AATiS-Praxisheft‎ > ‎

ElektronikBasteln

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http://www.schaltungen.at/

                                                                                             Wels, am 2018-11-26

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~015_b_PrennIng-a_elektronik-aatis.praxisheft-praxisheft-elektronikbasteln (xx Seiten)_1a.pdf


  AATiS e.V.

Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule e.V.





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BX001 PC-Lüftersteuerung 12V

Ein temperaturabhängiger Widerstand schaltet in Abhängigkeit der Temperatur einen kleinen PC-Lüfter ein bzw. aus.
Die Temperaturschwelle ist mittels eines Trimmers einstellbar.
Die Schaltung ist ausgelegt als Demonstrationsobjekt für eine Schalttemperatur im Bereich von etwa 20°C bis 35°C.

Schaltplan

Funktionsbeschreibung :
Der Strom fließt durch den Trimmer und den NTC (Heißleiter) nach GND.
Wenn der Spannungsabfall am Trimmer ca.0,65V erreicht, beginnt der Transistor zu leiten und der Lüfter läuft los.
Der Spannungsabfall am Trimmer wird beeinflußt durch den Widerstandswert des Trimmers sowie dem Widerstandswert des NTC.
Der Trimmer wird so justiert, daß bei Raumtemperatur der Lüfter gerade nicht anläuft.
Erwärmt sich der NTC, z.B.durch Auflegen eines Fingers, so sinkt der Widerstand des NTC, der Strom durch Trimmer und NTC steigt,
der Spannungsabfall am Trimmer erhöht sich damit auch und der Lüfter läuft los.
Wird der Lüfter so positioniert, daß er den NTC anbläst und somit abkühlt, stoppt er alsbald wieder.
Wer einen ordentlichen, kühlenden Luftstrom haben möchte, sollte diese Schaltung an 12Vdc betreiben.



Bestückungsplan
Der Betrieb erfolgt mit 9V bis 12V.
Der Bausatz enthält alle erforderlichen Elemente wie Platine, alle Bauteile und Batteriehalter, aber keine Batterien und Anschlussklemmen.


Materialliste
Part          Value         Kommentar
Platine       BB41
NTC           4k7 @ 25°C    SMD,sehr klein !!
R1            Trimmer 500R
T1            BSV15-6
Lüfter        12V
Batterieclip  9V

Aufbauunterlage BX001-Lüftersteuerung
093_b_AATiS-x_BX001 Lüftersteuerung 12Vdc § BB41 NTC4,7k Mo12V_1a.pdf





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BX003 Monoflopblinker

Schaltplan

Jeweils 2 mal 2 Leuchtdioden blinken abwechselnd.
Blinkdauer bzw. -frequenz sind durch Variation eines Widerstands bzw. eines Kondensators individuell einstellbar.
Die Box enthält neben der Grundbestückung auch Bauteile für vorstehend genannte Variation. Betrieb mit drei Mignonzellen.

Der Bausatz enthält alle erforderlichen Elemente wie Platine, alle Bauteile und Batteriehalter, aber keine Batterien.


Bestückungsplan



Musteraufbau


Funktionsbeschreibung :
Der integrierte Baustein 74HC123 enthält zwei retriggerbare Monoflops, deren eigentlicher Zweck jeweils die Erzeugung eines Impulses mit definierter Länge ist.
Je nach Beschaltung der Eingänge reagiert das Monoflop auf die fallende oder steigende Flanke des Eingangssignals zur Aktivierung des Ausgangsimpulses.
In unserem Fall verschalten wir die beiden Monoflops so, daß sie jeweils beim Abschalten des Impulses das andere Monoflop triggern.
Die CLR-Eingänge müssen auf HIGH liegen, um eine Reaktion auf Signale an den A- bzw. B-Eingängen auszulösen.
Eingang A muß auch auf GND liegen, damit eine steigende Flanke am Eingang B das Monoflop triggert und der Impuls am Ausgang Q mit HIGH erscheint.
Im Einschaltmoment sind beide Monoflops zurückgesetzt.
Am Eingang B von IC1A steigt die Spannung, da sich der Kondensator C3 über R7 auflädt.
Diese ansteigende Spannung triggert Monoflop IC1A, Ausgang Q (Pin 13) geht auf HIGH, Ausgang /Q (Pin 4) fällt auf low.
Nach Ablauf der Impulszeit kippt das Monoflop wieder zurück.
Der nach HIGH wechselnde Ausgang /Q (Pin 4) triggert nun IC1B.
Dessen Ausgänge wechseln den Logikpegel.
Ausgang Q (Pin 5) von IC1B geht auf HIGH und fällt nach der Impulszeit auf low zurück.
Da dieser Ausgang mit dem A-Eingang von IC1A verbunden ist, dessen B-Eingang (Pin 2) auf HIGH liegt, triggert die abfallende Flanke nun IC1A, und der Ablauf wiederholt sich.

Die Impulszeit berechnet sich zu
t = K * Rext * Cext, wobei  t = typische Impulsbreite in ms;
Rext = R1 bzw. R2 in kOhm;
Cext = C1 bzw. C2 in μF;
K = konstant = 0,45 für VCC = 5,0V und 0,55 für VCC = 2,0V


Aufbauunterlage BX003-Monoflop-Blinker
093_b_AATiS-x_BX003-Monoflop-Blinker 5Vdc § BB55 74HC123 4xLED_1a.pdf




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BX004 Quadroblinker 4,5V
Schaltplan

Ein astabiler Multivibrator lässt vier Leuchtdioden in 2x 2-Gruppierung abwechselnd blinken.
Die Blinkfrequenz ist durch Variation eines Kondensators veränderbar.
Die Box enthält neben der Grundbestückung auch Bauteile für vorstehend genannte Variation.
Der Betrieb erfolgt mit 3 Mignonzellen AA 3x 1,5V = 4,5V.
Der Bausatz enthält alle erforderlichen Elemente wie Platine, alle Bauteile und Batteriehalter, aber keine Batterien.

Bestückungsplan

Materialliste
   Part           Value        Kommentar
   Platine        BB45
2x C1, 2          10 .. 100μ   10μ/47k oder 22μ/47k oder
2x R1, 2          8 .. 47k     47k/18k oder 100μ/8.2k
   IC1            74ACT00
4x LED1..4        div. Farben  SMT-LEDs : abgeschrägte Ecke ist Kathode
4x R3..6          330
   Batteriekasten

Funktionsbeschreibung :
Im Einschaltmoment sind beide Kondensatoren entladen.
Die Gattereingänge pin-1 und pin-2 bzw. pin-4 und pin-5 liegen über die Widerstände R1 bzw. R2 auf GND, die entsprechenden Ausgänge pin-3 und pin-6 auf HIGH.
Die entladenen Kondensatoren sorgen für einen HIGH-Pegel an den Gattereingängen.
Durch Unsymmetrien im Aufbau schaltet ein Gatter schneller durch und legt damit seinen Ausgang auf low.
Angenommen, IC1A schaltet zuerst durch, d.h. daß der Ausgang pin-3 auf LOW geht.
Der Kondensator C2 bleibt entladen.
Kondensator C1 hingegen wird durch das HIGH am Ausgang von IC1B (Pin 6) aufgeladen, bis der Spannungsabfall an R1 soweit zurückgeht, daß der Gatterausgang pin-3 kippt (nach HIGH).
Damit lädt sich C2 auf, Gatter IC1B schaltet den Ausgang pin-6 nach LOW und C1 wird entladen.
Wenn C2 aufgeladen ist, kippt der Ausgang pin-6 wieder nach HIGH und der Vorgang wiederholt sich.
Die Gatter IC1C und IC1D invertieren die Signale der
Ausgänge von IC1A bzw. IC1B, die entsprechenden LEDs leuchten antizyklisch .


Aufbauunterlage BX003-Monoflop-Blinker
093_b_AATiS-x_BX004 Quadro-Blinker 4,5Vdc § BB45 74AST00 4xLED_1a.pdf




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BX006 Drahtlose Morsetaste

Angeregt durch eine Veröffentlichung in cqDL 05/08 entstand die „Drahtlose Morsetaste“ oder der „wireless keyer“.
Ein einfacher Quarzoszillator sendet bei Tastung der Betriebsspannung ein Signal im 20m-Band (oder einem anderen Amateurfunkband) aus,
das in einem nur wenige Meter entfernten KW-RX (auch ohne angesteckte Antenne) empfangen werden kann.

Baut sich jeder Teilnehmer diese Schaltung auf, so kann der Morselehrgang drahtlos durchgeführt werden.

Schaltplan


Bestückungsplan


In die Mitte der Platine werden, ca. 10mm vom Rand, die beiden Bohrungen für die Klinkenbuchsen erstellt.
Praktischerweise legt man dazu die Platine mittig in den Deckel der Blechschachtel und bohrt so gleichzeitig die Löcher in beide Teile.
Die Platine wird mit den beiden Klinkenbuchsen am Deckel befestigt, sodaß die Leiterbahnseite nach innen in die Schachtel zeigt und die Buchsen oben auf dem Deckel angeschraubt werden.
Das Bestücken der wenigen Teile geht schnell vonstatten. Der Quarz MUSS isoliert montiert werden, andernfalls bildet das Quarzgehäuse einen Kurzschluß!
Die blaue Linie von Kondensator C2 stellt eine „freiluft“ zu verlegende Verbindung dar.
Die blauen Rechtecke an den Buchsen symbolisieren die Anschlüsse, jeweils 1x Gehäuse (= GND) und 1x Innenleiter (= 0V der Batterie bzw. Kondensator C2).
Löten Sie den einen Klinkenstecker an die Anschlußdrähte der Morsetaste.
Der zweite Klinkenstecker fungiert als „Antennenträger“, denn da wird nur an den Innenleiter ein ca.20cm langes Stück Schaltdraht angelötet.
Dieses steht dann senkrecht in die Höhe.
Die 9V Transostor-Batterie wird mit doppelseitigem Klebeband auf den Boden der Blechschachtel geklebt.
Jetzt die Batterie anklemmen, Deckel aufsetzen, KW-RX einschalten und auf ca. 14.320kHz abstimmen.
Das Signal unser wireless Morsetaste auf angenehme Tonfrequenz durch Feineinstellung der Empfangsfrequenz justieren.
Je nach Antennenlänge und Belastung des „Antennenanschlusses“ variiert die Sendefrequenz.
Das kann aber bei einer so einfachen Schaltungtoleriert werden.


Musteraufbau



Materialliste
   Part              Value         Kommentar
   PCB               BB41
   9V-Clip
   C1                33p
   C2                150p
   T1                BC546B
   Q1                14.318MHz     isoliert montieren !!!!
   R1                1k
   R2                120k
2x Buchsen           2.5mm Klinke  für Morsetaste und “Antenne”
2x Stecker           2.5mm Klinke
   Gehäuse           Blechschachtel



Funktionsbeschreibung :
Der Transistor bildet mit den wenigen Bauelementen einen Oszillator, der mit der Frequenz des Quarzes schwingt.


Aufbauunterlage BX006 Wireless-Morsetaster
093_b_AATiS-x_BX006 Wireless-Morsetaster 9Vdc § BB41 X14.318MHz BC546B Ta_1a.pdf






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Medien > Elektronikbastelleien > Bauen mit Streifenleitern


Einfache Schaltungen zum Nachbau auf einer Streifenleiterplatine:
Geringe Kosten der Leiterplatte und der Bauteile (bis auf manchmal einige teure Spezialbauelemente, leider...).
Die Schaltungen sind meist Standardapplikationen.
Die Lochraster-Layouts erstellte (wenn nichts anders angegeben)
U. Wengel.  H. Berka unterstützt mit Ideen und der Formulierung der Kurztexte.
Die Kostenangabe ist lediglich ein relativer Richtwert, damit können die Kosten der Schaltungen untereinander ungefähr verglichen werden.
Zu diesen Bauvorschlägen gibt es vom AATiS keine Bausätze!

Alle Layouts sind durch Nachbau überprüft.
Aber bei der Überarbeitung der Layouts könne sich doch noch Fehler eingeschlichen haben.
Rückmeldungen (Fehler, Verbesserungen, aber auch erfolgreiche Aufbauten) erhöhen die Motivation der Autoren zur Veröffentlichung weiterer Lochrasterprojekte!

Alarm

Die Alarmkontakte werden geschlossen - es ertönt ein durchdringendes Alarmsignal.
Auch wenn die Kontakte schnell wieder geöffnet werden: es heult noch einige Zeit durchdringend weiter! (Kosten ohne Lautsprecher Lsp.)

Eine Alarmanlage mit großer Leistung. Mittels eines kurzen Kontaktes zwischen LSP1 und LSP2 wird der Alarm ausgelöst.
Der Kleinleistungstransistor BD140 sorgt für einen lauten durchdringende Heulton, der jeden ungebetenen Gast in die Flucht schlägt.
Auch nach der Unterbrechung des Kontaktes heult es weiter!

Im Bereitschaftszustand benötigt die Schaltung praktisch keinen Strom.

Deshalb kann die Schaltung auch über längere Zeit an der Betriebsspannung angeschlossen werden.
Mitteilungen über Fehler, Verbesserungen oder erfolgreiche Aufbauten erwünscht!


Schaltplan


Bestückungsplan



Materialliste
Part Value
R1   120R
R2   220k
R3   1M
R4   22k
R5   120
R6   10k
C1   100µ
C2   10n
C    100µ
D1   1N4148
T1   BC547 oder BC237 npn
T2   BD140 pnp
SP1  Lautsprecher 4..8R 0,5W
Streifenleiterplatte ca. 70x50x1,6mm
LSP1..6 Lötnagel 1,3mm





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             Lauflicht 9V
9 Leuchtdioden werden im Takt einer Blink-LED geschaltet.

Das IC 4017 ist ein Dezimalzähler, d.h. dass immer nur einer der Ausgänge Q0 bis Q9 Spannung liefern.
Die Blinkdiode D10 schaltet den Takteingang (Clk) periodisch nach GND.
Dadurch schaltet der Zähler weiter. Ausgang Q9 setzt den Zähler wieder zurück.
Statt der Blink-LED könnte auch ein Schalter eingebaut werden, der das Lauflicht „per Hand“ weiterschaltet.

VDD: Anschluss für die Betriebsspannung des IC (Pin 16)
VSS: Masseanschluss des IC (Pin 8)

Mitteilungen über Fehler, Verbesserungen oder erfolgreiche Aufbauten erwünscht!
Fehler in vorherigen Fassungen:
Fehler in der Spannungsversorgung (Mitteilung von Ulrich Schoor)
D7 war an Pin 4 des IC 4017 angeschlossen. Richtig ist:
D7 ist an Pin5 angeschlossen - die Drahtbrücke muss um ein Loch verlängert werden.
(Mitteilung von Michael Weisselberg)



Schaltplan



Bestückungsplan


Andere Aufbauformen sind ebefalls möglich, z. B. können die LEDs als Kreis oder wie folgt als Dreieck angeordnet werden:

Bestückungsplan

Materialliste
Part      Value
R1        10k
R2        120
D1 bis D9 LED 5mm
D10       Blink-LED
IC1       SN4017N
LSP1      Lötnagel 1,3mm
LSP2      Lötnagel 1,3mm
Fassung DIL16 (Low cost)
Streifenleiterplatte ca. 80x60mm oder größer (je nach Anordnung der LED)





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Notbeleuchtung
Wenn der Phototransistor eine zu wenig Licht registriert, leuchten die vier LED auf.

T1 ist ein Phototransistor, der mit abnehmendem Lichteinfall immer hochohmiger wird.
Bei wenig Licht sperrt T2, dadurch erhält T3 keinen Basisstrom mehr und sperrt ebenfalls.
Jetzt fließt über R6 ein Steuerstrom in T4 in die LEDs: D4 bis D7 leuchten.
Der Kondensator C1 und der Widerstand R2 verhindern, dass ein kurzfristiger Lichteinfall stört.
Der Widerstand R4 sorgt dafür, dass bei einer Helligkeit um den Auslösewert herum die LEDs nicht immer ein- und ausgeschaltet werden.
Es können ohne Änderung der Bauteile auch weniger Leuchtdioden eingebaut werden.
Mitteilungen über Fehler, Verbesserungen oder erfolgreiche Aufbauten erwünscht!


Schaltplan


Bestückungsplan


Materialliste
Part  Value
R1    1k
R2    330k
R3    1,0M
R4    5,1M
R5    220k 
R6    12k
R7    1k
R8    27R
P1    47k Trimmer
C1    1µF
D1      6V2 0,5W Z-Diode
D2 & D3 1N4148
D4..D7  LED 5mm low coust
T1      BPW40 Phototransistor
T2..T4  BC557B
LSP1&2  Lötstift   1,3mm
Lochrasterplatine  80x50mm





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                      Temperaturdifferenz
                Differenz-Temperatur - Wärmer oder kälter?
          Differenztemperaturregler - Temperaturdifferenzregler
   Differenztemperaturschalter - Differenz-Temperatur-Schaltung

                 Temperaturdifferenzsteuerung - Solarschalter

An welchem Temperatursensor  ist es wärmer?
Entsprechend leuchtet eine LED auf.
Leider sind die Temperatursensoren nicht billig(2x LM35CZ, etwa € 5,50 /Stck).
Weitere Schaltungen zur Verwendung dieser Sensore sind in Vorbereitung, damit die teuren ICs auch in anderen Aufbauten eingesetzt werden können.

Der Operationsverstärker IC1a arbeitet als Differenzverstärker.
Er verstärkt den Unterschied der Spannungen, die an den Pins 2 und 3 anliegen.
Trimmer P1 wird so eingestellt, dass an Pin 7 eine Spannung von 2.5V anliegt.
IC1c und IC1d vergleichen die Ausgangsspannung des Differenzverstärkers mit einer festen Referenzspannung von 2 .. 3 V (mit P2 einstellbar)
An die Eingänge können z.B. zwei Temperatursensoren LM35CZ angeschlossen werden.
Diese geben pro K (Kelvin) genau 10 mV ab.
0°C = 273,15K, also würde die Ausgangsspannung beim Gefrierpunkt von Wasser etwa 2,7 V betragen.
Die Ausgangsspannungen der Temperatursensoren werden verglichen, und entsprechend der gemessenen Temperaturunterschiede leuchten die LED auf.
IC3 wird auf der Leiterplatte montiert. IC2 ist der Außensensor.
Um Aufladungen über die langen Kabel zu vermeiden, wird direkt an Pin2 von IC2 ein 2k2 Widerstand (R1) gelötet.
Um die Eingänge am Operationsverstärker symmetrisch zu halten, ist auch hier auf der Platine ein Widerstand (R3) gleicher Größe für den Eingang von IC3 vorgesehen.
Mitteilungen über Fehler, Verbesserungen oder erfolgreiche Aufbauten erwünscht!
Schaltplan




Bestückungsplan


Materialliste
Part     Value
R1 & R3  2k2
R2       100k
R4       100k
R5..R10  1M
R11..R13 120R

P1       47k Trimmer
P2       470k Trimmer
C1 & C2  100n
C3       47µF
D1 & D3  LED 5mm rot
D2       LED 5mm grün
IC1      TLC274P
IC2 & 3  LM35CZ
LSP1..8  Lötnagel 1,3mm

Fassung  DIL14 (Low cost)
Streifenleiterplatte ca. 110x50mm





Temperaturdifferenz-Schalter TDS1 - Bausatz

ELV Bestell-Nr. 68-052819

Der Temperaturdifferenz-Schalter vergleicht über extern anschließbare PTC-Temperatursensoren die Temperatur an zwei verschiedenen Orten.
Beim Überschreiten einer einstellbaren Differenztemperatur wird ein Relais- Schaltausgang aktiviert.
Die Einstellung der Temperaturdifferenz erfolgt sehr einfach nur mit einem Multimeter.


https://www.elv.at/temperaturdifferenz-schalter-tds1-komplettbausatz.html





Differenz-Temperaturschalter DT1000 - Bausatz



https://www.pollin.at/p/bausatz-differenz-temperaturschalter-dt1000-810434



           Temperaturdifferenz-Schalter

Conrad 194360-62 Temperatur-Differenzschalter Bausatz 12 V/DC -5 bis 100 °C


https://www.conrad.at/de/p/conrad-components-194360-temperatur-differenzschalter-bausatz-12-v-dc-5-bis-100-c-194360.html





EB RJ402   Temperatur-Differenzschalter

https://www.reichelt.at/temperatur-differenzschalter-aufputz-eb-rj402-p160181.html







PEMENOL LCD Digital Thermostat Controller,
DC 6 bis 30V Temperatur Regler Thermo Temperaturschalter Sensor -50-110° C
Kühlung Heizung Modul







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Medien > Elektronikbastelleien > Lötübung

                Lötübung Flugzeug
   Flugzeugmodell als Drahtbiege- und Lötübung

Lötübung mit Cu-Leitungsdraht 1,5mm2  / Einziehdraht H07V-U1C1,5 abisoliert




Die Biegevorlagen für dieses Flugzeug






2 Stk. Runpfseitenteile                    - 1
2 Stk. Tragflächen                         - 2
5 Stk. Rumpfverbindungsteile L=19 mm       - 3a
2 Stk. Rumpfverbindungsteile L=28 mm       - 3b
1 Stk. Leitwerk mit Höhenruder             - 4
1 Stk. Leitwerk mitSeitenruder und Heckrad - 5
1 Stk. Fahrwerk                            - 6
2 Stk. Achsträger für Luftschraube         - 7
1 Stk. Luftschraube                        - 8

1,5mm2 Kupferdraht



Flugzeugmodell als Drahtbiege- und Lötübung

Dieses Flugzeugmodell eignet sich gleichermaßen als Drahtbiege- wie als Lötübung.
Es kann etwa ab dem 12. Lebensjahr angeboten werden, wobei sich viele Erwachsene ebenfalls gerne mit dieser Aufgabe beschäftigen.
Zudem sind die Kosten gering, da als Material Leitungsreste mit einer 1,5 mm2 Kupferader verwendet werden können.
Der Ausgestaltung sind keine Grenzen gesetzt!

Hinweise
Maßangaben sind nicht erforderlich, da die Form und Größe der Teile deckungsgleich den Abbildungen auf den Arbeitsblättern entsprechen sollen,
d.h. ein gebogenes Teil wird zur Kontrolle auf das Arbeitsblatt gelegt.
Die Vorlagen (hier und auf der AATiS-Homepage unter www.aatis.de) sind mit dem Fotokopierer entsprechend zu vergrößern.
Einige Arbeitsgänge lassen sich besser zu Zweit ausführen, daher ist in diesen Fällen Teamarbeit sinnvoll,
z.B. Halten beim Löten.
Eine größere Ausführung des Flugzeugs lässt sich durch Vergrößern der Zeichnungen per Kopierer herstellen.
In diesem Fall sollte man als Material eine Kupferaderleitung mit einem Querschnitt von 2,5 mm2 und einen 80 Watt-Lötkolben verwenden.
Einige Flugzeuge wurden auch schon aus verzinktem Eisendraht mit einem Durchmesser von d = 2mm hergestellt.
Für die Lötarbeit ist dann ein zusätzliches Flussmittel erforderlich.
Lehrer sollten vor der Arbeit mit ihren Schülern ein Musterstück - auch als Anschauungsobjekt - anfertigen, denn manches ist nicht so leicht, wie es zunächst aussieht.

Werkzeug

Seitenschneider, Kombizange / Flachzange, Rundzange, Pinzette, Lötkolben (50 Watt), Flachfeile, Hammer ca. 200 Gramm

Material und Hilfswerkzeuge
Holzplatte ca. 10 x 10 cm2, Nagel (oder Stahlnagel) mit d = 1,5 mm, evtl. Holzleiste mit b = 10 bis 20 mm und l = 200 mm,
einige Gummiringe (für die Kombi-/Flachzange zum Spannen),
Lötzinn mit d = 1,5 bis 2mm Kupferaderleitung blank / abisoliert mit einer Querschnittsfläche A = 1,5 mm2
(Leitungsreste: Mantel- oder Stegleitung, L = 500 mm)

Stückliste
2x  Rumpfseitenteil                 Nr. 1
2x  Tragfläche, l = 180 mm          Nr. 2
5x  Rumpfverbindungsteil, 19 mm     Nr. 3a
2x  Rumpfverbindungsteil, 28 mm     Nr. 3b
1x  Leitwerk, Höhenruder            Nr. 4
1x  Leitwerk, Seitenruder, Heckrad  Nr. 5
1x  Fahrwerk                        Nr. 6
2x  Achsträger für Luftschraube     Nr. 7


Der  Arbeitsfolgeplan soll mit einigen Werkstatttricks zum Gelingen des Werkes beitragen.

Vorbereitung
Zur weiteren Bearbeitung wird der Mantel der Leitung entfernt und die Leitungsader an beiden Enden abisoliert.
Ein Ende wird in einen Schraubstock gespannt, das andere mit der Kombizange gefasst.
Die Leitungsader wird mit einem kräftigen Ruck gestreckt (gerade gezogen).
Am "Kombizangenende" wird das abisolierte Reststück abgetrennt.
Von der noch im Schraubstock eingespannten Leitungsader lässt sich nun die Aderisolierung abziehen.
Für die meisten Biegearbeiten hat sich die Rundzange bewährt, weil die griffigen Backen einer Kombizange die Oberfläche des weichen Materials zerkratzen.
In mancher Werkzeugkiste liegt noch eine alte Kombizange mit abgenutzten Backen, die man für einige Arbeiten am Flugzeug sehr gut verwenden kann.
Zum Gelingen einer einwandfreier Lötverbindung,
z.B. am Rumpfseitenteil, trägt das Vorverzinnen der Lötstellen bei.
Die Lötstelle wird mit einem Werkstattmesser durch zwei kleine Kratzer im Kupferdraht (Abstand = 3mm) markiert.
Sollte bei größeren Lötstellen die Leistung eines Lötkolbens nicht ausreichen, so kann ein zweiter Schüler mit einem Lötkolben Wärme zugeben.

1. Tragflächen (2) biegen, Lötstellen markieren und zur Vereinfachung der Lötarbeit verzinnen.
Verbindungsstellen löten.

2. Vorderteil der Rumpfseitenteile (1) biegen, den Rest ohne Werkzeuge formen, Lötstellen markieren und auch vorverzinnen.

3. Untere gelötete Tragfläche deckungsgenau auf die Zeichnung legen und die Enden mit einem festen Gegenstand beschweren.
Erstes Seitenteil unter die Tragfläche schieben.
Zum senkrechten Halten des Rumpfseitenteils eignet sich die Kombizange, auf deren Griffe vorher zum Ausüben des Druckes einige Gummiringe geschoben werden.
Lötstellen zur Verbindung herstellen und zweites Seitenteil mit der unteren Tragfläche verbinden.

4. Obere Tragfläche
auf die Oberseite der Rumpfseitenteile legen und durch Lötstellen verbinden.

5.Rumpfverbindungsteile (3) passend zu den Rumpfseitenteilen anfertigen; zuerst die 28mm-Teile montieren, dann die übrigen unter leichter Spannung einklemmen und löten.
Dieser Arbeitsgang lässt sich erleichtern, wenn die Schnittstellen der Rumpfverbindungsteile nach dem Ablängen mit einer Flachfeile eben gefeilt werden.

6. Nachdem nun die Teilfertigung des Rumpfs beendet ist, werden die Rumpfseitenteile (1) wie in der Draufsicht gebogen.

7. Höhenleitwerk (4) und Seitenleitwerk (5) deckungsgleich zur Abbildung in der Zeichnung biegen.
Zur Vereinfachung der Montage können diese Teile vorher verbunden und anschließend mit den Enden der Rumpfseitenteile verlöten werden.

8. Bei der Herstellung der Luftschraube sollte man die Welle zunächst 1 cm länger bemessen und erst nach dem Anpassen der Luftschraubenhalter in den Rumpf mit einer Materialzugabe (4 mm) für die Lotperle ablängen.

9. Luftschraubenträger (7) anfertigen:
Da beim Biegen mit der Rundzange der Innendurchmesser der Lagerteile für die Luftschraubenwelle zu groß wird, ist ein Hilfswerkzeug (Holzplatte mit Nagel) sehr nützlich.
In die Mitte der bei den Hilfswerkzeugen aufgeführten Holzplatte wird ein Nagel (d = 1,5 mm) geschlagen, der Kopf entfernt und die Schnittstelle mit der Feile entgratet.
Verwendet man einen Stahlnagel, so wird der Kopf abgeschliffen und das Ende des Schaftes abgerundet.
Um den Nagelschaft lässt sich eng anliegend die Öse der Luftschraubenträger biegen.
Die Montage wird erleichtert, wenn wie bei den Rumpfverbindungsteilen die Schnittstellen mit der Flachfeile eben gefeilt werden, so dass sich diese Teile leicht einklemmen
lassen.

10. Auf die Welle werden dann die Luftschraubenträger geschoben und die Lotperle hergestellt.
Hierzu wird die Achse senkrecht auf eine geeignete Unterlage (Holzplatte) gestellt und eine ausreichende Lotmenge bis zur Bildung der Lotperle zugeführt.
Danach werden die Luftschraubenträger mit der Luftschraube in den Rumpf eingepasst und gelötet.
Wenn ein "Flugzeugbauer" versehentlich die Luftschraubenträger zuerst montiert hat, so lässt sich die Lotperle nachträglich anbringen.
In diesem Fall schiebt man eine passende Leiste zwischen die Rumpfseitenteile und stellt die Lotperle (möglichst ohne Lötverbindung zum Luftschraubenträger) her.

11. Das Fahrwerk wird wie in den drei Ansichten der Zeichnung angegeben mit Rund- und Kombizange gebogen und mit dem Rumpf verbunden.

12. Deckenaufhängung im Schwerpunkt:
Auf Wunsch kann nachträglich eine U-förmige Öse im hinteren Teil der oberen Tragfläche mittig angelötet werden.
Dieses Flugzeugmodell kann mit dem angegebenen Kupferdraht mit 1,5 mm2 Querschnittsfläche ebenso aufgebaut werden wie mit einem 1 mm2 verzinnten Kupferdraht.
Die beiden Modelle unterscheiden sich dann lediglich in ihrer Größe.
Wenn auch das erste Flugzeug nicht so recht gelingt, sollte man nicht verzagen, denn bei den folgenden wird eine Steigerung deutlich sichtbar sein

~093_a_AATiS-x_BX000 Flugzeugmodell als Drahtbiegeübung und Lötübung - Baubeschreibung_1a.pdf
~093_a_AATiS-x_BX000 Flugzeugmodell als Drahtbiegeübung und Lötübung - Zeichnungen_1a.pdf
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Quelle:
https://www.aatis.de/content/sites/default/files/L%C3%B6t%C3%BCbung-Flugzeug.pdf







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