Messtechnik

http://sites.prenninger.com/elektronik/home/messtechnik

http://www.linksammlung.info/

http://www.schaltungen.at/

                                                                                            Wels, am 2017-03-03

BITTE nützen Sie doch rechts OBEN das Suchfeld  [                                                                     ] [ Diese Site durchsuchen]

DIN A3 oder DIN A4 quer ausdrucken
**********************************************************************************
DIN A4  ausdrucken
*********************************************************

F:\2016-Schalt.at\2016 e-book\Messtechnik e-books\

Suchergebnis Bücher

Dateityp Bezeichnung Schwierigkeit Größe Bauteile Volt
020193-11 unterbrechender Universal-Tastensatz für Messbereichsumschaltung 3 71 KB 5T-5Rel 12.0
25004-7 Werkbuch der Messtechnik - CD 2 111 MB FRANZIS-x
25004-7 Werkbuch der Messtechnik neu 2 118 MB FRANZIS-x
25004-7 Werkbuch der Messtechnik neu (401 Seiten) 2 9 MB FRANZIS-x
3723-9 bzw. 4307-0 Richtig messen mit dem USB Scope (193 Seiten) 2 3 MB FRANZIS-x
3823-6 bzw. 4169-4 Richtig messen und prüfen in Haushalt, Hobby und Auto (126 Seiten) 2 5 MB FRANZIS-x
39046-0 Die große FRANZIS Wissens-Sammlung - Messtechnik 2 778 MB FRANZIS-x
4094-6 Messen Steuern und Regeln mit Word & Excel (262 Seiten) 2 2 MB FRANZIS-x
4097-0 Messen Steuern und Regeln mit C-Control Pro (246 Seiten) 2 9 MB FRANZIS-x
4790-0 bzw. 4268-4 Messen, Steuern und Regeln mit C# und USB - CD 2 14 MB FRANZIS-x
4790-0 Messen, Steuern und Regeln mit USB und C# (216 Seiten) 2 6 MB FRANZIS-x
5437-3 Messen, Steuern und Regeln mit PSoC Mikrocontrollern (254 Seiten) 2 5 MB FRANZIS-x
5488-5 Messen, Steuern und Regeln mit C-Control - M-Unit2 (221 Seiten) 2 2 MB FRANZIS-x
5509-7 USB in der Messtechnik (361 Seiten) 2 13 MB FRANZIS-x
5509-7 USB in der Messtechnik - CD 2 31 MB FRANZIS-x
5509-7 USB in der Messtechnik - Download-Version 2 44 MB FRANZIS-x
ÖFI-2.1 Sensoren für die Längen- und Wegmessung 4 82 KB Bonfig-x
ÖFI-2.1 Sensoren für die Längen- und Wegmessung 4 202 KB Bonfig-x
ÖFI-2.2 Sensoren für die Längen- und Wegmessung 4 106 KB Bonfig-x
ÖFI-2.2 Sensoren für die Längen- und Wegmessung 4 106 KB Bonfig-x

ÖFI-2.3 Sensoren für die Längen- und Wegmessung 4 96 KB Bonfig-x
ÖFI-5.1 Sensoren und Meßaufnehmer für die Druckmessung 4 169 KB Bonfig-x
ÖFI-5.2 Sensoren und Meßaufnehmer für die Druckmessung 4 115 KB Bonfig-x
ÖFI-5.2 Sensoren und Meßaufnehmer für die Druckmessung 4 115 KB Bonfig-x
ÖFI-8. Industrielle Temperatur-Messtechnik - Grundlagen und Praxis 4 4 MB ABB-x
Umgang mit Meßgeräten, Wer mißt, mißt Mist, Messen an Transistoren 2 679 KB ELO-x


x003_b_FRANZIS-x_4147-0 Messtechnik mit dem ATmega (284 Seiten)_1a.pdf
x500_b_FRANZIS-x_25017-7 Wie misst man mit dem Oszilloskop (236 Seiten)_1a.pdf
x500_b_FRANZIS-x_3823-6 Richtig messen und prüfen in Haushalt, Hobby und Auto (126 Seiten)_1a.pdf
x003_b_FRANZIS-x_5215-7 Messen, Steuern und Regeln mit USB (183 Seiten)_1a.pdf
x500_b_FRANZIS-x_4317-9 MSR mit USB und Java (215 Seiten)_1a.pdf
x500_b_FRANZIS-x_4399-5 Hochfrequenz Messpraxis (150 Seiten)_1a.pdf


Die große Franzis Wissens-Sammlung zum Thema Messtechnik

14 E-Books mit insgesamt 3.254 Seiten bieten Ihnen professionelles Know-how und umfassende Einblicke in Theorie und Praxis.

01 Werkbuch der Messtechnik (401 Seiten)
02 Messtechnik mit dem ATmega (284 Seiten)
03 USB in der Messtechnik (361 Seiten)
04 Richtig messen mit dem USB-Scope (193 Seiten)
05 Messen, Steuern und Regeln mit USB (183 Seiten)
06 Richtig messen in Haushalt, Hobby und Auto (126 Seiten)
07 MSR mit C-Control M-Unit 2  (221 Seiten)
08 MSR mit USB und Java  (215 Seiten)
09 MSR mit USB und C# (216 Seiten)
10 MSR mit C-Control Pro (246 Seiten)
11 MSR mit PSoC Mikrocontrollern (254 Seiten)
12 MSR mit Word und Excel (262 Seiten)
13 Wie misst man mit dem Oszilloskop?  (236 Seiten)
14 Hochfrequenz Messpraxis(150 Seiten)





*********************************************************

Messtechnik in der Praxis  von Michael Ebner    € 33,14

Das Durchführen von Messungen gehört zu den grundlegenden Tätigkeiten eines jeden Elektronikers, wie das tägliche Brot zum Leben. Ob bei der Entwicklung von Schaltungen, der Überprüfung während der Produktion oder bei der Fehlersuche in defekten Geräten: Messgeräte sind das wichtigste Handwerkszeug und kommen stets zum Einsatz. „Wer misst, misst Mist“ lautet ein oft zitiertes Motto. Damit dem nicht so ist, muss der Elektroniker wissen, was er tut, muss die Genauigkeit seiner Messgeräte und vor allem die Schwachpunkte des Messverfahrens kennen. Hier setzt dieses Buch an: Ausgehend von theoretischen Betrachtungen und Begriffsdefinitionen geht die Reise von den einfachen Zeigerinstrumenten über Multimeter und Oszilloskop hin zu FFT-Analysen und spezialisierten Messgeräten wie Audio-Analyser, Schallpegelmesser, Geräte- und Installationstester
  • Broschiert: 231 Seiten
  • Verlag: Elektor; Auflage: 1., Aufl. (10. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895761672
  • ISBN-13: 978-3895761676
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 16,8 x 1,4 cm




*********************************************************
National Instruments
NI ELVIS Laborplattform für die Ausbildung, Experimente Meß- und Regeltechnik, Elektronik, Mechatronik
mit 12 virtuellen Labormeßgeräten (DMM, Funktionsgenerator, Oszilloskop etc.)

ELVISmx Instrument Launcher, mit der Installierung des im Lieferumfang von NI ELVIS enthaltenen NI-ELVISmx-Treibers können für die Messgeräte LabVIEW-Express-VIs und LabVIEW-SignalExpress-Schritte genutzt werden. Somit lassen sich die Einstellungen für jedes Messgerät interaktiv konfigurieren und LabVIEW-Anwendungen ohne große Programmiererfahrung entwickeln

http://zone.ni.com/devzone/cda/tut/p/id/9123

Entwurfs- und Prototypisierungsplattform mit zwölf der am häufigsten eingesetzten Messgeräte in einem kompakten Format für Ausbildung und Lehre.

NI ELVIS (National Instruments Educational Laboratory Virtual Instrumentation Suite) umfasst zwölf häufig verwendete Messgeräte – u. a. ein Oszilloskop, ein Digitalmultimeter, einen Funktionsgenerator und einen Bode-Analysator – in einer kompakten, kostengünstigen Plattform, die sich ideal für den Einsatz im Unterricht und Labor eignet. NI ELVIS kann über USB an den PC angeschlossen werden, so dass sich die Erfassung und Darstellung von Messdaten einfach und zügig gestaltet. Da NI ELVIS auf der grafischen Programmiersprache NI LabVIEW basiert, bietet es die Flexibilität virtueller Messgeräte und ermöglicht die individuelle Anpassung von Anwendungen. NI ELVIS ist integraler Bestandteil der NI-Plattform für die Elektronikausbildung und ermöglicht die Integration von Simulations- und Messdaten in die Schaltungs- und Simulationsumgebung NI Multisim. Bei NI ELVIS handelt es sich um ein speziell für die Anforderungen von Ausbildung und Lehre konzipiertes Werkzeug für Schaltungsentwurf, Messtechnik, Steuer- und Regelanwendungen, Nachrichtentechnik und Embedded- sowie Mikrocontroller-Anwendungen. Die neueste Version NI ELVIS II+ umfasst ein Oszilloskop mit 100 MS/s, so dass nun auch höherfrequente Signale gemessen bzw. Hochfrequenzfilter entworfen werden können


***************************************************************************************
http://www.schaltungen.at/

BF245 BC107 BD131 BD643 Wie tauscht man Halbleiter, Standardtypen, Anschlußbeleg. 2 ELO-x
1 MB

AA143, AA144, 1N914, 1N4148, BC107/177, BC108/178 TO-92, BC182/212 BC109/179, BC140/160, BC141/161 TO-39, BD643/644,
BD131/132 SOT-82, BF256, BF245 SOT-54, 2N3055 TO-3,

Einfache Messungen für Hobby Elektroniker

**************************************************************

"~542_b_Text-x_einfaches Prüfen von Transistoren, FET, J-FET, MOS-FET, Dioden, z_Dioden, TRIAC mit Multimeter_2a.pdf"

Elektronik-Bauteile mit dem Multimeter testen.

Ist der Transistor noch OK?

Immer wieder wird der Techniker vor die Aufgabe gestellt, Halbleiter auf Ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen.
Dabei gilt: Vorsicht bei der Verwendung von OHM-Metern! Dies gilt besonders für die überprüfung von Transistoren, da Ohmmeter eine interne Spannungsquelle besitzen und - je nach Type - auch größere Ströme fliesen können. Die Prüfung könnte dann den vorher einwandfreien Transistor zerstören. Wichtig ist auch die Verwendung von Prüf-spitzen mit feinen Enden, um beim Messen in gedruckten Schaltungen eine Brückenbndung zu vermeiden, solche Prüfspitzen durchstechen auch leichter etwaige Isolierende Oberflächenschichten am Print,die sonst die Messung aus Kontaktgründen verfälschen könnten.
Kann in der Schaltung gemessen werden? Diese Frage ist nicht so leicht mit 'ja' oder 'nein' zu beantworten. Häufig werden durch die anderen Komponenten falsche Ergebnisse gemessen, siehe Bild 1: Die Meßspannung des Ohm-Meters am Widerstand R2 "öffnet" den Transistor! Die Messung berücksichtigt daher RE parallel zu R2 und verfälscht so das Meßergebnis.
In kritischen Schaltungen (z.B. in Hörgeraten oder Schaltungen, die mit sehr geringer Spannung arbeiten) können auch kleine Elektrolytkondensatoren beschädigt werden z.B. durch Anlegen der Neßspitzen mit falscher Polarität oder zu hoher Meßspannung. Dazu ist zu bemerken daß manche elektronische
Volt-Meter mit 7,5 Volt, ja bis zu 30 Volt Leerlaufspannung arbeiten. Batteriebetriebene Geräte sind hier besser, da zu- meist eine 1,5 Volt-Quelle benutzt wird. Durch das Auslöten eines Anschlusses des zu messenden Bauteils vermeidet man all diese Schwierigkeiten. Andererseits: wenn Sie nocheinmal Bild 1 betrachten: durch Messen mit umgekehrter Polarität wäre die Shuntwirkung zu vermeiden, da dann der Transistor im Sperrgebiet bleibt.
Aus dem gleichen Grund - zu hohe Meßspannung des verwendeten Ohm-Meters - ist es gefährlich an der Basis - Emitter - Strekke von Transistoren zu messen: Wird eine zu hohe Meßspannung angelegt könnte der Halbleiter zerstört werden.
Bisher wurde lediglich von zu hoher Spannung gesprochen: bei vielen Ohm-Metern ist die Spannung nur im Leerraufsfalle wichtig, bei Kurzschluß fließt aber ein relativ-hoher Strom, obwohl nur eine geringe Spannung an den Prüspitzen auftritt. Zumeist ist dieser stromabhängig von dem eingestellten Meßbereich des Ohm-Meters. Z.B. in Stellung "R X 1" sind Ström_ bis zu 100mA möglich. Selbstverständlich ist dieser Wert zu gefährlich für viele moderne Halbleiter. Vermeidbar ist eine derartige Beanspruchung des Meßobjektes, wenn in der Stellung "R X 100" gemessen wird (Maximalstrom zumeist kleiner 1 mA).
Bei elektronischen Volt-Metern wird oft vom Hersteller er- wähnt, daß keine Gefahr der Zerstörung von Halbleitern bei Messungen mit diesem Modell besteht. Allerdings messen diese Geräte dann so hochohmig, daß die Basis-Emitter-Strecken kaum mehr durch unterschiedliche Meßwerte erkannt wenden können. Die Meßspannung ist so gering, deß die Diodenknickspannung des zu messenden Bauteils nicht überschritten wird. Der Halbleiter wirkt in diesem Fall wie ein hochohmiger Widerstand.
Insgesamt kann also gesagt werden, daß die Messung von Halbleiterbauteilen mit unbekannten OHm-Metern einigermaßen risikoreich ist und ein gewisses Maß an Erfahrung bzw. Gedankenarbeit des Bedienenden vorraussetzt. Wesentlich ist, daß. die Polarität an den Prüfspitzen bekannt ist, sowie die Leer- laufspannung und der Kurzschlußstrom._Nur dann kann abnängig vom zu messenden Schaltkreis mit einiger Sicherheit gemessen werden.
Bei netzbetriebenen Meßgeräten kommt noch zusätzlich die Mög-
lichkeit von Streuströmen dazu wenn mit unterschiedlichen Potentialen gearbeitet wird. Dies ist defakto kaum zu wermeiden , daher sollte jeder Prüfling mit einem Netztenn- transformator betrieben werden oder überhaupt Ohm-Messungen nur im stromlosen Zustand vorgenommen werden.
Ausmessen von unbekannten Halbleitern.
Bild 2 zeigt, wie heim Ausmessen eines unbekannten Transis- tors vorgegangen werden kann. Gemäß dem Bild werden alle Anschlüsse paarweise in beiden Polaritatsrichtungen gemessen. Die niedrigsten Meßwerte (unter 500 Ohm!) kennzeichnen, die Durchlasrichtungen, jeweils Emitter-Basis und Kollektor- Basis. Die höchsten Kennwerte (jeweils paarweise betrachtet) kennzeichnen die Emitter-Kolektorstrecke. Die nächste Meß- gruppe bestimmt die Art des Transistors, gemessen wird zwi- schen Basis und einem der anderen Anschlüsse, ein niederer
 Ohm-Wert bei negativem Pol an der Basis kennzeichnet einen_
PNP-Typ entsprechend mit '+' an der Basis (= NPN-Transistor.)
Bevor Sie einen defekten Transistor austauschen, bedenken Sie daß ein Transistor der innerhalb seiner technischen Daten he-trieben wird eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer hat. ist der Transistor in dieser Schaltung defekt geworden, so muß ein externer Grund vorliegen (weiterer Bauteil defekt, zu hohe Betriebsspannung usw.)
Hingewiesen werden soll auch noch auf die in unserem Katalog
erwähnten Transistortester mit denen nicht nur der Typ des Transistors und seine Funtionsfähigkeit, sondern euch die Stromverstärkung exakt bestimmt werden kann. Dies ist besonders bei. Aufbau von symmetrischen Schaltungen wertvoll (aus-messen von Pärchen!).



In den nächsten Zeilen wird noch mehr auf die Grundlagen des Transistors eingegangen.

Aufbau    eines Transistors
Ein Transistor enspricht 2 pn Strecken oder 2 Dioden, die eine gemeinsame Verbindungsstelle (Basis) besitzen. Alle charakteristischen Eigenschaften eines Transistors ergeben sich aus diesem Aufbau. Die Wirkungsmeise des Transistors kann man sich einfach so vorstellen, daß durch 'überfluten- der Diode Emitter-Basis (die in Durchlaßrichtung betrieben wird und daher nur eine geringe Leistung zur überflutung benöigt), die in Sperrichtung betriebene Diodenstrecke - Basis-Kollektor mehr oder weniger leitend gemacht wird. Ein einfacher, aber auch brauchbarer Test der Wirkungsweise dieser Strecken kann ebenfalls mit dem Ohm-Meter, durchgeführt werden (Bild 3) Hier wird der Durchlaßbereich bei einem PNP-Transistor gemessen. Der negative Pol des   Ohm-Meters (muü nicht ident sein mit dem negativen Pol) bei Strommessungen, wenn ein VielfachMeßinstrument verwendet wird wird an die Basis des Transistors angeschlossen, die andere Prüfspitze am Kollektor und dann an den Emitter angelegt, in beiden Fällen sollte unter 500 Ohm gemessen werden. Bei einem PNP-Transistor ist mit umgekehrter Polung vorzugehen. Um die Sperrichtung zu messen, (siehe Abb. 4) wechselt man die Polarität und wählt einen Meßbereich der möglichst hochohmig ist (Rx 10 kOhm) hier sollten 700 kOhm bis 1,5 Mohm bei üblichen Siliziumtransistoren-gemessen werden. Bei Leistungstransistoren "ergeben sich Werte etwa ab 50 kOhm. Beachten Sie aber, daß der tatsächlich abgelesene Ohmwert bedeutungslos ist, da er vom eingestellten Meßbereich des Ohm-Meters (angelegte Meßspannung!) abhängig ist. Um daher aus diesen Messungen wirklich Rückschlüsse zu ziehen ist der Vergleich mit als intakt bekannten Transistoren äußerst nützlich.
Die Funktion der Stromverstärkung kann mit Hilfe eines zusätzlichen Widerstandes (500 kOhm in Abb. 5) überprüft werden. Das COhm-Meter muß beim anklemmen des Widerstandes eine Verringerung des gemessenen Wertes anzeigen.

FET, Feld-Effekt-Transistor
Bedingt durch ihren Aufbau (zur Leitendmachung der Kollektorbasisstrecke wird nicht ein Basis-Emitterstrom, sondern das angelegte Potential (Feld) benützt) sind die Messungen hier etwas komplizierter. Zuerst muß gefragt werden, ob es sich um einen JFET oder MOSFET handelt, dann ob P- oder N-Typ.
Wichtig ist, daß derartige Halbleiter niemals sorglos aus der Schaltung ausgelötet werden sollen. Auch neue Bauteile können zerstört werden, wenn zu hohe statische Spannungen an den Anschlüssen auftreten. Es ist daher eine gute Praxis diese Bauteile bis zum Einlöten mit blanken Draht umschlossen zu halten und daher sozusagen im Kurzschlußfalle einzulöten, diese Brücke ist erst nach dem Einlöten zu öffnen. Prinzipiell sollten alle verwendeten Meßgeräte auf Erdpotential gehalten werden, bedenken Sie, daß in besonders kritischen Produktionsprozessen die Arbeit an solchen Schaltkreisen nur mit geeigneten Handschuhen vorgenommen werden! Sie sollten besondere Aufmerksamkeit dem Lötkolben zuwenden: verwenden Sie hier eine ungeerdete Type, so ziehen Sie vor dem Berühren der FET-Anschlußpunkte den Netzstecker und legen den Netzstecker an das Erdpotential des Chassis.

Testen von JFET
Die Durchlaßrichtung wird ermittelt mit dem (Ohm-Meter in Stellung "R X 100", wobei der negative Anschlußpol auf den Gate-Anschluß, der positive auf DRAIN oder SOURCE angelegt wird. Bei P-Kanal wird die Polarität umgekehrt. Der gemessene Widerstand ist relativ hoch, muß aber in der Sperrichtung um den Faktor 10 höher sein.

Testen von MOSFET
Verwenden Sie hier nur Ohm-Meter mit geringster Ausgangsspannung und in dem jeweils höchsten Widerstandsmeßbereich. Da diese FETs einen extremen Eingangswiderstand haben, werden sie sowohl in Sperr- als auch in Durchlaßrichtung mit praktisch unendlich hohes Widerstand gemessen.

Testen von Dioden
Da diese Bauteile nicht verstärken, sind die Messungen relativ einfach und tragen selten ein Risiko der Zerstörung mit sich, üblicherweise wird durch Umpolen gemessen, wobei bei Siliziumtypen ein Durchgangswiderstand von 500-600 Ohm, bei Germanium von 200-300 Ohm typisch ist. In der Sperrichrung sollen mindestens 100x höhere Werte abzulesen sein.
Achtung: In kritischen Einsatzfällen kann zu hoher Leckstrom die Schaltung gefährden.

Zener-Dioden,  Z-Diode,
Die Messung eines Kurzschlusses ist hier ebenfalls einfach, jedoch kann die Messung der tatsächlichen Zenerspannung nur durch Verwendung einer regulierbaren Spannungsquelle erfolgen.

TRIAC-Messungen
Nach Abb. 7 können Thyristoren ebenso mit den Ohm-Meter gemessen werden. Hier wird der niedrigste Meßbereich verwendet und gleichzeitig wird GATE des Thyristors mit der Anode ver- bunden. Ein  Ohm-Wert von 15..50 Ohm soll gemessen werden. Achtung: Wenn der Kurzschluß über Gate-Anode aufgehoben wird, soll der gemessene Widerstand unverändert bleiben. Wird aber jetzt die Prüfspitze einmal entfernt und dann wieder angesetzt soll ein sehr hoher Widerstand gemessen werden.
Zusammenfassung
Die vorstehenden Zeilen sollen Ihnen nur helfen einen über-blick über die Funktionsfähigkeit eines Bauteils zu gewinnen. In den meisten Fällen ist der Meßvergleich mit einem als einwandfrei bekanntem Transistor eine sehr gute Methode um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Besonders bei ausgefallenen Transistortypen ist dies leider oft nicht möglich.


**************************************************************
497_b_Text-x_VHS7.1.03  Meß- und Prüfgeräte für das Hobby-Labor, Meßgeräte-Aufstellung_2a.doc


Meß- und Prüfgeräte für das Hobby-Labor


1 Vielfach-Meßinstrument mit Spiegelscala 20 kOhm/Vdc und 4 kOhm/Vac

(Multimeter, bzw.analoges Universalmeßgerät)


BBC – GOERZ – Metrawat Unigor 6e 1% ATS 8.200,-


1VDE-Spannungsprüfer -Schraubendreher , Phasenprüfer (Glimmlampe mit Vorwiderstand)

1 12V Autolichtprüfer-Schraubendreher

1 Zündkerzenprüfer-Schraubendreher (Zündspannungsprüfer 1kV..15k)

400V Sicherheits-Prüflampe (2Stk. 230V/15Watt Glühlampen in Reihenschaltung)

Spannungsprüfer (Elektronischer Phasenprüfer 80..250Vac Re=10MOhm) mit Tastspitze

Durchgangsprüfer bis 10 Ohm Elektrotechnik 3,5V/0,2A (Verdrahtung ausklingeln)

Durchgangsprüfer bis 50 Ohm Elektronik 3,5V/0,2A

Spannungsprüfer mit Polaritätsanzeige (2 anti-parallel geschaltete LEDs mit PTC=Kaltleiter in Reihe)


GOERZ Hochfrequenz-Taskopf

GOERZ GE4196 Hochspannungs-Tastkopf (1 GOhm in Reihe 30 kV/30uA)

ICE Hochspannungs-Tastkopf (10 MOhm in Reihe 2,5 kV/250uA)

ICE Hochspannungs-Tastkopf (100 MOhm in Reihe 25 kV/250uA)

Mini-Stromzange 100Ampere



Ein Leitfaden für den Einstieg in die elektronische Meßtechnik

Wie kein anderer Bastler ist der Hobby-Elektroniker auf Meß- und Prüfgeräte angewiesen, um das Verhalten einer Schaltung zu er­kennen und Fehler einzukreisen.
Für das Hobby-Labor benötigt man nicht unbedingt einen teuren Meßgerätepark.
Wer seine Kenntnisse sinnvoll einsetzt, kommt mit einfachen, selbstgebauten Prüfgerä­ten auch zu brauchbaren Ergebnissen.
Unentbehrlich für jeden Elektroniker - ob Bastler oder Profi -ist das Vielfachinstrument, auch Multimeter genannt.
Es hat meist mehrere Meßbereiche für Gleich- und Wechselspannungen, Gleich- und Wechselströme, sowie Möglichkeiten zur Widerstands­messung.
Beim Kauf sollte man auf einen möglichst hohen Innen­widerstand im Spannungsbereich achten.
Standardwerte sind für Gleichspannung 20 kOhm/V, für Wechselspannung 5 kOhm/V.
Für den Anfänger ist ein analog anzeigendes Instrument sinnvoller als ein Digital-Multimeter, bei dem er sich zu sorglos auf den angezeigten Zahlenwert verläßt.
Das etwas mühevolle Ablesen auf einer Analogskala "zwingt" den Elektroniker doch etwas mehr zum Nachdenken, ob der Wert wohl stimmen kann.
Zum Ausmessen unbekannter Werte von Widerständen, Drosseln und Kondensatoren dient die RLC-Meßbrücke, als Bausatz aus dem fernen Osten durchaus noch zu finanzieren.
Mit diesen Meßbrücken lassen sich die Bauteilewerte bis zu 1 % genau bestimmen.
Außerdem er­spart so ein Gerät den Einkauf teurer, engtolerierter Bauteile, die zum Selbstbau weiterer Meßgeräte benötigt werden.
Diese kann man aus billig erstandenen Sortimenten dann einfach ausmessen.
Auch zum Selbstbau geeignet sind die Transistortester. Sie ermög­lichen ein schnelles, problemloses Überprüfen dieser Halbleiter auf Funktion und Verstärkung, sowie Anschlußbelegung und Typ (npn oder pnp).
Wer sich mit der Nf-Technik beschäftigt, kann ohne Sinus-/Rechteck­generator nicht leben.
Ebenso wird ein Millivoltmeter gebraucht, dessen Frequenzgang mindestens bis 20 kHz reicht.
Für diese Geräte erscheinen in Fachzeitschriften und Elektronikbüchern immer wieder brauchbare Bauanleitungen, die den Besitz erschwinglich machen.
Für den Anfänger in der Nf-Technik reicht diese Ausstattung erst mal eine Weile.
Wer dann Erfahrung hat und auf dem Hi-Fi-Sektor aktiv wird, sehnt sich bald nach einer Klirrfaktormeßbrücke, einem Leistungsmesser und natürlich einem Oszilloskop.
Doch die Finanzie­rung solcher Geräte ist für den Bastler meist noch schwieriger als deren Handhabung.
Die Digitaltechnik erfordert wieder andere Meßgeräte:
Sehr einfach zu bauen und preiswert sind Logik-Prüfstifte, auch ein. Mutivibrator als Rechteckgenerator ist verhältnismäßig leicht zu realisieren.
Was dann noch kommt, wird schon teurer: Frequenz­zähler und wieder ein Oszilloskop, möglichst ein Mehrkanalgerät.
Aber diese elektronischen Umschalter wiederum können leicht selbst gebaut und vor den Eingang geschaltet werden.
Wer auf dem Gebiet der Hf-Technik mit Selbstbaugeräten Erfolg ha­ben will, darf theoretisch und praktisch nicht ganz unerfahren sein.
Meßtechnisch geht es hier nicht mehr ganz so einfach wenn man aussagekräftige Werte erhalten will.
Daß aber auch auf diesem Gebiet nicht nur die Profis mitreden können, beweisen seit Jahrzehnten die Funkamateure,
An Meßgeräten werden vor allem ge­braucht: Hf-Meßsender/-Wobbler, Frequenzzähler, Hf-Voltmeter.
Der Amateur- und Hobby-Elektroniker hat also durchaus die Möglich­keit, durch Eigenbau vieler Meß- und Prüfgeräte nach und nach ver­hältnismäßig preiswert sein Labor komplett einzurichten.


Zum Selbstbau von Meßgeräten und zu vielen Meßverfahren gibt es zahlreiche Literatur

z.B.

1 Nührmann, Der Hobby-Elektroniker lernt messen, 1978 München, Franzis-Verlag.

2 ELO, Vom Umgang mit Meßgeräten, Heft 7/76 bis Heft 6/77.

3 Sutaner/Wißler, Wie arbeite ich mit dem Elektronenstrahl­ Oszillografen?, 1976 München, Franzis-Verlag.

4 ELO, Das elektronische Multimeter - eine sichere Sache, Heft 9/78, Seite 69.

5 Knobloch, Schlüssel zur Meßtechnik, 1977 München, Franzis-Verlag.

6 Funkschau, Einfacher Rechteckgenerator, Heft 19/78, Seite 101.


**************************************************************

          Weich-Löten in der Elektronik

Basiswissen, 1988-5-20 Richtiges löten, Lötanleitung, 25W-Lötkolben, L-SN60PbCu2 2 EAM-x
812 KB
Basiswissen, 1989-3-18 SMD Löten mit Lötpaste, Lötzinn aus der Tube 2 EAM-x
573 KB
Basiswissen, 1990-1-41 Entlöten, Entlötlitze, Entlöt-Saugpumpe, Entlöt-Vorsatz 2 EAM-x
353 KB
Entlöten Methoden 3 x-x
211 KB
FC0172 Löten von leiterplatten, Löten aber richtig! 2 Anleitung-x
42 KB
ICs auf Platine entlöten mit Injektionsnadel Nr. 1 2 fritz-x
343 KB
+++ Löten in der Elektronik, Lötanleitung für Anfänger, Drahtwürfel 1=leicht fritz-x
39 KB
+++ Löten in der Elektronik, Lötzinn Grundlagen 1=leicht fritz-x
15 KB
Printplatten Weichlöten Grundlagen 1=leicht x-x
522 KB
VHS5.2.0E Das Löten von Gedruckte Schaltungen 2 Anleitung-x
91 KB
Weich- und Hart-Löten 1=leicht x-x
384 KB



Literatur in Elektronik-Magazine:

Alles über Löten  (Grundlagen   TL1 u. TL2)   ELO-Spezial 1975/76 Seite 60

Über das leidige Löten            itm-PR      1975/15/16

Alles über sauberes Löten         hobby       1972/24/114

Lötverbindungen                   elektor     1978/2/29

Multicore Lötzinn für Flammlötung itm-PR      1982/06/30

Kleine Lötlehre                   elex        1983/03/24

Eine kleine Lötologie ELOextra (Elektronik für Einsteiger) Seite 14

Wie löte ich richtig              itm-PR      1986/14/20..23

Weichlöten kein Geheimnis         itm-PR      1981/21/21..23


BUCH, RPB112,  Löten für den Praktiker, R. Strauß, Franzis-Verlag

Das Löten für den Praktiker
Regeln für den Anfänger, Grundwissen für den Profi
B/T: 112
Reihe: RPB:
Auflage: 2
Erschienen: 1984
Autor: Rudolf Strauss
ISBN: 3-7723-1122-9
Verlag: Franzis
Ausführung: Taschenbuch
Format: 12x17
Seiten: 112
Euro: 4,-
Kommentar: Kinder betet, der Vater lötet,



**************************************************************

Bevor ein Bastler beginnt, seinem Hobby nachzugehen, muß er sich darüber im Klaren sein, daß dies unter Umständen gefährlich sein kann.


Besonders der Umgang mit 230V Netzspannungen setzt eine technische Vorbildung und ein verantwortungsvolles umsichtiges Handeln voraus.

Auf keinen Fall darf der Arbeitsplatz Kindern oder sonstigen technisch nichtbewanderten Personen zugänglich sein, was bei Familienangehörigen durchaus sein kann.

Also möglichst kein Basteln am Küchentisch. Der Arbeitsplatz sollte sich in trockenen Räumen befinden.
Eisenteile der Installation, Heizung usw. müssen isolierend abgedeckt sein..
Falls der Fußboden keine ausreichende PVC- Isolierung besitzt, läßt sich das mit einer leicht zu beschaffenden Gummimatte, oder sonstigem Isoliermaterial, nachholen. Verhindert wird damit der direkte Kontakt mit der Erde.

Es versteht sich von selbst, daß ein Keller- oder sonstiger Feuchtraum sich nicht eignet, da hier bereits geringe Spannungen erhebliche lebensgefährliche Schläge verursachen.
Richtiges Werkzeug, d .h. isolierte Schraubenzieher, Zangen usw. sind heute überall preiswert zu bekommen .

Dazu gehört ein batteriebetriebenes Vielfachinstrument und ein Niederspannungslötkolben.
Diese beiden Geräte haben den Vorteil, daß sie erdfrei sind. Die nächste, notwendige Investition ist ein Fehlerstromschutz-Schalter, der zwischen der Netzsteckdose mit Schurzkontakt ( Schuko ) und den in Betrieb zusetzenden Gerät geschaltet wird.
Der Schutzschalter schaltet bei Kurzschluß und Fehlerstrom sofort ab.

Da die Inbetriebnahme in der Regel bei geöffnetem Gerät erfolgt, ist es Vorschrift, berührungsgefährliche Teile abzudecken.

Das Gerät sollte, wenn alles in Ordnung ist, einige Minuten laufen, ohne daß man sich darüber beugt.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß falsch eingelötete Elkos nach dieser Zeit explodieren.
Besonders bei vergossenen, stehenden Typen fliegt die Kappe mit lautem Knall ab und kann dem Bastler böse Augenverletzungen beibringen.

Gutes Licht am Arbeitsplatz ist selbstverständlich und man sollte genau darauf achten, daß keine " Rauchwölkchen " eine fehlerhafte Verdrahtung anzeigen.

Das letzte und wichtigste Werkzeug ist ein Phasenprüfer, zumeist in Schraubenzieherform beim Handel erhältlich, womit Gehäuse, Masse und Schutzleiter (hauptsächlich bei Lichtsteuergeräten) daraufhin überprüft werden, daß keine Phase anliegt.

Die Gegenprobe erfolgtdurch Herumdrehen des Netzsteckers.




**************************************************************

Kolter Electronic
 

AK-Modul-Bus

BMC Messsysteme

Meilhaus

Hygrotec

Dostmann electronic

Velleman

fischertechnik

Limata GmbH


*********************************************************



Für eine gezielte Suche nach entsprechender Literatur ist das Internet (www.buchkatalog.de ,www.amazon.de o.ä.) zu empfehlen.


Messtechnik-Bücher



Heyne, Georg
Elektronische Meßtechnik
Eine Einführung für angehende Wissenschaftler
OLDENBOURG Wissenschaftsverlag GmbH
1999
ISBN 3-486-24976-2



H. Neumann, K. Schäfer
Elektrische und elektronische Meßtechnik
WTB Wissenschaftliche Taschenbücher Bd. 220
Akademie-Verlag Berlin
1981
nicht mehr verlegt - vielleicht Altbestände?



Klein, Jürgen W.; Dullenkopf, Peter; Glasmachers, Albrecht
Elektronische Meßtechnik. Meßsysteme und Schaltungen.
Teubner Studienbücher Physik
TEUBNER
2000
ISBN: 3-519-06135-X
ISBN: 978-3-519-06135-9; Preis: 18.00 EURO



Pfeiffer, Wolfgang
Digitale Meßtechnik. Grundlagen, Geräte, Bussysteme.
SPRINGER, BERLIN
1998
ISBN: 3-540-63904-7;
ISBN: 978-3-540-63904-6; Preis: 29.95 EURO



Pfeiffer, Wolfgang
Elektrische Meßtechnik
VDE-VERLAG
1999
ISBN: 3-800-72316-6
ISBN: 978-3-800-72316-4; Preis: 26.60 EURO



Hrsg. v. Wolf-Jürgen Becker, Karl W. Bonfig u. Klaus Höing
Handbuch Elektrische Meßtechnik
HÜTHIG
2000
ISBN: 3-7785-2769-X
ISBN: 978-3-7785-2769-6; Preis: 76.00 EURO



Hrsg. v. Jörg Hoffmann
Taschenbuch der Messtechnik
HANSER FACHBUCHVERLAG; FACHBUCHVERLAG LEIPZIG
3., erw. Aufl. 2002
ISBN: 3-446-21977-3
ISBN: 978-3-446-21977-9; Preis: 19.90 EURO



BUCH:
Elektrotechnik für Maschinenbauer:
Grundlagen und Anwendungen Teubner-Verlag
ISBN: 3-5194-6325-3, 17,2x1,7x24cm

BUCH:
PC-Meßtechnik: Grundlagen und Anwendungen der rechnergestützten Meßtechnik
Vieweg-Verlag, Fachbücher der Technik (German Edition), Horst Schwetlick
Taschenbuch, 1. Januar 1997
ISBN: 3-5280-4948-0, 17x2,5x24cm

BUCH:
Elektronische Meßtechnik, Meßsysteme und Schaltungen
Teubner-Verlag

BUCH:
Elektronische Meßtechnik
Teubner-Verlag, Studienbücher Technik
Taschenbuch – 10. Juni 1992
von Jürgen Klein (Autor)
ISBN: 3-5190-6135-X




*********************************************************

                 Vor der Messung entladen!
                  https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Kapazität




       Hochohmige Testschaltung zum Kondensator testen



       Bestimmung kleiner Kapazitäten

https://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/Kalender11/Kapazitaet.html




Laden eines Kondensators über einen Widerstand.

https://www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/mathematisch-naturwissenschaftliche-faecher/physik/unterrichtsmaterialien/e_lehre_2/efeld/kondensatorladung/kondensatorladung.htm




Kapazitätsmessung mit dem ARDIINO UNO R3
Bei dieser Schaltung wird das Timing des Ladens bzw. Entladens eines Kondensators mit einem vorgeschalteten Widerstand ausgenutzt.
Die Ladezeit ist nur von den Größen des Kondensators C und des Widerstandes R abhängig.
Daher wird das Produkt aus Kapazität C und Widerstand R als Zeitkonstante τ (tau) festgelegt.
τ = R × C


Ladekurve des Kondensators im Gleichstromkreis



Entladekurve des Kondensators im Gleichstromkreis



ARDUINO UNO R3 Sketch
#define PIN_ANALOG A0 #define PIN_CHARGE 13 #define PIN_DISCHARGE 11 // speeds up discharging process, not necessary though const int resistorValue = 10000; // init resistor value unsigned long startTime, elapsedTime; float microFarads, nanoFarads; void setup() { pinMode(PIN_CHARGE, OUTPUT); digitalWrite(PIN_CHARGE, LOW); Serial.begin(9600); } void loop() { digitalWrite(PIN_CHARGE, HIGH); // Begins charging the capacitor startTime = millis(); // Begins the timer while(analogRead(PIN_ANALOG) < 648) { // Does nothing until capacitor reaches 63.2% of total voltage } elapsedTime = millis() - startTime; // Determines how much time it took to charge capacitor microFarads = ((float)elapsedTime / resistorValue) * 1000; Serial.print(elapsedTime); Serial.print(" ms "); if (microFarads > 1) { // Determines if units should be micro or nano and prints accordingly Serial.print((long)microFarads); Serial.println(" µF"); } else { nanoFarads = microFarads * 1000.0; Serial.print((long)nanoFarads); Serial.println(" nF"); delay(500); } digitalWrite(PIN_CHARGE, LOW); // Stops charging capacitor pinMode(PIN_DISCHARGE, OUTPUT); digitalWrite(PIN_DISCHARGE, LOW); // Allows capacitor to discharge while(analogRead(PIN_ANALOG) > 0) { // Do nothing until capacitor is discharged } pinMode(PIN_DISCHARGE, INPUT); // Prevents capacitor from discharging }


https://elektro.turanis.de/html/prj080/index.html




Kondensatoren clever prüfen - Eine Alternative zum Multimeter

https://www.weltderfertigung.de/suchen/lernen/elektronik/kondensatoren-clever-pruefen.php




Messung von Kapazitäten, Auf- und Entladungen von Kondensatoren


https://uol.de/f/5/inst/physik/ag/physikpraktika/download/GPR/pdf/Kapazitaeten.pdf




Kapazität messen

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/1505071.htm




Kapazitätsmessung mit dem Digitalmultimeter

https://www.elektronikpraxis.vogel.de/mit-der-richtigen-methode-die-kapazitaet-eines-kondensators-zuverlaessig-messen-a-169371/




Kondensator messen mit Multimeter https://www.talu.de/kondensator-messen/

https://www.talu.de/kondensator-messen/




Kondensator testen mit Multimeter Durchgangsprüfer
Kapazität vom Kondensator messen mit Multimeter


https://multimetertests.de/kondensator-messen-mit-multimeter/




Wie kann man Kondensatoren testen?


https://werkstatt.sos-zubehoer.de/kondensator-testen/




Laborpraktikum 2 – Kondensator undKapazität

https://home.zhaw.ch/~loma/e-lehre_2/pdf/labor_2.pdf



Messgerät für ELKOs mit PIC16F883
Messung des Reihenwiderstandes ESR
Schaltung ELKO-C & ESR-Messgerät

300-c_fritz-x_Messgerät für ELKOs mit PIC16F883_1a.pdf
https://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/elko/elko.htm




L\C\ESR-Meter
L\C-Messung
ESR-Messung


http://digital-nw.de/L-C-ESR-Meter.htm







Elektrolyt-Kondensatoren
Elkos können diverse Schäden bekommen, die sich auch jeweils unterschiedlich nachweisen lassen:
    1.) Verlust der Kapazität, meist schon allein durch Alterung hervorgerufen.
Dabei geht das Elektrolyt chemisch kaputt und die Dielektrizitätskonstante wird geringer und damit die Ladung, die man zwischen den "Platten" speichern kann.
    2) Verlust der Kapazität durch Durchschläge.
Hier kommt es zu räumlich begrenzten Kurzschlüssen zwischen den Polen, die Folien brennen dabei regelrecht ab.
Da aber viele Elkos "selbstheilend" sind, wird einfach die durchgeschlagene Stelle durch Zusätze im Elektrolyt "weggeätzt", der Kurzschluß verschwindet, aber die Fläche der "Platten" ist jetzt kleiner.
Zudem erhöht sich die Geschwindigkeit der Selbstentladung, da an den Stellen das Elektrolyt leitfähig wird.
    3) Hohe Selbstentladung durch gealtertes Elektrolyt.
Hier wird mit der Zeit einfach das Elektrolyt leitfähiger und der Kondensator entlädt sich schneller selbst.
    4) Erhöhung des Innenwiderstands.
Auch die leitfähige Folie kann auf Dauer "schlechter" werden.
Dadurch erhöht sich der Widerstand in den Folien und die Maximalströme am Kondensator sind kleiner.
Ist für Elkos aber nur selten ein Thema, da Elkos i.d.R nicht "schaltfest" sind und somit ohnehin nicht für hohe Ströme gebaut werden.
    5) Verringerung der Spannungsfestigkeit.
Es kann sein, daß ein Kondensator mit der Zeit bereits bei kleineren Spannungen durchschlägt ( Kurzschluß, ggf. selbstheilend ).
    6) dauerhafter Kurzschluß. Na ja, dazu braucht man nicht viel sagen

Für die Praxis:
Wenn aus einer Reihe von Kondensatoren einer einen Defekt aufweist, kann man getrost alle anderen mit entsorgen, denn die werden sich auch bald genauso verhalten.
Beim Preis der Dinger lohnt sich ja eigentlich schon aufwendiges Messen nicht.

Messen:
    1) Mit einem passenden Digitalmultimeter kann man die Kapazität der Elkos messen.
Das ist schon mal eine Hausnummer ! ! !
Nachteil:
Das DMM benutzt nur sehr kleine Spannungen.
Eine Erniedrigung der Durchschlagsspannung kann man so nicht messen.
    2) Einfach auf Sollwert aufladen ( Das ist immer deutlich unter der Spannung, die drauf steht! ) und eine Zeit warten.
Kurz wieder die Spannung messen, wieder warten, Spannung messen usw.
Achtung:
Auch das Messen selbst entlädt den Kondensator!
Entlädt sich der Kondensator nach einer längeren Pausenzeit deutlich selbst, gehört er auch in den Elektronik-Schrott.
    3) Beim Laden auf Zielspannung ( nicht Nennspannung ! ) kann man auch mal schauen, ob dann bei voller Ladung kein weiterer Strom in den Kondensator fließt.
Dazu muß man dann den Meßbereich auf wenige mA/uA schalten, damit man was sieht.
Bei mA ist eigentlich schon keine Hoffnung mehr ! ! !

Innenwiderstandsmessung ist mit Hausmitteln eher nicht zu machen.
Für eine "Schaltanwendung" für Weichenantriebe sind Elkos übrigens nicht gemacht.
So manche Schaltung mutet den Elkos dabei zu viel zu.
Elkos können i.d.R. keine hohen Ströme vertragen und reagieren mit Selbstzerstörung, wenn man sie oft zu "hart" lädt oder entlädt.
Für solche Anwendungen gibt es extra Typen, die "schaltfest" sind.

Die "normalen" werden typischer Weise ja in Glättungsschaltungen verbaut, wo die Ströme niedriger und eher periodisch konstant sind.





DIN A4  ausdrucken

*********************************************************
Impressum: Fritz Prenninger, Haidestr. 11A, A-4600 Wels, Ober-Österreich, mailto:schaltungen@schaltungen.at
ENDE










Comments