIEMENS Kammrelais V23154-D0720-B104
3.2 Aufbau und Verwendung                                                        37
4. Lichtschranke                                                                           40 LDR03  LDR07 BA127 AV151VI  Kammrelais V23154-D0710-B104 = 325 Ohm
4.1 Die Schaltung                                                                        40
4.2 Aufbau und Verwendung der Lichtschranke . . .               44
5. Der Transistor Im Auto                                                           49
5.1 Schaltungsvorschlag für einen Intervallschalter . .        49      BA127 BC107B Kammrelais V23154-D0717-B110 = 220 Ohm
5.2 Aufbau des Intervallschalters                                            55
6. Transistoren leisten noch mehr                                         58
6.1 Neu und interessant: Variable Zenerdiode                    58  BC258 BC168  BC147B
6.2 Einfach und nützlich — Kopfhörerverstärker . . .            60  BC258C  BC168C
6.3 Aufbau des Kopfhörerverstärkers                                     61
7. Formelanhang                                                                        63
8. Bezugsquellenverzelchnle                                                    65
9. Sachregister                                                                            66


Brettschaltungen
Holzbrettchen 160x100x10mm
Reißbrettstifte = Messingreißnägel
Glühlämpchen La=6V 50mA
Schaltdraht blank Silberdraht Dm=1mm
Schaltdraht isoliert Dm=0,5mm









Richard Zierl
So arbeitet man mit Transistoren
Zweiter Teil   - Transistor verstärken






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Lectron


Elektronisches Lern- & Experimentiersystem

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Impressum: Fritz Prenninger, Haidestr. 11A, A-4600 Wels, Ober-Österreich, mailto:schaltungen@schaltungen.at
ENDE









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